2019

Kegeln im Januar

Aufgalopp ins Kegeljahr 2019 – zum Januarkegeln am Freitag, 25.01.2019 fand sich bei eisigen Außentemperaturen eine stark dezimierte Wursttruppe in der Bergklause ein. Verzichten mussten wir leider auf Bonno (Skiiiiifoaaarn), Scheune (lernen und/ oder Kumpel- & Malocherclub), Mossi (weilt zu Vertragsgesprächen mit Herrn Kind und Herrn Heldt am Hannoveraner Maschsee), Hülse (eingeschneit) sowie auf die beiden Jungväter Pluto und Wixi. Somit blieben nur 6 Kegelbrüder übrig, die sowohl um Ligapunkte kämpfen als auch um den Einzug ins Pokalfinale. Die Halbfinalmatches wurden ausgetragen zwischen Ötte und Patta sowie zwischen Schroke und KorbsQuassel. Wiederholt konnte man keinen Gastkegler für den Abend gewinnen so dass man heute in einer kleinen muckeligen Runde bleiben sollte. Die erste Neuerung im noch jungen Jahr präsentierte sich bereits im Thekenraum der Klause in Form einer neuen Kellnerin. Man mutmaßte, wo man sie schon mal gesehen haben könnte. Kurz darauf wusste man woher, nämlich aus ihren Vorzeiten als Bedienung im Neheimer Mc Donalds. Da hier vor ewigen Zeiten auch ein Kegelbruder seine Brötchen verdiente, gerieten die beiden, als sie sich zunächst langsam und schüchtern wiedererkannten, ins Schwärmen über vergangene Zeiten zwischen Beef, Burgern und Buletten beim goldenen M. Sie entpuppte (nicht entkleidete) sich im Laufe des Abends als zuverlässige Servicekraft. Nun zum Sport. Einleitend begrüßte Kassierer Kersch, der sich trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung auf die Bahn schleppte, die kleine aber feine Runde und stellte fest, dass ihm wiederholt die schmeichellose Ehre obliegt die anwesende Runde zu führen. Ganz im Sinne des Tagesmottos „Kleine Runde – großer Spaß“ stellte Stephan klar, dass ihm nicht nach trauern zu Mute ist und somit verzichtete man an diesem Abend auf dieses Ritual. Bevor die erste Kugel den Weg in Richtung der 9 Hölzer aufnehmen konnte schloss sich direkt an die Begrüßung Stephans Geburtstagsrunde an – somit war es Bamsi vergönnt mit Wachholder Power in den Kegelabend zu starten. Das ging aber wohl gründlich daneben – aus den ersten drei Würfen holte er ganze 5 Holz und zudem 2 Pumpen. Ein Holz mehr bei ebenso 2 Pumpen konnte im direkten Anschluss Ötte für sich verbuchen. Ein Auftakt auf einem Niveau welches eher dem des 1.FC Nürnberg in der Bundesliga entspricht, klassischer Fehlstart der beiden. Schroke verspeiste indes 2 frische Frikadellen, schön angemacht mit Senf und Gürkchen (Cornichons) – ein wahrer Gaumenschmaus der ihm den Wurfarm stärkte und eine gute Basis für den Abend darstellen sollte. In diesem Zuge befand Kerschi, dass es Frikadellen -Duft eigentlich auch als Parfum geben sollte – dies würde bei dem ein oder anderen sicher einen wahren Nasenorgasmus hervorrufen.  Apropos Orgasmus. Man erfuhr, dass es scheinbar nicht reicht, wenn man es in 2 Jahren ganze zweimal schafft mit seiner Dame auszugehen – einmal spazieren und einmal zum Frühstück. Wer konnte sowas auch ahnen…Sportlich fand auch einiges statt, ist allerdings kurz und knapp zusammengefasst. Die Favoriten Schroke und Patta lieferten sich ein Duell um die Spitze, bei Bamsi war relativ schnell klar, dass er am heutigen Abend die Ehre haben würde den Verliererschnaps zu zahlen. Ein WhatsApp Bild aus der Rumbeck Amateure Gruppe sorgt in der Folge für Belustigung auf der Bahn, dort wird aus der Perspektive einer jungen Dame gezeigt was die selbige sieht, wenn sie den berühmten Pfarrer verwöhnt. Herrliches Bild. In dem Zuge kommt auch heraus, dass die beiden dicke Sauerländer Bockwürste auch in der Fritteuse baden. Wahre Gourmets die Jungs. Vom sportlichen her lief alles glatt weiter, einzig die Frage, wer zu welchem Zeitpunkt in die Situation kommt das Spiel per Blitz K.O. zu beenden bot neben den Pokalduellen etwas Spannung. Und so war es Schroke, der gegen Ende der 9. Runde das Spiel mit dem zweiten Matchball zumachte und den Abstand zum Tabellenführer Korb entscheidend verkürzen konnte. Die Liga bleibt somit spannend. Im Pokal setzte sich Ötte, der aufgrund des vorzeitigen Spielendes drei Wurf mehr gemacht hatte als Patta gegen eben diesen und dies denkbar knapp durch (80:79). Das Finale komplettiert Schroke der KC mit 88:77 Holz klar in die Schranken weist. Es kommt, wie eigentlich mittlerweile schon traditionell, zur kurzen Diskussion um die Blitz-K.O.-Regel, ehe man noch PlusMinusMalGeteilt, Bobfahren, Fußball und 6 Tagerennen als Solo spielt. Ich wüsste nicht wann man die Gelegenheit hatte nach dem Ligaspiel noch so viele andere Spiele zu machen, war auf jeden Fall mal witzig. Zur Siegerehrung ging es anschließend in den Thekenraum wo der Abend locker lässig ausklingen konnte. Ein, trotz kleiner Runde, schöner Kegelabend unter Freunden zum Auftakt ins Jahr 2019. Die Freude aufs Kegeln im Februar ist bereits vorhanden, hoffentlich dann mit der ein oder anderen weiteren Wurst.

 

Kegeln Februar 2019

Im Februar brachen 10 Kegelbrüder in die Bergklause auf, um den Monatssieger und damit Favoriten für das Karnevalskegeln zu ermitteln. Vor der Begrüßung gaben die anwesenden Recken noch ihre Tipps ab. Hier wurde Ötte mit 3 Stimmen genannt und trug somit die Hoffnungen vllt. Schroke die Stirn zu bieten. Ein Unterfangen, soviel sei schon einmal verraten, welches nicht klappen sollte.

Direkt vor Beginn des Kegelns begrüßte Kegelvater Pluto die Anwesenden und kitzelte mit seinen Worten die letzten Prozentpunkte Leistungsbereitschaft aus den Alte-Opa-Unken und den Sportkeglern.

Dann konnte das Kegeln starten. Scheune startete mit Schumi-Kappe als Pumpenkönig des Januars wie ein Ferrari mit einer Sieben, ließ aber wie ein moderner Formel1-Wagen aus Maranello zwei Pumpen folgen. Wixi hingegen, der zuvor einige Kegeln hat absagen müssen, zeigte sich gut erholt und erzielte in vier Runden 46 Punkte.

Bamsi gibt eine Runde Underberg (liebevoll „Undi“ genannt), die zwar liebevoll angerichtet wird, aber zum wiederholten Male nicht den Geschmack der Brüder trifft. Es ist ein ekeliger, zähflüssiger, lauwarmer Saft, der nicht aus dem Püllecken kommt. So sah man verzogene Gesichter und Gänsepelle  im weiten Rund.

Nachdem sich alle von diesem Schock erholt hatten, ging es mit dem Kegeln weiter. Schrokke stellte fest, dass Bonno einen richtig geilen Schwinger habe. „Er soll in einen Schwingerclub gehen“ entgegnete Kerschi daraufhin.

Wixi hingegen hat es den Geschmacksinn komplett zerschossen und lässt sich so nach einer Runde Wachholder sogar zu folgender Aussage hinreißen: „Dann lieber einen UNDERBERG“!!!!!!!!!! Dazu fällt einem ja wohl nichts mehr ein…

Das Kegeln und den Pokal sichert sich Schrokke („Double-Schrokke“), Verlierer des Abends wird Bonno und lässt sich nicht lumpen, sondern gibt eine Runde Schnaps.

Danach folgte noch ein feucht-fröhlicher Abend der noch zu einigen lustigen Vorfällen führte. So hatte bspw. Pluto etwas schwungvoll auf das Klo zugesteuert und kam auf einmal mit der ausgehängten Tür in der Hand zurück. Es wurden noch einige Bierchen und vllt auch Schnäppschen gekippt und die Wurstpumpen erlebten wie so häufig einen sehr lustigen Kegelabend!

 

Karnevalskegeln im März

Sonntag 03.03.2019 es ist wieder Karneval in Arnsberg und so wie eigentlich jeden Jahr versammeln sich die Wurstpumpen vor der Wirtschaft namens Gambrinus um wie eigentlich jedes Jahr ordentlich einen auszukegeln. Leider waren auch an diesem Kegeln einige Fehlmengen an Kegelbrüdern zu beziffern, Wixi, Pluto und Kerschi konnten leider nicht erscheinen. Dafür waren Calvin und Jens als Gastkegler zugegen.
Eröffnet wurde der Abend von Mossi der eine Büttenrede vom allerfeinsten aus dem Hut zauberte.
Nachfolgend packte KC einen Sack mit sage und schreibe 48 Schnurbärten aus die jedes Kostüm unheimlich aufwerten sollten.
Auch dieses Jahr waren wieder viele bunte und vorallen auch sehr schöne Kostüme in der freundigen Runde vertreten, Ötte war als Knastbruder die flucht über die Mauer zu unserem Kegeln gelungen. Schroke als schicker Mann im Barockstil und KC als uralt Bademeister brachten ein wenig nostalgie in die Runde. Als Käpitän steuerte Mossi seinen Flieger des Durstes sicher durch den Abend genauso wie Bamsi der als FC Bayern München direkt auf platz eins in der Kostümwertung segelte. Calvin und Hülse hatten beide einen Hauch von Retroassi jedoch aus ost und west. Die beiden Brüder Jan und Bonno waren sehr anonym als Anonymosbrüder verkleidet und Jens machte uns als wechselwütiger Fußballfan eine kleine Freude.
Nachdem ein Großteil der Kegelbrüder sich mit einem der 48 Bärte geschmückt hatte, konnte das Ligaspiel beginnen. Runde eins verlief relativ unauffällig bis ein beißender Gestank durch die Wände aus Richtung der Toilette auf die Bahn drang. Aufgrund dessen vermutete Bamsi, dass im darübergelegenen Gastraum nun kein einziges Essen mehr verkauft wird. Der Übeltäter war schnell enttarnt. Es war der große Herr aus dem Barock der, nachdem er einen abgesetzt hatte, sich in Runde zwei ebenfalls absetzten konnte. Darauf hin wurde dieser Höhenglug mit einer Pumpe bestraft was für Schroke schon eher selten ist.
Mit der nun Folgenden Runde Wachholder bekam Ötte nach leichten Startproblemen auch endlich seine Wachholerpower. Kurz darauf warf Schroke schon wieder eine Pumpe, scheinbar war sein Inneres aus dem Gleichgewicht geraten. Wie bei jeden Kegeln wurde Bamsi einmal kurz von seinen Emotionen übermannt und betitelte seinen Kegelversuch als richtiges Fotzenkegeln.
Runde um Runde verstrichen bis Ötte in Runde sieben wiederholt richtig am Kegel drehte. Ansonsten gab es keine weiteren besonderen Ereignisse bis Mossi seinen Bart ablegte, agressiv wurde, seine Mütze einmal quer durch den Raum flog und dirket im Mülleimer landete. Der Wurf war top hätte er doch nur den ganzen Tag so geworfen.
Zum Ende des Kegelns gab es noch einen lecker Thekenteller und ein Bier. Danach ging es wie immer ab in die Börse um den Umzug zu begutachten und noch ein bis zwei Bierchen mehr zu trinken.

 

Alles auf Neu

Nachdem wir Würste im März, traditionell im festlichen Rahmen im Rumbecker Landgasthof Hoffmann, die besten Kegler für die abgelaufene Saison ehrten und auch personell die Weichen für die neue Saison gestellt hatten stieg von Tag zu Tag die Vorfreude auf die neue Kegelsaison. Jeder für sich versuchte sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten. Kegelbruder Scheunert suchte den Weg der Ernährungsumstellung, Doping mit ekeliger Pilzschinkenwurst (ekelhaft, glaubt es mir!) war sein auserkorenes Mittel um die Saison besser abzuschließen als die Vorige. Nun denn – jeder wie er es möchte, mal schauen wie es läuft.

Fuhr man in den vergangenen Jahren an Karfreitag stets zu den Arnsberger Stadtmeisterschaften um sich von den Neheimer Keglern mal adäquat zeigen zu lassen, wie man die Kugel gescheit auf die Schere bringt hieß es am diesjährigen Tag des Kreuznageljubiläums von Jesus nun Monatskegeln im April. Und so fanden sich am bei sommerlichen Temperaturen 8 motivierte Würste ein um die neue Kegelsaison willkommen zu heißen. Nachdem die ersten beiden Kaltgetränke in der Sonne genossen wurden ging es runter in die heiligen Hallen. Und dort sollte es eine erste Premiere geben. Kegelbruder KC, seines Zeichens frisch gewählte Kegelmutti, durfte in Abwesenheit des neuen Kegelvaters die Begrüßungsrede schwingen und die Saison feierlich eröffnen. Und dies tat er in bekannte Korbs Quassel Manier, lange trauerte man um die abwesenden Kegelbrüder (Bonno -> Bereitschaft, Kerschi -> von Klaus Schreiner in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet, Hülse -> leider aufgrund auswärtiger Tätigkeit nur selten anwesend & Mossi -> kam kurzfristig nicht von der Schüssel runter oder hatte SCHISS vorm schlechten Saisonstart). Weiterhin ließ er das abgelaufene Spieljahr noch kurz Revue passieren und wagte einen Blick in die Saison ehe es dann nach einigen Minuten mit den Worten „Auf die Würste“ und einem großen Schluck vom goldenen Saft endlich losgehen konnte. Die Spielreihenfolge, mittels Ziehen von Karten ausgelost, ließen Bamsi die ersten Würfe der Saison machen. Über das Kegelgeschehen kann man diese Reise gar nicht sonderlich viel berichten, hier und da mal ein Abräumer, KC mit einem gruseligen Start in die Saison und ansonsten ein eher luuuuscher Kegelabend. Es kristallisierte sich schnell raus, dass es wohl Seriensieger Schroke vergönnt sein wird in die Situation zu kommen eine 88 zu werfen und ebenso kam es dann auch in Runde acht. Ein erfahrener Mann wie Schroke lässt sich in einer solchen Situation per Natur nicht die Butter vom Brot nehmen und so war der Saisonauftakt dann auch in der achten Runde beendet. Die Plätze zwei und drei gingen an Ötte (77) und Korbs Patta (74). Da hatte sich der ein oder andere sicherlich mehr erhofft und ähnlich wie in der Formel 1 droht bereits zum Auftakt des Spieljahres Langeweile aufzukeimen. Es ist an uns übrigen 11 Würstchen, dass jeder sich in den Arsch tritt und auf einem gescheiten Niveau kegelt, dass wir Spannung in den Laden bekommen, und, sorry @Webmaster Schroke, im März endlich mal eine andere Fratze im Landgasthof Hoffmann sein Siegerlächeln samt Pokal in die Kamera halten darf. Hoffen wir das Beste ;-)… Im Anschluss ans Ligaspiel gabs noch das klassische Sechstagerennen und zwei Partien Fussball. Insbesondere beim letzteren Spiel zeigte sich, dass das Kegeln im Team doch sehr emotional sein kann und der alte Volkssport sicherlich kein Ding für Einzelgänger ist – so macht das Bock. Das hätte sicher auch Eintracht Coach Adi Hütter (und wir haben Adi Hütter dödödöpdödööö) gefallen. Da wir in Deutschland ja bekanntlich die Pressefreiheit haben und jeder auch frei seine Meinung äußern darf möchte ich an dieser Stelle nochmals klar zum Ausdruck bringen, dass die 88er Regel nun über 2 Jahre keine gravierenden Besserungen der Spannung gebracht hat und plädiere damit für ein Ende eben dieser Regel. Gegen den Blitz K.O. und für einen ehrlichen und traditionsbewussten Kegelsport!

 

Kegeln Mai 2019

Zum zweiten Spieltag der neuen Saison trafen die Würste im Mai wieder in der Bergklausel zu Oeventrop zusammen, um den Monatsbesten zu ermitteln. Zunächst wurde jedoch in Erinnerungen geschwelgt und an einige lustige Würfelabende zurückgedacht. Es musste festgestellt werden, dass ein ehemaliger Rumbecker Trainer dabei zwar ein Zocker, aber leider auch ein regelmäßiger Verlierer war. Da Kegelvater Bonno in seiner neuen Rolle weiterhin durch Abwesenheit glänzt, begrüßte erneut Korbs Quassel die tapferen Recken. Getrauert wurde u.a. um Kegelbruder Mossi, der sich kurzfristig abmeldete. Eine Begründung will er nachliefern. Sein Vorgehen fanden die Anwesenden „obskur“.

Den Kegelabend eröffnete Kerschi fulminant mit einer Rodung, während sich die Kegelmutti lauthals beschwerte, dass sie kein T-Shirt, sondern ein Polo bestellt habe und ebenfalls die Bestellung überprüft habe („Spinner“). Wahrscheinlich hatte sie ihre Tage 😉

Wenig später ließ Pluto die Kugel vor dem Wurf fallen und war so irritiert, dass er nur eine Pumpe zustande brachte. „Da habe ich mich selbst aus dem Konzert gebracht“ lautete anschließend seine treffende Analyse. Darüber hinaus glänzte Pluto auch als Ein-Mann-Reparatur-Team, als sich ein Kegel selbst strangulierte und somit nicht mehr zurückgestellt werden konnte. Unter größtem Einsatz kam er durch die schmale Tür und kroch, getragen von den Anfeuerungsrufen der Übrigen, auf allen Vieren zur Befreiung des Kegels.

Von nun an meinten es die Bahn und der Kegelgott gut mit Pluto, der sich mit einer 88 im vllt. knappsten Finale der Kegelgeschichte gegen KC und Schroke mit 87 durchsetzen konnte.

Anschließend wurden noch einige Teamspiele gespielt wie hohe und tiefe Wurst sowie das auch beim Kegeln allseits beliebte Fußball. Hierbei lieferten sich die Kegelbrüder (teilweise) sehr enge Matches und es wurde mit allen Mitteln gekämpft („Bamsi hat versucht mir ein Ei in den A**** zu schieben, aber hat nicht geklappt“) bevor man den Abend bei ein, zwei Pils und ein paar Anekdoten an der Theke ausklingen ließ.

 

Kegeln im Juni 2019

Wenige Tage nach der Kegeltour in Bulgarien ging es für die Würste schon wieder aufs Kegelparkett in der heimischen Bergklause. Der im März neu gewählte Kegelvater Bonno feierte hier seine Premiere im neuen Amt und begrüßte die durstige Meute dementsprechend auch zum ersten Mal. Er war nach eigenen Angaben heiß – viel mehr hatte Bonninger nicht zu sagen. Getrauert wurde um die abwesenden Brüder Scheune, Kerschi, Wixi, Hülse und den kurzfristig erkrankten Patta. Als Gäste verstärkten Calvin, der Pfarrer und René das Keglerfeld.

Während des Ligaspiels, in das der direkt von der Maloche gehetzte KC trotz eigentlicher Überschreitung der „50+1“-Regel noch einsteigen durfte, entwickelte sich unter den Anwesenden mit Blick auf das nahende Schützenfest eine Diskussion zum Thema „Gesellschaft“ und „Bruderschaft“. Pluto meinte: „Wir müssen in Rumbeck auch eine Bruderschaft werden.“ Darauf entgegnete Ötte: „Genau, dann gibt es noch mehr Messen. Ich schaffe es schon einmal kaum, rechtzeitig bei Hoffmanns abzubiegen. Sonst läufst du sonntags im Halbschlaf mit und auf einmal sitzt du in dem Dom drin.“ Mossi war die mangelnde Spielpraxis der vergangenen Monate in und wieder anzumerken. In einer Runde warf er zunächst zwei Pumpen und dann eine Vier, was ihn so gerade eben vor einer Schnapsrunde entkommen ließ. Ötte kommentierte gewohnt launig: „Das ist wie Schützenfest-Montag in der weißen Hose zu furzen.“ Das Spiel gewann Pluto im Blitz-K.O., nachdem Schroke zuvor die Chance liegengelassen hatte, es selbst per selbigem zu beenden.

Weil mit Bonno und Ötte zwei Würste nach dem Ligaspiel noch auf einer zweiten Hochzeit tanzen mussten, versuchte sich die überschaubare Runde im Anschluss an neuen Spielen. Beim Bingo ging es darum, drei Würfe neben- oder übereinander auf vorgefertigten Spielkarten zu werfen, um ein Bingo zu erzielen. Währenddessen gab Gastkegler René eine Runde mehr oder weniger köstlichen Winterzauber (wie Apfelpunsch – nur kalt): „Schön, dass ich hier sein darf. Morgen kaufe ich wahrscheinlich einen Bus.“ Er hatte zuvor den ganzen Abend einen auf ebay-Kleinanzeigen gefundenen Brummi angepriesen und Unterstützer für die Anschaffung gesucht. Schroke und Mossi gewannen die ersten beiden Bingo-Runden der Geschichte.

Dass an diesem Abend aber nicht nur Busse gekauft, sondern auch gefahren wurden, lag am nächsten neuen Spiel: Bus fahren. Das genau zu erklären, würde hier wahrscheinlich den Rahmen springen, daher hier die Kurzform: Jeder Kegler saß in einer Buslinie. Das Gefährt, das zuerst sechs Reifen hat, hat gewonnen. Am Ende setzte sich die von Pfarrer und Bamsi gesteuerte Linie 3 durch, während „Korbs Engländer“ und die „herzensgute Dame Dietmar Hopp“ mit lautstarken und lang anhaltenden Gesängen gefeiert wurden.

Während für die meisten Kegler der Abend nach der Siegerehrung in der Gaststube endete, ließen einige Unkaputtbare das Juni-Kegeln in der Arnsberger Kneipenszene ausklingen.

 

Kegeln im Juli (auch „Juli-Kegeln“ genannt)

Nach voriger, ausgiebiger Diskussion fanden (ohne Busfahrt) letztlich 7 ½ wackere Wurstpumpen den Weg in die Bergklause zu Oeventrop. Gefehlt haben Quadrupel-Sieger Schroke, Fußkrankkranich Ötte, der immer beschäftigte, nette Bamsi und Dauerfehler Hülse (ebenfalls sehr nett). Mossi war nur zur Hälfte zugegen, da er am nächsten Tag wieder seiner Tätigkeit als Journalienschriftsteller nachgehen musste und daher bleifrei blieb.

„Bleifrei“ ist sofort eine gute Überleitung, denn die erste Diskussion des Abends wurde über das nicht mehr fahrtüchtige Vehikel des Mossads gehalten. „Warum hast du die Karre nicht zu deinem Schrauberbruder gebracht?“ – war die Frage! Danach gab es Vorschläge den Wagen doch noch zu retten, zum Beispiel mit einem Solarpanel. Oder einem Solarpenner, vielleicht Zigarren-Ingo (LKI)? Egal. Gastkegeln wollte bei uns übrigens niemand, wir sind beleidigt!

Kegelvater Bonno freute sich jedenfalls über eine kleine Runde und ließ trauern. Die Meute forderte eine lange Rede, aber Bonno fasste sich kurz (an den Sack).

Beim ersten Durchgang mutiert Patta zum heutigen Schroke und räumt ab, zumindest bis Scheune ihn unterbricht, Kugeln von nebenan holt und diese durch das Rückführsystem schmeißt. Dies brachte Patter/ newSchroke etwas aus der Fassung.

Am Wochenende ist übrigens Pisswetter-Schützenfest in Niedereimer und Meschede-Nord (laut Hans „Bundesliga-Hans“ Hepner). Korbs Christian traf Hans. Man sagt die beiden haben sich wunderbar miteinander unterhalten. Unterdessen gibt Bonno eine Runde Wacholder und macht dabei die Merkel. Er braucht Stoff! Fast wäre was danebengegangen, was dann natürlich Schnapsschande bedeutet hätte. Hoffentlich wird die Hand noch etwas lockerer.

Rückblick: Schützenfest-Montag gratulierte Franko „Onkel-Nobby“ zum Königsvater. WTF.

Übrigens hatte auch Jan eine freudige Neuigkeit: Er zieht in das Haus von Peter Kernchen. Allerdings muss er Kevins Kinderzimmer freihalten. So hat jeder seine Last zu tragen.

Danach gab Jan Informationen zum Schwimmfest preis. Voraussichtlich findet dies bei Onkel Toto statt. Gepinkelt wird in den Klowagen, gekackt in Ortloffs Garten (letztlich fand die Veranstaltung aber am Sportplatz statt; neben Pilsgewitter gab es nämlich auch Gewitter von oben). Kagü hat eine Ananas auf der Wade und ein Kegelbruder kriegt Drillinge. Auf letzteres gibt es erstmal eine Runde Spirituosen. Lecker.

Sehr ruhig war es bisher bei Pluto. Ebendieser meldet sich verzweifelt zu Wort und beteuert heute absolut keine Chance zu haben, da das heutige Niveau einfach zu hoch für ihn sei. An Weihnachten trinkt er übrigens Cola, weil da die Werbung dranhängt. Er denke nur daran wie der Truck in seinem Kopf herum fährt. Na dann. Einhellige Meinung (bis auf Pluto) war, dass Schroke dem Ligaspiel schon vor 5 Runden den Garaus gemacht hätte, deshalb dauert dies heute etwas länger. Vor allem Schagrath666 ist frustriert. Schaffrath69 wäre erfreut, doch dann räumt Patter auf  einmal ab und braucht nur noch eine 2. Er wirft: Eine 3. Schade, 89. Die Strafe folgt auf dem Froschfuße: Korbs Christian macht den Blitz-K.O. und holt das Ding. Bruder Patter holt Sibel und bleifrei-Mossi Bronze.

Unterdessen nehmen die netten Kegelbrüder aus dem Sauerland ihren Kegelköter in Schutz: „Für Ötte war das Schützenfest eine unfaire Situation. Schließlich musste er sich und Neumeister vertreten. War doch klar, dass da was passiert.“ Dabei hätte es sich Bimbo grundsätzlich zugetraut Ötte die Kniescheibe wieder reinzudrücken. Wollte er ja nicht, selbst schuld!

Nach dem Ligaspiel wird eine lange Pause gemacht, weil Bonno einfach nicht zu Wort kommt. Währenddessen wird Mossi (Hundeliebhaber)  von Saskias Hund zerfetzt. Zumindest wird das vermutet.

Danach wird Bingo gespielt. KC sagt zu Pluto den kryptischen Satz: „Der Name bei dir ist auch eine ganz spezielle Geschichte.“ Keine Ahnung, was er damit sagen wollte und keine Ahnung, warum ich das aufgeschrieben habe. Vielleicht war es an dem Abend lustig. Jetzt ist es das jedenfalls nicht mehr. Aber aufgeschrieben ist nunmal aufgeschrieben und deshalb gebe ich diesen Satz auch wieder. Es kann ja gerne bei der nächsten JHV jemand anders für das Protokoll melden, wenn er meint sowas lieber wegzulassen. Ich habe es jetzt abgetippt und in den Äther der Wurstpumpen-Analen geschickt. Damit müsst ihr jetzt leben, ihr Spinner.

Als dann die Kellerkegler auch noch einen weiblichen Besuch auf der Kegelbahn erhielten (wer hat die eigentlich geschickt? Der müsste ja dann noch eine Pflaume (o.Ä.) ausgeben!), meinte ein Kegelbruder: „Da hätte man ein Straßenverkehrsschild aufstellen können!“.

Auch das war ein etwas komischer Satz. Ich glaube, je länger so ein Kegelabend geht, umso seltsamer werden die Unterhaltungen.

Als letztes Highlight des Abends trifft Pluto die Triple-Null beim Blumenkohlspiel. Scheiße gelaufen für ihn. Letzter in der Liga und dann noch so eine Schmach. Die muss er vergessen machen, frühestens beim nächsten Kegeln am 09.08. in der Klause. Das wird aber kein normales Kegeln, es wird wieder ordentlich gezwetzschelt! Es geht nie vorbei-bei-bei …

 

Kegeln im August 2019: Es zwetzschelt wieder!
Den Kegeltermin im August haben sich die Wurstpumpen seit ein paar Jahren dick im Kalender markiert, denn an diesem Abend wird das ohnehin schon wundervolle Kegeln durch einen weiteren Höhepunkt noch wundervoller: Marco Zwetzschler, seines Zeichens ein erfahrener Mann auf dem Gebiet der musikalischen Unterhaltung, verwöhnte die Würste und ihre Gäste zum mitterweile dritten Mal mit Live-Musik in der Bergklause. Doch bevor das Spektakel starten konnte, versammelten sich die Anwesenden vorher auf ein kühles Getränk im „Biergarten“ der Klause und einige fleißige Recken halfen dem Stargast des Abends beim Transport seines Equipments in die heiligen Hallen im Keller.
Als alle eingetroffen waren und Ötte festfestgestellt hatte, dass Schwarz die Farbe von Lothar ist, konnte der Abend endlich beginnen. Kegelvater Bonno hielt sich in seiner Begrüßungsrede gewohnt kurz, während der Zwetzschler anmerkte, dass er sich auf den Abend freut. Die Freude war aber sicherlich auch ganz würsteseits. Verzichten musste die Truppe auf Bamsi, Hülse und Wixi. Nach zuletzt offenbar mangelndem Interesse fanden die Wurstpumpem aber satte vier Gastkegler, um das Feld aufzufüllen: Mit Calvin, Hardcore-Ulfi und Hütte nahmen drei erfahrene Kugelschmeißer Plätze an der langen Tafel ein, während „Ötte-Ultra“ Felix zum ersten Mal diesem elitären Kreis beiwohnte. Marco startete sein Programm mit der Wahnsinns-Nummer „Piep, piep, piep – Marco hat euch lieb“ – wie einst Guildo Horn, nur besser! Bevor der Abend auch sportlich an Fahrt aufnehmen konnte, stellten die Pumpenkönige der vergangenen Monate (Ötte, Bonno, die beiden Korbs und Mossi) ihren gemeinsamen lustigen Gegenstand vor: Das beliebte Spiel „Pie Face“, bei dem den Spielern nach dem Zufallsprinzip eine Ladung Schlachsahne ins Gesicht geschleudert wird. Erstes Opfer war Kerschi, im weiteren Verlauf des Abends durften sich auf weitere Würste und Gäste das Zeug aus der Visage waschen. Passenderweise untermalte Marco die immer wieder eingestreuten Spielrunden mit Udo Jürgens‘ Evergreen „Aber bitte mit Sahne“.
Auf der Kegelbahn überzeugte vor allem der Mozart, der sich von Beginn an an die Spitze des Feldes setzte, diese Führung – im Stile eines Lewis Hamilton – bis zur letzten Runde verteidigte und sich somit den Monatssieg holte. Er verwies Korbs Patrick und Schroke auf die Plätze. Letzter wurde Ötte, der sich trotz seiner vor erst 1 1/2 Monaten erlittenen Verletzung und damit verbundener körperlicher Einschränkungen auf die Bahn begab – Hut ab! Den unrühmlichen Titel des Pumpenkönigs sicherte sich zum zweiten Mal in Folge der Kegelvater Bonninger himself.
Während Marco am Keyboard eine Reise durch die Jahrzehnte und die Musikgenres unternahm, wurde die Stimmung im Klausen-Keller immer besser. Das lag unter anderem daran, dass der Entertainer ein selbstkreiertes Schnaps-Medley zum besten gab, in dem er zahlreiche gute Ratschläge für die Würste – unter anderem: „Kotz unter keine Theke!“ Als Pluto angesichts von Geburtstag und Hochzeit eine Runde gab, forderte Bonno: „Eine Rode!“ Der ehemalige Kegelvater ließ sich nicht zweimal bitten und erzählte daraufhin „Das Märchen von Katja R.“ – eine für ihn sehr prägende Geschichte.
Als Marco plötzlich die heiligen Hallen verließ, kam es kurz darauf zu einem spektakulären Comeback: „Rocker-Ingo“ alias „Ralle-Kalle“ erschien mit gewohnt wildem Aussehen auf der Bahn und spielte einige Rock-Hymnen, bevor er ähnlich schnell wieder verschwand, wie er aufgetaucht war. Marco feuerte nach seiner Rückkehr noch einige Stimmungskanonen. So kam bei „Cordula Grün“ heraus, dass Ötte beim Schützenfest eine „außerkörperliche Erfahrung“ hatte: Er hat sich, er hat sich, er hat sich saufen gesehn! Der „Mann an der Orgel“ überraschte die Meute zudem mit einem neuen Song für die Wurstpumpen (angelehnt an: „Manchmal möchte ich schon mit dir“).
Nach dem Ligaspiel stand für die 13 Recken zunächst eine Runde „Fußball“ auf dem Programm, die Team Wurst (Wandseite) souverän mit 5:1 gewann. Beim anschließenden Blackjack schafften es tatsächlich einige Kegler, mit ihrer gezogenen Karte und den eigenen Würfen auf 21 zu kommen, während andere gnadenlos überwarfen. In der anschließenden zweiten Halbzeit im Fußball vernichtete Team Wurst die Konkurrenz erneut mehr als deutlich mit 5:1, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat. Stattdessen interessierten sich viele zu diesem Zeitpunkt sowieso schon mehr für das Geschehen an der Orgel, an der Gastkegler Hütte während einer kurzen Pause für einen legendären Auftritt sorgte – Eternity! Nachdem es beim Zwetzschler-Gassenhauer „Wir sind Kegelbrüder“ niemanden mehr auf den Stühlen hielt, musste der musikalische Gast sogar noch Zugaben spielen, bevor ihn die Meute – 40 Minuten später als geplant – aus ihren Fängen entließen. Bei der Abreise wurde bereits jetzt der Termin für August 2020 abgestimmt – das Zwetzschler-Kegeln 4.0 kann kommen!