2018

Januar-Kegeln 2018: Von Bienchen und Blümchen(tapeten)

Beim ersten Kegeln im neuen Jahr erwartete die Würste in der Bergklause eine optische Überraschung. Denn die durstige Truppe weilte zum ersten Mal nach der unter der Leitung von Kegelbruder Bamsi vorgenommenen Renovierung auf der Kegelbahn im Oeventroper Erdreich. Bei der Tapetenauswahl der Kegelmutti wäre Tine Wittler neidisch geworden: Pinkfarbene Blümchen auf weißem Grund sorgen seit neuestem für eine „helle und heimelige“ Atmosphäre, wie die Würste begeistert feststellten. Bamsinger konnte das Lob aber erst verspätet einheimsen, weilte er schließlich noch auf dem Sportplatz, um mit der Zweitvertretung des TuS Oeventrop ein Testspiel gegen die erste Mannschaft des TuS Rumbeck zu bestreiten. Diesen Kick hatten sich auch einige seiner Kegelbrüder angeschaut – zumindest ein paar Minuten lang. Denn nach dem 1:0 aus Rumbecker Sicht waren sich Pluto, Korb‘s P, Ötte, Mossi und Scheune sich einig, dass die Messe gelesen ist, und machten sich – mit Zwischenstopp bei Getränke Korac – auf den Fußmarsch zur Klause.

Neben der Kegelmutti fehlten auch Wixi, Kerschi, Bonno und Hülse. Aufgefüllt wurde das Feld mit Calvin, dem Dauergast aus dem käseliebenden Nachbarland. Nach der Begrüßung von Kegelvater Pluto konnte der zehnte Spieltag der Kegel-Liga 2017/18 starten. Auf die Frage, ob die Bahn hart ist, antwortete Ötte: „Wenn der Hartmacher sie hart macht, ist sie hart.“ Und der Hartmacher hatte sie hart gemacht. Im Ligaspiel zeichnete sich schnell ab, dass der Kegelvater erneut oben mitmischen würde. Nach leichten Startschwierigkeiten schwang sich auch Scheune ins obere Drittel und übernahm schließlich die Führung. Der Sieg war zum Greifen nah, doch dann machte ihm Pluto mit einem Blitz-K.O. einen Strich durch die Rechnung und sicherte sich den Monatssieg. Dritter wurde Patta, auf dem unrühmlichen letzten Platz landete Korb‘s C.

Neben der Bahn ging es erneut hoch her. Gastkegler Calvin philosophierte über „Love Island“, ein RTL2-Format, in dem es offenbar das ein oder andere Schäferstündchen zu verfolgen gab. „Wie der eine Typ die Alte genagelt hat. Wie ein Stier, boaaaaah!“, zeigte sich der Käsekopp sichtlich begeistert. Unterdessen planten einige Würste die Gründung eines Schnaps-Zirkels: Der Gastgeber kauft Schnäpse, seine Gäste müssen sie trinken und das Motto des Abends herausfinden. Ob es da auch die neu erfundenen „Politik-Schnäpse“ gibt? Korb‘s Christian warf Kreationen wie „Juso“ (Jägermeister-Ouzo) oder „GroKo“ (Grog-Korn) in die Runde.

Beim traditionellen Sechs-Tage-Rennen wurde deutlich, dass der Kegelvater seine körperlich besten Tage sehr lange hinter sich hat: Nach dem gehockten Wurf hatte Pluto erhebliche Schwierigkeiten, seinen bulligen Rumpf wieder aufzurichten – sehr zur Freude seiner Mitstreiter. Nicht nur aufgrund seiner Unbeweglichkeit verlor der Kegelvater das Teamspiel gemeinsam mit Scheune. Den Sieg sicherte sich das Bruder-Traumpaar Korb. Als Ötte schließlich eine Runde des Wurstpumpen-Nationalgetränkes spendierte, nahm er seine Kegelbrüder in die Pflicht: „Der Leistungskurs Wacholder steht an.“

Nachdem mit einer Runde „Hochsprung“ die Kassenlage etwas verbessert wurde, endete der erste Kegelabend im Jahr 2018 schließlich mit der Siegerehrung und einigen munteren Stunden im Thekenraum der Klause. Der nächste Termin wird einer der schönsten im Jahreskalender der Wurstpumpen sein: Das traditionelle Karnevalskegeln findet am Sonntag, 11. Februar, in der Bergklause statt, bevor die bunt kostümierten Sportkegler den Karnevalszug in Arnsberg verfolgen.

 

Februar-Chronik folgt noch (derzeit in Bearbeitung)

 

Saisonfinale im März

Einen Tag vor der JHV bei Hoffmanns stand der letzte Spieltag der Saison 2017/2018 auf dem Programm. Man hatte mit einigen Ausfällen zu kämpfen. So fehlte Pluto, der damit im Pokalfinale vorzeitig gegen Ötte unterlag, Wix, Mossi, Hülse und Bamsi. Dafür konnte man vom Kegelclub „Los Brennos“ kurzerhand Mana, Alex und Samy begrüßen. Auch der Kassierer hatte sich abgemeldet, da es für ihn mitten in der Nacht in den Urlaub gehen sollte. Die Sehnsucht war aber so groß, dass er sich kurzerhand von seiner Regierung zur Klause bringen ließ, um zumindest das Ligaspiel zu bestreiten. Auch Scheune, der am nächsten Morgen noch an die Schüppe musste, hatte sich nur für das Ligaspiel angemeldet.

In Abwesenheit des Kegelvaters und der Kegelmutter begrüßte also Kerschi die Würstchen. In seiner Rede begründete er sein spontanes Erscheinen damit, dass ihm das Herz schon blute, weil er nicht zur JHV da sein kann. So wollte er zumindest heute dabei sein. In der Folge wurde um alle Familienväter und –mütter der Wurstpumpen getrauert.

Runde 1 begann direkt mit einem Highlight, als KC nach seinem ersten Wurf schwer stürzte. Er erklärte auch nach Abklingen des Gelächters, was passiert war. Er hatte motorische Probleme und wäre fast in die Glocke gelaufen, konnte im letzten Moment aber noch abspringen und so über die Glocke hinwegkommen. Gebremst wurde er dann von der Wand, aber so musste er wenigstens keinen Schnaps lacken. Sah auf jeden Fall klasse aus! In Runde 2 räumte Bonno als erster komplett ab und sicherte sich starke 17 Klötze. Mit den zuvor abgeräumten 9 Holz hatte er also bereits 26 Holz und wurde zum Geheimfavoriten des Abends. Sein Bruder Scheune zeigte danach, wie nah Freud und Leid beieinander liegen können. Erst warf er 2 Pumpen, konnte sich dann im letzten Wurf noch 7 Hölzchen gutschreiben lassen. Als dann der zuvor gestürzte KC im zweiten Wurf abräumte und im dritten Wurf lediglich 2 weitere Holz erlegte, meinte Patta nur: „Manchmal hat man einfach nicht mehr verdient!“

Dann sorgte erneut KC für ein Highlight des Abends. Nach 2 absolvierten würfen und 7 Holz rosette er die Anzeige und schrieb sich die 7 Holz auf. Nachdem er auf den Fehler hingewiesen wurde, machte er noch den dritten Wurf auf die verbliebenen 2 Hölzer, wovon er allerdings nur eins traf. Dann brandete Gesang auf…“Schnaps das war sein letztes Wort“…denn da stand ja plötzlich auf der Anzeigetafel 1 – 1 – 1! KC wusste sofort woran es gelegen hatte: „Ich konnte wohl nicht bis 3 zählen.“ Obwohl Bonno bis zur Runde 8 von 10 an der Spitze lag, musste er sich am Ende doch noch Schroke geschlagen geben. Er holte sich aber den 2. Platz. Dritter wurde Kerschi. Pumpenkönig wurde ebenfalls Bonno, der sich damit doch noch den unrühmlichen Titel „Pumpenkönig 2017/2018“ sichern konnte, sehr zu seiner Freude. Denn das war ihm zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht bewusst. Er wusste vorm Kegeln, dass er bei 9 Pumpen den unrühmlichen Titel bekommt. Als er erfragte, wie viele er denn bereits habe, waren es aber schon 10 Pumpen, was die Runde in lautes Lachen versetzte. Das Ligaspiel verlor Samy, der artig eine Runde Schnaps orderte. Als diese zusammen mit einem frischen Pils kam, hatten gleich 4 Kegler 3 Getränke vor sich versammelt.

Im anschließenden Spiel „Tor“ führte die rechte Tischhälfte zunächst mit 2:0, musste sich aber nach einer furiosen Aufholjagd der linken Tischhälfte doch noch mit 2:5 geschlagen geben. Das machte vor allem Patta „stinksauger“!

Man wunderte sich dann über die erhebliche Anzahl an Bieren auf dem Platz, an dem eigentlich Gastkegler Mana sitzen sollte. Es war wohl vorher keinem aufgefallen, aber Mana war nicht mehr da. Er hatte sich in eine ruhige Ecke zurückgezogen, um sich etwas auszuruhen.

Das anschließende 6-Tage-Rennen wurde dann zu Sodom und Gomorra…Bonno und KC hatten nach Runde 2 gute 44 Punkte und nach Runde 3 plötzlich 94. Dass dies rechnerisch nicht möglich sein konnte, musste beiden erstmal erklärt werden, weil sie es erst nicht einsehen wollten. 50 durch 3 sind nämlich 16,6!!! Auch auf diesen Hinweis hin gab es erstmal nur fragende Gesichter, bis KC irgendwann meinte, man solle einfach 8 Holz aufschreiben. Auch im weiteren Verlauf ergab sich nochmal eine ähnliche Problematik, sodass man das Spiel hinterher für ungültig erklärte und an der Theke die Siegerehrung vornahm.

 

Saisonauftakt im April

Endlich wieder kegeln, endlich wieder Wurstpumpen. Vier lange Wochen lagen zwischen dem Abschlusskegeln der Saison 2017/2018 im März und dem Auftakt der Kegelsaison 2018/2019. In der Zwischenzeit fand die Jahreshauptversammlung der Würste im Landgasthof Hoffmann in Rumbeck statt, alle Titelträger der vergangenen Saison wurden hier gefeiert, neue Regeln diskutiert und verabschiedet, die Gruppen für die Pokalsaison ausgelost und auch die Paarungen für die Teamwertung gebildet. Und so versprach der Abend des Freitags, 13. April 2018 bereits im Vorfeld eine Menge Spannung. Bei Außentemperaturen von knapp 30 Grad traf man sich bereits um 19 Uhr um die letzten Sonnenstrahlen auf der geräumigen und einladenden Außenterrasse der Bergklause zu genießen und bei dem ein oder anderen Kaltgetränk schon mal über den bevorstehenden Saisonstart zu orakeln. Leider war ein Peter Neururer zu dieser Zeit für eine telefonische Prognose über den Verlauf der Kegelsaison nicht zu erreichen – womöglich ist er mit seiner Harley-Davidson, den Kult-Schnubbes schön in den Wind gestellt, zu dieser Zeit über den Ruhrgebiets Highway zwischen Gelsenkirchen und Bochum geschüsselt.

Pünktlich um 20 Uhr ging es für die zehn anwesenden Würstchen dann hinunter in die heiligen Hallen. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten wurde auf großes Einkegeln verzichtet. Es dauerte nur wenige Augenblicke ehe sich Kegelvater Pluto erhob um die Begrüßung vorzunehmen. Nach dem er die neuen Regeln nochmal für alle deutlich herausstellte konnte er zum Jagd auf Seriensieger Schroke aufrufen. Einem kurzen Gedenken um die abwesenden Hülse und KorPi folgte ein großer Jubel der Würste – die ersten Würfe der Saison standen nun unmittelbar bevor. Lediglich ein paar Kugeln mussten von der Nachbarbahn noch stibitzt werden ehe Neukegelmutti Mossad, der sich nach Beförderung zur Kegelmutti für diese Saison einiges vorgenommen hat, die Bahn hart stellte und Bonno seine ersten Würfe machen konnte. Und er konnte umgehend ein dickes fettes Ausrufezeichen setzen – abräumen und im dritten Wurf nochmal in die vollen, satte „fuffzenn“ Holz. Da stellte sich der ein oder andere Kegelbruder schon die Frage, ob die Meisterfrage nicht schon mit direkt entschieden sei. Im Laufe der ersten Runde konnte kein anderer an diesen beeindruckenden Start heranreichen. Der Kegelsport ging unaufhaltsam in die nächsten Runden, und so richtig wollte sich, neben Kerschi und Bonno, niemand an der Spitze des Feldes in Position bringen. Da Geschehen dümpelte in den ersten Runden eher vor sich hin. Interessant wurde es wieder in der vierten Runde. Nicht, weil sportliche Höchstleistungen erbracht wurden, nein, viel mehr, weil Wixis Lachs offenbar mal wieder frische Luft schnuppern wollte – er verbachte die Kunst das Hosenrisshattricks – nach der drei Hosen Regel darf er nun zukünftig nur noch in Jogginghose auf der Kegelbahn erscheinen. Die passende Jogger Beratung kann er in den nächsten Wochen bei KorPi bekommen – vielleicht stellt er Wixi ja auch eine seiner Kultjogger zur Verfügung. Nebenbei konnte Mossi KC noch attestieren, dass dieser sich aufgrund seiner körperlichen Gebrechen ähnlich bewegen würde wie Michael Schuhmacher, was KC tatsächlich dazu veranlasste, eine Parallele herauszustellen: „Ja, ich habe ja auch was Ähnliches, nur das mir niemand an den Kopf gefahren ist.“… Auf der Kegelbahn ging das Geschehen derweil unaufhaltsam weiter und einer, der die Favoritenrolle naturgemäß innehat, konnte zur Mitte des Ligaspiels wieder nicht überzeugen – Schroke warf wiederholt nur eine 7 was ihm im unten Feld des Tableaus festsetzte und die Vermutung aufkommen ließ, dass der Lack endgültig ab ist. Zu attestieren war auch, dass es bei Wixi nach seinem Hosenriss stetig besser lief, der Freiluftlachs bringt offenbar Aufschwung und so setzte Wixi in dieser Runde zur Königsrodung (Abräumen + Rodung im dritten Wurf) an. Aufgrund dieses Erfolgs stellte er die Überlegung an, zukünftig im Bademantel zum Kegeln zu erscheinen. Wäre sicher ein schöner Anblick.  Eben jenem Wixi war es in der Folgerunde vergönnt den Würsten ein Runde Schnaps zu spendieren, die Dreigetränkeregel hatte ihn eiskalt erwischt. Schon zuvor hatte sich der bald werdende Vater nicht lumpen lassen und aufgrund des demnächst anstehenden Nachwuchses einen gegeben. KC mutmaßte, sollte auch Wixi einen Jungen bekommen, Kerschis demnächst schlüpfende Tochter demnächst männertechnisch die Qual der Wahl haben wird – Reckwald, Wistuba, Neumeister… Interessante Jahre stehen hier definitiv bevor. In Runde acht auch mal ein Lebenszeichen des Emoji Keglers: Bamsi, gewohnt auf eher schwachen Niveau kegelnd, hatte die Chance mit Abräumen im zweiten Boden gut zu machen. Die Hölzer fielen reihenweise und auch der letzte Kegel kippelte nach links und rechts, nach vorne und hinten. Die Schwerkraft war nach allen Regeln der Physik bereits mehr als ausgehebelt ehe sich das Holz doch dazu entschloss sich wieder aufzustellen und eine entsprechend wütende Reaktion des Werfers provozierte der sich nur schwerlich zusammenreißen konnte, die frisch angebrachten Blümchentapeten wieder einzudreschen. Vor der Schlussrunde hatten zwei Kegelbrüder die Möglichkeit, durch einen gezielten Wurf einen Blitz K.O. zu erreichen und den Auftaktsieg damit für sich zu verbuchen. Während Bonno noch ein Holz zu viel wegflexte zielte Wixi sehr genau und setzte zur Ziellandung bei 88 Holz an, somit konnte er sich den ersten Saisonsieg sichern. Ebenso wurde das Endergebnis durch die frühzeitige Beendigung nochmal ordentlich durcheinandergebracht. Letztlich konnten Bonno (89) und Mossi (77) das Siegertreppchen komplettieren.

In der Folge wurden noch drei Teamspiele absolviert. Zu den Klängen vom Anthony Modeste Song („WER KOMMT ZUM KEGELN OVERDRESSED??“) hießt es zunächst 6 Tage Rennen, welches das Brüderteam Scheunert letztendlich verlor und eine Runde Schnaps kredenzen durfte. Ebenso wurde mal wieder Hohe Wurst – Tiefe Wurst und dass neuerdings sehr beliebte Fußballkegelspiel aus der Kiste gekramt. Die Stimmung muss gut gewesen sein, aus meinen Aufzeichnungen des Abends kann ich den Satz „das bringt hier jetzt eh nix mehr zu schreiben“ entziffern. Auf ein zwei Bierchen ging es schließlich noch an die Klausen Theke ehe ein schöner Kegelabend wieder einmal viel zu schnell endete. Auf ein Neues im Mai…

 

Kegeln im Mai – Romantik pur!

Der Mai war für die Wurstpumpen immer ein vorzüglicher Monat. Vor allem in diesem Jahr bescherte der Wonnemonat für Rumbecks durstigste Kegelbrüder ein Potpourri der guten Laune auf das Parkett der Bergklause.

Der Abend begann mal wieder mit einer spaßigen Busfahrt von Rumbeck nach Oeventrop. Nach kurzer Beratung mit dem etwas sprittig anmutenden Busfahrer, welcher sich über unsere Kegelutensilien lustig machte, stiegen wir in das anmutige Vehikel ein und der Abend sollte beginnen! Zu erwähnen ist sicherlich das Bus-Debut von KorPi, sowie zahlreiche geschmacklosen Witze, die uns auf einen herrlichen Abend einstimmen sollten.

Im frisch renovierten Biergarten der Bergklause wurde dann über skurrile Facebook-Accounts diskutiert, welche momentan im World-Wide-Web ihr Unwesen treiben. Sehr bizarr!

Dann ging es aber endlich auf die Bretter, die die Welt bedeuten und ohne sich einzukegeln sollte es los gehen, doch Miesepeter Christian „Korbs Christian“ machte uns einen Strich durch die Rechnung. Er zog es vor noch einige Minuten des A-Liga-Gipfels am heimischen Sportgelände zu niggeln und so waren wir zunächst zum Warten verdammt. Auch Wixi war mit Seiner noch beim Fine-Dining im Balkan-Grill.
Bamsi kann die heutige Chronik im Übrigen nicht schreiben, weil er es ja nicht mitbekommt.

Unter großen Jubel trafen dann auch die restlichen beiden Recken ein. Nach vierfachem Hosenriss zog Wixi es vor diesmal im Jogger zu kegeln, welcher die Ästhetik damit auf ein ganz neues Level anhob. KC unterbrach mit seinem Erscheinen den Vortrag von KorPi bzgl. neuem Wurstpumpen-Merchandise durch Gequassel und Scheune gab Saskia sofort die Marschroute des heutigen Abends vor: „Laufschuhe an und Takt auf 8 Minuten runter setzen!“.
Wir warteten noch auf das PiCo von KC, damit wir eeeendlich starten können (Picome hat bei Tricolore gespielt). Libanon-Fotze.

Pluto begrüßte die anwesenden Wurstpumpen und sich selbst und stellte fest, dass kein Gastkegler für das Mai-Kegeln benötigt wird. Außerdem hat der Mann von Veronika noch kein Bison. Die Tabelle sei durchgemixt, was Ötte veranlasste Folgendes mitzuteilen: „Du hast auch einiges durchgemixt!“
Ein lustiger Gegenstand wurde nicht besorgt! Scheune versicherte diesen – zusammen mit Bamsi – beim nächsten Kegeln nachzureichen.
Abwesend waren die Brüder Bamsi (stellvertretend für uns in Kalkar), Hülse (riecht Kettenfett) und Bongo. Pluto war eigentlich sehr interessiert wie dieser heute kegelt, aber VEW! Getrauert wurde um einen Klumpen.

Ramadan interessiert uns nicht und so legt Patter sofort mit 14 Holz vor. Ötte dazu: „Ich habe es ein bisschen im Hals.“ Das kommt bestimmt vom Kopf …
Pluto trinkt im Sommer lieber Schwipp-Schwapp (weil zitroniger) und im Winter Mezzo-Mix, interessant. Kalkül ist hässlich.
Kerschi schlägt vor zukünftig mehr Geld einzusammeln, damit wir nicht ins Minus abrutschen. Daraufhin der Vorschlag von Mossi: „Einfach mal ein Gläschen weniger trinken“ – fand wenig Zuspruch. Entscheidung vertagt!

Pudelpower! Korbs Patrick räumt einmal mehr Mal ab und baut die Führung weiter aus, doch der „durstige Affe“ Ötte legt direkt nach, während Sabberschnute KC einen Elfer verpasst.
Patter kannte den Monatschampionscup bisher nur vom Sehen und würde diesen gerne mal mit nach Hause nehmen. Ötte ist ein eiskalter Wixer und stopft die Rosette, während KC sein Pulver verquasselt. Liebe Leser, ihr merkt sicherlich: Es geht Schlag auf Schlag!
Unterdessen war Saskia einmal zu langsam und einmal zu schnell. Sie muss ihr Mittelding noch finden.

Bei der nächsten Wurstpumpen-Jahreshauptversammlung muss Schroke ein Taxi für sich und ein Taxi-Caddy für eine Trophäen bestellen. Mossi stellte fest, dass Schroke ein kleines Spaltmaß in seiner Stuhllehne hat – Gefährlich!
Der Papierspender heißt übrigens wie Hülses Schwester, aber das nur am Rande.
In Erinnerung ans letzte Jahr und Ausblick auf das kommende sagt Ötte: „Den Zwetzschler muss man Live sehen, das ist keine CD-Band.“ – Vollkommen richtig!
In der Straße von Adrian kriegen die Verteiler des Sauerlandkuriers den Arsch nicht hoch.

Kurz vor Schluss des Ligaspiels bringt sich urplötzlich Pluto mit einem Mörderwurf in Position. Auf ihn folgte Mossi, der das vorzeitige Ende vertendelte und mit einem unerwarteten Emotionsausbruch einen Stuhl auf den Boden beförderte. Wir vermuten, dass er hier bald mit einer Entourage neu fliesen darf. Ötte: „PUMP AB DEN SCHNAPS!“
Aus dem Nichts sorgt dann Korbs C mit einem Blitzkrieg für das KO, nachdem alle anderen zu doof dazu waren. Spinner! Es brechen wilde Diskussionen über die Bitzkrieg-Regel aus. Neid? Gönnt man KC den Sieg etwas nicht? Ich würde sagen, ja! Ironie des Schicksals.

Als nächstes Spiel probierten wir das Elfmeterschießen, alternativ können wir die Welle machen. Ein nicht genanntes Vorstandsmitglied der Würste fordert eine Ü50-Dame auf der Nebenbahn auf sich zu entblättern. Glücklicherweise erfolgte keine Ausführung.
Fazit des Elferschießens: Ötte ist ein Eisköter! Spiel war gut.

Durch die Entdeckung diverser Teelichter wurde dann für ein neues Highlight in der Wurstpumpen-Historie gesorgt: Das Romantikkegeln. Alle Lichter sind erloschen, nur die Kerzen auf der Anlaufbahn und die Leuchtdioden der Kegelanzeige ebnen den Weg.
Zu unserem Kegelbrüder-Song herrschte eine ganz besondere Stimmung. Da ich im Dunkeln aber auch nichts schreiben konnte, endet hiermit der Auszug vom Kegeln des Mai 2018. Schön wars.

 

Monatskegeln Juni
Unaufhaltsam geht es in der Wurstpumpenkegelliga weiter und so stand am Freitag, 15.06. bereits der dritte Spieltag der Saison an. Nach dem Abzug der bitterkalten Schafskälte kam auch die Sonne und die warmen Temperaturen wieder hervor und so trafen sich die durstigen Würstchen am Kegelabend ab 19 Uhr an der Klause um bei dem ein oder anderen Kaltgetränk locker in den Abend zu starten. Nachdem zu Wochenbeginn unklar war, ob man überhaupt in den heiligen Hallen des angestammten Kegellokals kegeln könnte war man also froh, dass das Monatskegeln überhaupt stattfinden konnte. Ein Dank gilt hier sicher dem guten alten Bierbaron, der uns Wurstpumpen eine zweite Chance gegeben hat und seinerseits die Zweite Chance auch zu nutzen wusste – er hatte die Laufschuhe (in der eleganten Lack und Lederversion) festgeschnürt und konnte den angewiesenen „bring Bier im 8 Minuten Takt“ Auftrag gut umsetzen.
Bevor es nun inhaltlich zum Kegeln übergeht muss an dieser Stelle eine kleine Anmerkung zur Monatschronik Juni 2018 erfolgen: Aufgrund der Tatsache, dass dem Chronisten des Monats April in Folge der Veröffentlichung beinahe ein Date mit der lieben JUSTIZIA arrangiert worden wäre wird er sich beim Verfassen der folgenden Zeilen auf die Sachebene beschränken. Nicht das es abermals zum Eklat rund um die verfassten Zeilen kommt.
Man ging also in die Keller auf die Kegelbahn. Jeder zahlte sein Geld ein und es wurden Tipps abgegeben. Auf Einkegeln wurde nahezu verzichtet. Der Kegelvater begrüßte als und bat um Trauer für die Fehlenden Ötte (Schulung am WE), Kerschi (gelber Schein nach OP), Bonno (Bereitschaft), Mossi (Termin bei der schnöden Arnsberger Bürgerschützengesellschaft e.Vau.) und Hülse (tot? – er hat sich halt einfach nicht gemeldet). Die Gastkegler wurden begrüßt – erstmalig gaben sich die Oemberg Boys, der LANGE Schulte und n’MOFA die Ehre. Alle freuten sich. Dann konnte es endlich losgehen. Bamsi durfte beginnen. Er war aufgeregt und guter Dinge, er hat sogar auf sich selbst getippt. Die an sich selbst gesetzten Erwartungen konnte er nicht erfüllen. 5 umgeworfenen Kegeln ließ er 2 Pumpen folgen. Er war dann enttäuscht und auch ein bisschen wütend. Was KEIN Brett. Die erste Runde war langweilig, man kann es als lockeres abtasten beschreiben. In Runde zwei konnte Schroke dann ein erstes dickes Ausrufezeichen setzen und räumte ordentlich ab, 15 Holz standen nach drei Würfen und somit setzte sich der Altmeister erstmal an die Spitze des Feldes. Ansonsten kegeltechnisch viel Geplänkel, ab und an konnte wiederholt Schroke abräumen und so schien es eigentlich, dass er heute der sichere Sieger war. Aber da hatte der gute Christian die Rechnung wohl ohne Korps Patta gemacht. Der musste seine alten Knochen zunächst für Rumbecks Alte Herren auf dem Turnier in Oeventrop hinhalten und kam mit saftiger Verspätung. Obwohl schon weit mehr als die Hälfte an Runden gekegelt waren entschied man, dass der Oldie nachwerfen darf und er zeigte gleich, wozu er im Stande war. Ein ums andere Mal räumt Mütze ab und seine Holzzahl schoss direkt nach oben. Nach dem alle Runden nachgekegelt waren war klar das eben nicht klar war das Schroke heute gewinnt, sondern es ein Zweikampf mit Korpi werden würde. In der Zwischenzeit gab es eine Wachholderrunde von Bamsi (Glocke) und vom Mofa die Gastkeglerrunde. Ebenso hatten Scheune und Bamsi einen lustigen und gesunden Gegenstand mitgebracht und so gab es eine feine Runde Underberg für alle – im Alter muss man sich halt auch gesund und bewusst ernähren und da tut der Magenbitter mit Kräutern aus 43 verschiedenen Ländern einfach auch mal gut. Gesabbelt wurde am Abend auch wieder einiges – dies sind aber, siehe oben, Interna und diese gehen einfach nicht an die Öffentlichkeit. Muss sich jeder selber ausmalen (Buntstifte stellen wir zur Verfügung) was und über wen so geredet wird. War auf jeden Fall an der ein oder anderen Stelle des Abends wieder sehr amüsant und kurzweilig… Das Kegelgeschehen ging ebenso weiter und es dauerte nicht lang, dass das Spitzenduo sich in eine Position gekegelt hatte, dass der Blitz K.O. durch das Erreichen der Zahl 88 möglich werden konnte. Während Schroke aus einer 84 mittels zwei gekegelten 3en auf 92 kam und die Chance somit verpasste hatte Patta ordentlich Zielwasser gesüppelt und macht mit einer 7 auf 81 eine 88 und holte sich somit den Monatssieg im Juni vor Schroke und KC.
Im Anschluss wurde noch ein lustiges 6 Tagerennen veranstaltet. Das war auch sehr schön und spannend und hat allen Würstchen und den Gastkeglern Spaß gemacht. Die Oemberg Boys, die bei dem Spiel tatsächlich zusammen als Team antreten durften, haben sogar in Trikots gespielt. Stand beiden gut zu Bauch. Nach dem Teamspiel ging es dann hoch in den Gastraum der Klause wo die Siegerehrung durch Kegelvater Pluto vorgenommen wurde. Anschließend wurden noch zwei drei Hastige an der Theke genommen ehe es dann schon wieder vorbei war mit dem Kegelabend. Im Juli hören wir wieder voneinander, dann ist jemand anders mit Schreiben dran und vielleicht wird es dann wieder ergiebiger und mit mehr „Biss“ – wir werden sehen. So long, lasst’s Euch gut gehen und seid mir nicht böse … Tschau tschau.

 

Kegel im Juli

Wie gewohnt ging die Reise bei einem Großteil der Sportkegler Punkt 1900 mit dem Babobus los. Bei Außentemperaturen der allerersten Güteklasse genoss man die ersten Pilsken im Biergarten der Klause. Passend dazu gab es noch ein paar mahnende Worte der Wirtin, auf Grund eines Vorfalls der Wachskategorie – vielleicht war es doch etwas zu viel Romantik für einen Abend. Was soll man sagen? Strike II – wir lernen weiter dazu.

Pünktlich begrüßte dann Kegelvater André die anwesenden Wurstpumpen sowie Gastkegler Matthias Richter. Worte der Trauer hatte Papa André an dieser Stelle jedoch nicht übrig, vielleicht hatte er einfach einen trockenen Hals und wollte seine hervorragende Singstimme ölen. Lirumlarum.
Den Startschuss für die sportlichen Geschehnisse setzte Bruder Björn. Pumpe, Rodung, zwei – was ein Brett. Diese sportliche Meisterleistung konnte in der ersten Runde nur von einem durchaus kultigen Kegelbruder getoppt werden. Bevor Patta nämlich ganze acht Holz rasierte stand er zunächst auf und ließ die Hüllen fallen. Unter der normalen Bukke trug er noch ein Sporthösschen, welches seine Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft sicherlich widerspiegelte. Ob sich die sportliche Kluft durchsetzt bleibt abzuwarten, die Saison ist noch lang und am Ende kackt die Ente – vermutlich ein und dieselbe wie jedes Jahr.
Bereits zu Beginn des Kegelns war einem Großteil der Würste die Vorfreude auf das bevorstehende Eventkegeln anzumerken. So konnte man dem allgemeinen Tenor entnehmen, dass Ex-Amateur-Coach Axel (LKA a.D.) für diesen Abend ein hervorragendes Brauseponny geben würde. Als ein Kegelbruder jedoch mitteilte, dass sich dieser wohl nie wieder für hopfentechnische Laufeinheiten zur Verfügung stellen wird, sah man einigen Brüdern die Enttäuschung an.
Für eine kleine Aufheiterung der niedergeschlagenen Truppe sorgte der Vorschlag eines Kegelbruders, welcher die Einführung der Tiger-Woods-Wertung in die Runde warf. Wer jedoch an besonderen Leistungen im Golfsport denkt, sollte sich von diesen Gedanken verabschieden und einige Artikel (der vergangenen Jahre) einer großen deutschen Boulevardzeitung nachrecherchieren. Weitere Auskünfte zu dieser Wertung auf Anfrage.
Was auf die Idee eines Tiger-Woods-Gedächtnispokals folgte waren amüsante Spekulationen über eine mögliche Schrittverstärkung bei Wixis Hosen (einige Exemplare wählten den Freitod auf der Kegelbahn). Apropos Wixis Hosen, nur unwesentlich später streichelte Kegelbruder Frank denkbar zart den letzten übrig gebliebenen Kegel zu Boden und verwandelte so einen Elfer – dies war Anlass für einen Kegelbruder ihm den Riss seiner Hose zu wünschen.
Als Bruder André einen seiner bekannten „Hochgeschwindigkeitswürfe“ in die Bahn setze hörte man aus der Menge nur die warmen Worte „jaja, Herr Hitzelsperger“. Dies eröffnete die Diskussion über die Anschaffung einer Geschwindigkeitsmessgerätschaft zur Bestrafung aller „Langsamkegler“ (bei Unterschreitung einer gewissen Geschwindigkeit soll die geworfene Holzzahl vom Gesamtguthaben abgezogen werden).
Während einige Pumpen diverse Modifizierungen dieser Anlage besprachen platze einer Wurst der Arsch und sorgte nach zwei misslungenen würfen fast für Strike III – Glück für uns und Dank an den Herrn, dass wir weiter Gast dieser Lokalität sein dürfen.
Nachdem sich Richter mit einem satten Schluck auf Ex so gerade vor der 3-Getränkeregel rettete, übernahm Kegelvater Pluto das Wort zu Ehren seines Schlüpftages und holte an dieser Stelle auch die Ehrung der gefallenen Kegelbrüder nach. Auch Bonno kredenzte anschließend seine Geburtstagsrunde. André musste bei dieser Runde leider passen, da er am Folgetag wieder als Lokführer ran musste. „Der Zug entgleist schon nicht“ sprach eine anwesende Person scherzhaft. Weiter sollten wir an dieser Stelle nicht auf das Thema eingehen.
Eingehen sollten wir jedoch noch auf die sportlichen Ergebnisse des Abends. Rang 1 sicherte sich Schroke durch einen Blitz-KK.O gefolgt von André und Frank. Den letzten beißen die Hunde, also Richter. Danke für den super Abend, so kann es weiter gehen. Und ihr wisst was im August auf uns wartet…. es wird wieder gezwetzschlert!