2017

Jänner 2017!

Bevor Ötte seine Eröffnungs- und Begrüßungsrede beginnen konnte, hatte Wixi seine kommenden Planungen kundgetan. Er müsse sich erstmal ein Bügelzimmer einrichten…mit Fernseher. Dann aber begrüßte der Kegelvater seine Schäfchen zum ersten Kegeln des Jahres, nur wusste er nicht, welches Jahr wir hatten: „Ja, das kann ich ja auch nicht wissen, Scheune hat seinen Status noch nicht geändert.“ Da war etwas dran…hatte doch Scheune das Jahr 2016 zum „Jahr, in dem man anderen Leuten das Bier wegsäuft“ erklärt, fehlte sowohl er als auch ein neuer Status. Das kann dann schon mal irritieren. Mossi meinte, es wäre das Jahr des Zapfhahns…wir werden das recherchieren. Es wird um Pluto, Bamsi, Bonno, Scheune, KC und Patta gejubelt. Als Gastkegler konnte Calvin an Bord gehen, der Pfarrer hatte abgesagt. Aber dafür hatte Mossi noch Verstärkung dabei, nämlich Thorsten, sein Wichtelgeschenk vom Weihnachtskegeln, dessen Anwesenheit er ab sofort des Öfteren in Aussicht stellte. Im Pokalhalbfinale sollte es heute zu den Begegnungen Kerschi – Pluto und Schroke – Wixi kommen, wobei Kerschi durch Plutos Abwesenheit ein „Freilos“ hatte.

Kerschi und Ötte räumten direkt in Runde 1 ab und machten den übrigen Würsten sofort klar, wohin die heutige Reise gehen sollte. Und auch der Clokinger räumte direkt in Runde 1 alle Klötze weg. Des einen Freud ist des anderen Leid und so hatten Wixi, Mossi und Schroke erhebliche Probleme ihren Rhythmus zu finden. Der Öttinator hingegen dominierte von Beginn an das Feld. Nach 4 Runden hatte er bereits dreimal abgeräumt und sich jeweils zweistellig Holz sichern können. Dann gab es die erste Rodung des Abends vom Gastkegler, sowie den ersten Schnaps vom Mozart, der jetzt nach Neheim umzieht…zum Kurier. Aufgrund der suboptimalen Tagesform des Mozarts gibt es beim Team „46…“ irgendwas „Elke“ interne Differenzen. Nachdem man sich aber daran erinnern konnte, dass man ja gemeinsame Ziele verfolgt, raufte man sich rasch wieder zusammen. Hülse versuchte sich in der Zwischenzeit als Hundepflüsterer, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Als dann der 2. Schnaps des Abends serviert wurde, hatte Wixi wohl nicht so recht aufgepasst und hatte plötzlich 3 Getränke vor der Nase…apropos Nase…Horst Arlt…der auch mal wieder Erwähnung fand. Die Runde hatte Hülse spendiert, der diese eigentlich schon beim Weihnachtskegeln geben wollte, doch da waren seine Finanzen doch sehr rar geworden. Kerschi darauf: „Da waren es ja auch mehr Leute…“ Ja, das wäre in der Tat teurer gewesen.

Ötte schien schon zur Mitte des Ligaspiel an diesem Abend unschlagbar zu sein. Nach 8 Runden hatte er bereits 91 Holz auf dem Holz-Giro-Konto und räumte in Runde 9 zum insgesamt 5. Mal ab…rekordverdächtig! Darauf erstmal einen Schnaps…ja, der Kassierer hatte Schlüpftag. Er wollte aber keine große Rede halten: „Geboren in Arnsberg…Kindergarten Rumbeck…dann Adolf-Sauer-Grundschule, darauf folgte die Realschule im Eichholz…“

Während Scooter aus der Anlage dröhnte, tanzte sich Mossi eine 16 zusammen. Es folgte noch ein Schnäpschen von Wixi: „Ich habe kurz geschlafen…!“ Er gibt den Schnaps mit einem feinen „wuwuwu…“ frei, aber was war das davor??? Hatte er zuvor noch „auf die Würste!“ gesagt?! Darüber konnte aber hinweggesehen werden, schließlich gab es einen leckeren Smoothie…Obstler! Im Ligaspiel war Ötte nicht zu bremsen und sicherte sich deutlich Platz 1 im Jänner, vor Kerschi und Schroke. Mossi, Hülse und Wixi belegten die weiteren Plätze.

Es folgte das Kegelspiel „+-*/“, welches Hülse eindrucksvoll verlor. Während Schroke das nächste Spiel an der Tafel eingravierte, kam eine weitere Runde Getränke. Zu dem letzten Schluck Pils und einem Schnaps gesellte sich plötzlich eine weitere Gerstenkaltschale…glücklicherweise hatte das der Kegelvater bemerkt und Schroke direkt darauf hingewiesen…das er direkt die nächste Runde bestellen kann! Beim anschließenden 6-Tage-Rennen verliert das Team Mossi/Kerschi aka „Elke“. Als Rarität ist noch der Wurf von Wixi in Runde 6 zu erwähnen, der mit der gebrachten kleinen Kugel alle 9 umwarf – Respekt dafür! Das letzte Spiel „Black Jack“ verlor dann Calvin, nachdem es etwas länger dauerte bis Wixi das Spiel verstanden hatte.

Das nächste Kegeln ist ein besonderes Kegeln, da im Februar mal wieder der Karneval ansteht. Hierzu weichen die Wurstpumpen ins Gambrinus aus.

 

 

Karnevalskegeln 2017
Am 26.02.2017 war es wieder soweit, das allseits beliebte Karnevalskegeln der Wurstpumpen fand statt (dieses Mal bei Drago im Gambrinus) und warf seinen Schatten auf den Bandwurm der Freude, wie Scheune den späteren Karnevalsumzug noch nennen sollte, voraus. Warum ihm ein Bandwurm Freude bereitet, bleibt wohl besser ein Geheimnis.
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Die Würstchen in ihren Karnevaloutfits vorm Gambrinus.
Bamsi, Pluto, Wixi und Ötte verkleideten sich zwar Schwarz-Gelb, verpassten aber dennoch das Kegeln, da sie der Borussia aus Dortmund in den Breisgau nachreisten, um die Samba-Künste der dort ansässigen Brasilianer bestaunen zu können. Die Borussia wollte ihnen dieses Vergnügen aber nicht zugestehen. Dazu fehlte auch noch Hülse, der familiären Tätigkeiten nachgehen musste. So waren es 7 Pumpen und Gastkegler Schuster, die sich um den Tagessieg und die Schärpe für den besten Verkleidungskünstler duellieren sollten. Zudem kam es auch noch zum Pokalfinale zwischen Kerschi und Schroke. Mit von der Partie waren also M(a)cSchroke, ein Schotte mir Kilt und Unterbuchse. Es war schon komisch, dass man unter dem Kilt ein Höschen erhaschen konnte, aber noch komischer (im Sinne von seltsam) war es, dass man MacSchroke aussprechen konnte, ohne das ein Unglück geschah. Kersch war ein Cowboy mit Totenfratze, Bono einer der Panzerknacker, KC ein Bademeister aus den 1920igern, Mossi a waschechter Bayer und Patta eine alte Oma-Unke. Scheune war ein Cowboy/Rinderbaron und hatte sich dafür extra ein feines Suppensieb stehen lassen. Zudem schien es so, als habe er auch die Posen vorher einstudiert. Zu guter Letzt hatte sich Schuster als Randle von Pittsburgh Steelers verkleidet, frei nach dem Motto: „Gast bei den Wurstpumpen, wenn schon nicht Gast im Super Bowl“
Aufgrund des engen Zeitplans war nur das Liga-Spiel angedacht, was dann auch das Pokalfinale beinhaltete. Aus Angst vor Wettbetrug einigte man sich darauf, das Tippspiel ausnahmsweise aussetzen, was bei den internationalen Wettanbieter sicherlich für enorme finanzielle Einbußen sorgte. Noch bevor die erste Kugel geschmissen wurde, meinte Kersch sich selbige geben zu wollen. Schuster versuchte ihn mit den Worten: „Bei mir raucht es auch öfters als er schießt“, aufzuheitern. Doch das Wichtigste vor dem Anwurf war, dass man nicht nur mit einem Pils startete, sondern mit einem Herrengedeck.
„Jetzt beginn schon du flatternde Eule“, so drängte Scheune Patta dazu endlich die Eröffnungsrede zu halten, mit der Patta die Würste auf einen gemeinsamen prächtigen Tag vorbereitete. Doch so sehr Kerschi das Pokalfinale kleinreden wollte, so stark war seine Eröffnung, er legte mit lockeren 16 Hölzern los. Er sollte aber nicht er Einzige bleiben, der zum Start einen Elfer versenken sollte. Cowboy Jan schoss direkt aus der Hüfte und nietete 15 Pinne um. 14 Hoizn fielen bei Mossi, der aber auch den Vorteil, dass das Lied „Pimmelfotzenbart“ oder so ähnlich lief. Schuschu kam trotz eines kurzweiligen Hexenschusses zu respektablen 8 Holz. Der zweite Durchgang hatte weniger „Highlights“ zu bieten, einzig ein vergebener Elfer von Patta könnte man hier erwähnen, was nicht gerade für ihn spricht, aber noch weniger für die Anderen, schließlich kamen die nicht einmal so weit. In der 4.Runde übernahm Scheune, mittlerweile der Malboro-Junge, die Spitzenposition. Patta holte erneut einen Elfer raus, traf dieses Mal mit einem typischen Klatscher 14 Holz, was Mossi mit 15 Punkten aber noch übertrumpfen sollte – was ein Brett! Zwei weitere Schmankerl rundeten den Turnus ab. JPS holte Schnaps und Schroke entblößte sein Suppen-Tattoo auf der Wade. Aufgrund dieses tollen Moments ertönte aus der Belegschaft: „Vertrauen süß-sauer! Vertrauen süß-sauer!“ Nachdem Kerschi bei seinem nächsten Versuch zunächst zu schwächeln drohte, meinte KC, dass er wohl Angst vor der eigenen Courage habe, was der tote Cowboy mit einer 9 aber widerlegte. Schroke holte mit einer 13 die fehlenden 4 Pinne auf, wodurch die beiden Finalisten gleichauf waren – wir hatten also ein Spiel! Im weiteren Verlauf wurde KC von tänzelnden Kegeln verarscht, die ihm ins Gesicht zu lachen schienen und Sch(r)oki-Bär setzte sich mit starken 16 Hölzern an die Spitze des Feldes. Kurz vor Ende des 6ten Durchgangs, bezeichnete eine bestimmte Person Schuster dann als Schatz (vermutlich sexuell gemeint), aber da aufgrund dieser außergewöhnlichen Schönheit wohl alle beigepflichtet hätten, werden hier keine Namen genannt. Runde 7 hatte dann wieder einiges zu bieten. JPS holte erneute eine Runde Schnaps und zeigte damit wieder einmal warum er so gerne als Gastkegler gesehen wird #geiler Typ #Spaßrakete. KC holte 14 Pinne von den Selbigen und die Wahl zum besten Verkleidungskünstler fand statt. Mit überragenden 3 Stimmen setzte sich Stephan „Cowboy Tod“ Kersch gegen die Konkurrenz durch. Mit je einer Stimme teilten sich Cowboy-Bruder-Jan, Bademeister KC, Steeler Schuster sowie Drago und Herr Harnischmacher. Mit 0 Stimmen belegten alle anderen den dritten Platz, sodass es zum Novum kam. Alle, wirklich alle Anwesenden (plus Drago und Herr Harnischmacher) landeten auf dem Podium – niemand musste also traurig nach Hause gehen. Während des Durchgangs konnte zusätzlich noch ein paar interessante Informationen gewonnen werden. Zum einen das Herr Harnischmacher Frau Harnischmacher (oder heißt sie Frau Harnischmacherin???) sicherlich ab und zu mal stößt (natürlich zärtlich und liebevoll) und das Schuster sich KC nackt in eine Manga-Kostüm vorstellt, was in vielerlei Hinsicht sehr verstörend ist. Seine befremdlichen Gelüste schienen ihn allerdings anzuspornen und so wuchtete er 13 Kegel um. Im weiteren Verlauf des Spieltags tat sich bei Kerschi das Problem auf, den linken Hurensohn umnieten zu können, bei Mossi war es das Problem das Loch zu stopfen. Er meinte, dass es daran gelegen hätte, dass die anderen zugeschaut haben. Ein weiteres Schmankerl sollte allerdings Schuster gelingen, trotz einer unmöglichen Positionierung der restlichen Kegel schaffte er es alle Neune abzuräumen – eine kegeltechnische Hail Mary! Mittlerweile war man bei einer zweistelligen Rundenanzahl angekommen. Das Patta aus Kegelsicht kurz zum Durchdrehen bracht, er erzielte nämlich den Tagesbestwert von 17 Punkten. Damit kam er auf eine Gesamtzahl von 88, ein Blitz(krieg)-K.O. blieb ihm aber verwehrt. Bereits in der vorletzten Runde zeichnete sich der Tagessieg von Schroke, dank einer Königsrodung, ab. Somit konnte er auch den Pokal einheimsen. Der letzte Durchgang konnte dann keine wirklichen Höhepunkte mehr erzeugen. Am Ende siegte MacSchroke, vor Oma-Unke Patta und Bademeister KC.
Im Anschluss schoss man noch schnell das ein oder andere Gruppenfoto, bevor sich die Wurstpumpen auf den Weg machten den Bandwurm der Freude auf dem Steinweg zu beäugen und sich anschließend in den diversen Kneipen der Stadt zu verkriechen. Es war uns wie jedes Jahr ein Fest und schon im März sollen die Festspiele weitergehen. Ein weiterer Spieltag steht auf dem Plan und zwar der letzte Spieltag, an dem noch um die ein oder andere Platzierung gestritten wird, allen voran natürlich um den Liga-Sieg, den ebenfalls Schroke und Kerschi untereinander ausmachen werden. Zudem steht die HJHV bei Hoffmanns an.

 

Saisonfinale 2016/2017

 

Es war angerichtet…das große Saisonfinale. Zahlreiche Titel waren noch zu vergeben. So war es sowohl in der Liga, als auch bei den Rodungen noch spannend. Der Konstrukteurstitel war Team 46589 Elke zu 99% sicher. Auch der Pumpenkönig hatte schon mehr als 1 Hand am goldenen Arsch, oder was es als Pokal auch immer geben soll.

Zum Saisonfinale mussten die Würste auf Hülse & Bamsi verzichten, konnten als Alternativen aber den Clokinger und den Förster verpflichten. Patta erklärte direkt zu Beginn, wie der heutige Abend aussehen würde: „Hoffentlich hat Saskia die Laufschuhe an, ich habe nämlich die Saufschuhe an!“ Keiner möchte etwas essen, außer es sind noch Frikas da, dann würde man doch eine nehmen, darauf Ötte: „Ihr wollte Frikadellen, ich möchte euch begrüßen! Ich kann die Saison heute locker aushängen lassen, Schroke muss ihn heute langziehen.“ Schroke eröffnet mit einer 8, Kerschi bleibt ihm mit einer 7 dicht auf den Fersen. Nur die anderen drehen durch, so zum Beispiel Ötte, der mal eben 16 Hölzchen erlegt. Nach der 2. Runde hatten Ötte und Bonno bereits je 24, Mossi 23 und KorP 22 Hölzchen den Gar ausgemacht. Wixi setzte dann noch einen drauf, als er nach 3 Runden bereits starke 39 Holz für sich verbuchen konnte, was Kerschi zu der Aussage verleitete: „Ich werde jetzt wieder schwul und alles wird gut!“ Vielleicht hat er sich einfach nur vertan…oder verschluckt?! Dann meldete sich auch der Förster zu Wort, der scheinbar so seine Probleme mit der Kreide, oder was davon so übriggeblieben war, hatte: „Du brauchst ne Pinzette, um mit der Kreide schreiben zu können!“ Saskia schaffte aber direkt Abhilfe und brachte direkt neues Werkzeug. Nachdem der Kassierer seine Androhung wahr machte, und in Runde 4 abräumte, hatten wir wieder ein Spiel…zumindest würde das Buschi, mit an die Unendlichkeit grenzender Wahrscheinlichkeit, von sich geben. Schroke auf Kerschis Wurf: „Elke macht’s sich heute selbst!“ Ötte: „Was ein Brett!“

Es gibt einen lustigen Gegenstand der Pumpenkönige des Vormonats. Bonno & Mossi halten eine amüsante Rede, nach dessen Abschluss sich Bonno noch zu der These hinreißen lässt: „Pluto ist der Neumeister des Kegelns – wenn die ankommen, liegt Schnee drauf!“

Die Entscheidungen nahen…Elke scheint es zu machen…und auch noch keine Rodung an diesem Abend, was Scheune schelmisch grinsen lässt. In einem spannenden Finish siegt Schroke doch noch vor Pluto und Ötte. Bonno wird zwar 4. Und sichert seinem Team, Bonnovista Pluto, noch weitere 6 Punkte, doch diese reichen nicht mehr, um 46589 Elke vom Thron zu stoßen. Ein beinahe Start-Ziel-Sieg, da man nur nach dem ersten Spieltag nicht in Führung lag. KC’s durchwachsenen 9. Platz an diesem Abend betitelte Ötte nur mit „Korb’s Fallobst“. Als Calvin dann einen Schnaps spendierte, war der Förster bereits abgereist, da es ihn scheinbar zerrissen hatte. Wir wünschen alles Gute! Es gab aber auch durchaus noch etwas Positives zu berichten; die Würste haben ein neues Lieblingslied, zumindest vorübergehend…Herrmann Lenz hat ausgedient…die Heide sowieso…generell ein komischer Text, den man nur dezent abänderte. So wurde aus „Herrmann Lenz die Heide, Heide brennt“ in kürzester Zeit „Uwe Lenz der Heitner, Heitner brennt“. Hatte auf jeden Fall Hitpotential.

Im 6-Tage-Rennen mussten sich Wixi & Bonno knapp geschlagen geben. Die Spiele der „hohen“ und „tiefen“ Wurst gingen wechselseitig aus. Da es die direkten Verfolger auch in den weiteren Spielen verpassten zu roden, sicherte sich Scheune den Rodungstitel. Wixi wurde auch nicht mehr eingeholt und wurde somit Pumpenkönig.

Dann war der Schlüssel der Klause auf unbekannte Weise in Arnsberg gelandet. Doch ein kurzes Telefonat genügte und Saskia war auf dem Weg und bekam den Schlüssel unbeschadet zurück.

Nun liegt am morgigen Tag die JHV bei Hoffmanns an, auf die man sich bereits freuen kann.

 

Saisonstart im April

Zum Saisonstart 2017/2018 mussten die Würste auf Mozart, Bamsi, Hülse und Kerschi verzichten, verpflichteten dafür aber kurzerhand den Klokinger und Schuschu. Besonders Letztgenannter begeisterte mit seiner Zusage, als er dem Kegelvater schrieb: „Ötte, mein Schnuckelhase! Ich wollte heute ’nen Ruhigen machen aber blöderweise habe ich Zeit und Lust. Ich komme gern!“

Schon vor Beginn des eigentlichen Kegelns kam es zu einem schweren Zwischenfall…das Kegeln stand kurz vor der Absage! Die Kugeln kamen nicht mehr zurück. Das Problem konnte aber fachmännisch (gibt es eigentlich auch fachfrauisch?!) von der Chefin persönlich gelöst werden.

Der alte und neue Kegelvater eröffnete nach 4-jähriger Abstinenz das 1. Kegeln der neuen Spielzeit: „Ich begrüße die Wurstpumpen und die Gastkegler Schuschu und Calvin. Calvin das 4. Mal da, Schuschu auch bestimmt schon 5 Mal.“ Schuschu: „Soweit ich mich erinnern kann, ist es das 1. Mal!“ Pluto: „Wir müssen trauern um Mallorca-Boy Kerschi, Bamsi, Hülse und den Mozart. Wir trauern auch um die Lebenden, denn heute ist ein Tag des Weinens.“

Pluto befindet, dass Bonno ein schlafender Riese der Wurst-Gemeinde zu sein scheint. Er will sich wohl langsam ranpirschen. Schroke: „Nicht das du hinterher wieder nervös wirst, wenn es für dich um was geht.“ Bonno: „Ich bin auch hinterher nicht zu nervös, ich bin dann einfach zu besoffen.“ Als Pluto dann nur noch 2 Holz ganz links stehen hat und nur das linke Holz trifft, warf dies bei Wixi eine verständliche Frage auf: „Oli im Urlaub?“

Bonno sicherte sich früh am Kegelabend die erste Rodung der Saison und räumte in Runde 2 direkt auch mal ab, was KC erzürnen ließ: „Das ist der Tag, an dem ich austrete! Bonno ist besser als ich.“ Aber Bonno sicherte sich auch noch die erste Glocke der Saison und durfte somit ein Ründchen kredenzen. Er hatte aber aus seinem Fehler gelernt und wusste direkt, wie er es zukünftig vermeiden konnte: „Ich werfe jetzt immer über die Schnur, um der Gefahr aus dem Weg zu gehen.“

Wixi führte das Feld an, dahinter blieb es spannend. Als Schuschu seine 8. Runde abgeschlossen hatte, fiel auf, dass er in Runde 7 kein Ergebnis aufgeschrieben hatte. Man konnte allerdings gemeinschaftlich Schuschus Wurf rekonstruieren und so wurde dem Gast gestattet diesen nachzutragen. Wixi sicherte sich dann in der finalen Runde den Monatssieg vor Schroke und Pluto. Somit konnte sich der Plutinger auch den ersten Sieg in der Gruppenphase des Pokals gegen Scheune sichern. Besonders bitter – die beiden trennte nur ein mickriges Holz. Das größte Highlight setzte aber ein anderer in der letzten Runde – Ötte. Mit Chancen auf einen Podestplatz schmiss er gleich 3 (!!!) Pumpen und landete mit diesem Fauxpas nur auf Platz 5. Letzter wurde Kloki knapp hinter Schuschu.

Im anschließenden 6-Tage-Rennen verloren KC und Schuschu. Hier sorgten die Korb Brothers, nicht zu verwechseln mit den Blues Brothers, für ein Highlight, als sie jeweils warfen und die Kugel zurückkam, von da aber in die Pumpe fiel. ´Geholzt und gepumpt in einem Wurf – nicht schlecht.

Als weiteres Spiel stand „+-*/“ (Anm.d.Red.: „plusminusmalgeteilt“) an. Als Pluto eine 3 warf und KC eine 4 hinterherlegte, meinte Pluto nur: „KC ist so schlecht wie ich – fast.“ Schuschu hatte hingegen seine eigene Vorstellung von einem perfekten Kegelabend: „Mein Traumkegeln wäre mit 11 Nymphomaninnen und ich wäre der George!“ Patta hingegen würde sich ein Kegeln mit Heitner und Uwe Lenz wünschen. Schroke schlägt noch Axel vor, was wäre das für eine „Kombi“. Die Verlierer des Spiels hatten jeweils 5 € in die Kasse zu lacken.

Zu guter Letzt wurde Gastwurst Schuschu das Wort übergeben, der „Elimination“ vorschlug und auch direkt erklären durfte. Kam gut an und wurde daher auch gespielt. Das Ergebnis? Zweitrangig und unbekannt. Vermutlich stand es Spaß zu Spaß, zumindest war der reichlich vorhanden.

Es war einer der längsten Kegelabende in der noch jungen Geschichte der Wurstpumpen; macht aber Lust auf mehr, dann im Mai an gleicher Stelle!

 

Historisches Kegeln im Wonnemonat Mai

Als die ersten Würste im Wonnemonat Mai die heiligen Hallen der Bergklause betraten, ahnten sie noch nicht dass sie Zeuge eines historischen Abends werden sollten. Stattdessen hatten sie aufgrund des späten Eintreffens einiger Kegelbrüder lange Zeit, sich einzuwerfen und am persönlichen Matchplan zu feilen. Was allerdings schon vor dem offiziellen Beginn des zweiten Liga-Spieltags deutlich wurde: An diesem lauen Freitagabend beherrschte das große Wurstpumpen-Lazarett die Kegelbahn. Schroke wurde frisch am Knie operiert und hatte zusätzlich Probleme im Nacken, Pluto hatte am vorangegangenen Wochenende beim Fußball seinen Muskel verloren und Mossi hatte es im Kreuz – keine guten Vorzeichen für die drei. Irgendwann wartete die gesamte Meute nur noch auf Ötte und scharrte bereits mit den Hufen. Doch der Ex-Kegelvater ließ noch länger auf sich warten als angekündigt und wurde, als er schließlich doch noch eintraf, mit einem gellenden Pfeifkonzert seiner Kegelbrüder bedacht. Also wollten die Würste endlich in den Kegelabend starten – doch was fehlte, waren die Getränke. Die Warterei ging also in die zweite Runde. An der langen Tafel war schon von „Bierbaron-Verhältnissen“ die Rede und Scheune vermutete: „Die Bahn könnte schon wieder schlaff sein, so lange wie die jetzt schon hart ist.“

Um 20.30 Uhr konnte es dann doch endlich losgehen. Kegelvater Pluto begrüßte die Anwesenden mit den Worten: „Wunderschönen guten Morgen! Wir haben 30 Minuten Verspätung“, woraufhin Wixi entgegnete: „Das kennst du doch von der Bahn.“ Unbeeindruckt von dieser spöttischen Bemerkung begrüßte das Oberhaupt der Würste auch die beiden „Dauergastkegler“ Calvin und Schuster. Getrauert wurde um Kerschi, Hülse, Bonno, Patter und um Plutos Muskel. „Dafür drückt der andere aber ganz schön durch die Hose“, bemerkte Bamsi mit Blick auf des Kegelvaters ausgebeulte Schrittgegend. „Der ist geil aufs Kegeln“, vermutete Schuster.

Das waren aber letztendlich alle und deshalb war die Freude groß, als das Ligaspiel endlich beginnen konnte. Bamsi legte im ersten Durchgang gleich mal 16 Holz und unterstrich seine Ambitionen. In Runde zwei war es Mossi, der im zweiten Wurf abräumte und nochmal in die Vollen gehen durfte. Bei ihm sprang letztendlich aber nur eine 12 heraus. Das Niveau auf der wie immer frisch gebohnerten Turnierbahn war hoch, in der dritten Runde räumten mit Wixi (12 Holz), erneut Mossi (14) und KC (16) gleich drei Würste ab. Am Rande wurde bekannt, dass Bamsi früher immer nachts Pfirsich-Eistee mit der Schwester vom Brausepony genascht hat – der alte Scharlatan. In Durchgang vier verwandelten Wixi (14) und Bamsi (14) ebenfalls zum zweiten Mal an diesem Abend einen Elfmeter. Mossi prophezeite daraufhin angesichts des Tabellenstandes einen „Dreikampf an der Spitze“, woraufhin Schuster meinte: „So könnte auch ein Porno heißen.“ Seine Sprüche kamen an, sportlich wusste Schu-Schu allerdings nicht zu überzeugen und belegte mit insgesamt 25 Holz nach vier Runden den letzten Platz. Der bekennende 1860-Fan nahm es aber gelassen: „Ich bin durch und durch Löwe. Auch beim Kegeln laufe ich der Musik hinterher.“ In Runde fünf räumte Bamsi zum dritten Mal ab (15) und sicherte sich so die „Herbstmeisterschaft“ zur Halbzeit des Ligaspiels. Sollte der Emotionskegler heute tatsächlich zum ersten Mal den Monatssieger-Thron besteigen? Er selbst übte sich weiterhin in Understatement. Scheune vollbrachte das Kunststück, nach einer Rodung im ersten Wurf noch eine 9 zu schmeißen, was ihm KCs Anerkennung einbrachte: „Da ziehe ich meine Vorhaut zurück.“ Angesichts eines möglichen Blitz-K.O. für Bamsi philosophierte Ötte über sein Scheitern beim letzten Kegeln: „Chance vertan – Chance vertan!“ Während sich Bamsi in Runde acht weiter für einen möglichen Tagessieg und/oder Blitz-K.O. in Position brachte, orderte Ötte für die durstigen Kehlen eine Runde Pfirsich-Likörchen. Er begründete seine Wahl folgendermaßen: „Es wurde so viel über Pfirsiche gesprochen, da dachte ich mir, ich bestelle den mal. Außerdem hat die Schnapskarte nicht so viel zu bieten: Fußpilz, Prostatakrebs und Eistee.“ Schuster konnte es nicht fassen und sagte sichtlich erschrocken: „Zu dir habe ich immer aufgeblickt. Und ich werde wegen Weißwein angezählt.“ In Runde neun passierte schließlich Historisches: Nachdem Wixi abgeräumt und im dritten Wurf eine Pumpe geschmissen hatte, holte Bamsi mit ingsesamt 88 Holz den Blitz-K.O. Zum ersten Mal in der Geschichte der Wurstpumpen wurde ein Ligaspiel durch diese noch junge Regel entschieden und zum ersten Mal in seiner Karriere gewann Bamsi den Monatspokal. Der Emotionskegler freute sich ungewohnt bedächtig über den größten Erfolg seiner Laufbahn, seine Kegelbrüder jubelten hingegen lautstark.

Vor der anschließenden Siegerehrung rückte erneut Plutos Ei in den Fokus – ist das echt oder ausgestopft? „Der Sack stellt die 88 von Bamsi locker in den Schatten“, meinte Ötte. „Wann geht der denn zur Schule?“, fragte sich Scheune. Schließlich hatte aber doch der Tagessieger das Wort. „Ich will mich gar nicht so lang fassen. Wir haben den 19. Mai 2017, Pilsgewitter läuft, bla, bla, bla. Wer hätte damit gerechnet? Ich sicher nicht. Aber mit Griechenland hat 2004 auch niemand gerechnet. Ich habe mich von Otto Rehagel nochmal beraten lassen. Ich bin einfach nur glücklich“, sagte ein sichtlich gerührter Bamsi. Zur Vollständigkeit: Die Silbermedaille bekam Wixi von Pluto um den Hals gehängt, Bronze sicherte sich der Mozart, der auch Pumpenkönig wurde. Letzter wurde Schuster.

Im Anschluss spielten die Würste noch das allseits beliebte Sechs-Tage-Rennen. Inzwischen war Bady  als dritter Gast dazugestoßen und stieg zu den Teamspielen ins Geschehen ein. Zum Auftakt schmiss er direkt mal eine Runde Bier – solche Gäste sind immer herzlich Willkommen. Das Spiel verloren Scheune und Pluto, die zwischenzeitliche 88 von KC und Schuster wurde nicht als Blitz-K.O. gewertet – diese Regel gilt schließlich nur für das Ligaspiel. Für ein Highlight sorgte Bamsi in der vierten Runde, als er so langsam kegelte, dass der Kegel seine Kugel abwehrte. Schroke übergab unterdessen unter Zeugen die 100 Euro Preisgeld des Fußballturniers am 1. Mai in Uentrop in die Kegelkasse.

Es folgte eine beherzte Runde Sargdeckel, oder auch „Kevin Sacknagel“. Das sportliche rückte allerdings immer mehr in den Hintergrund, stattdessen machten die Würste mit dem neuen Gassenhauer ihre Wertschätzung für Anthony Modeste deutlich. Das Spiel verlor Bady, der im Anschluss kurzerhand nach Hause lief, um seinen Gastgebern kurz darauf warmen Underberg zu servieren – eine wahre Köstlichkeit.

Ihm zu Ehren wurde zum Abschluss das Spiel „Bady“ gespielt, das allerdings ob des Alkoholpegels niemand mehr so wirklich verstand. Es war ähnlich zur „Wilden Blume“, nur anders. Pluto verlor diese Partie und beglückte den Rest der Bande vor der Theke mit einem ekelhaft süßen Kirsch-Likör. Bei einigen Kaltgetränken und in lustiger Runde klang dieser historische Abend aus.

 

Juni-Kegeln 2017 oder: Kugelhagel in der Bergklause

Sommerzeit – Traurigkeit. Eine alte Weisheit, die für das Juni-Kegeln 2017 sicherlich nicht angewendet werden konnte. Stattdessen versammelten sich zunächst sechs Würste und Premieren-Gastkegler Simu voller Frohsinn und Wohlgemut auf den Brettern, die die Welt bedeuten, in der Bergklause zu Oeventrop. Die Scheunert-Brothers, Schroke, Hülse und Vormonatssieger Bamsi fehlten, Ex-Kegelmutti Korbs Patrick sollte nach mehr oder weniger erfolgreichem Abschneiden beim Alte-Herren-Turnier später zur durstigen Meute stoßen.

Bereits zu Beginn des Abends herrschte gute Laune bei allen Anwesenden. Als Simu im Tippspiel auf den Kegelvater setzte, meine Korbs C: „Wenn du auf Pluto tippst, ist das, wie für RB Leipzig zu sein.“ Ungeachtet dieser Verschmähungen begrüßte Plutonium im Anschluss die Riege der Sportkegler und Opa-Unken. Getrauert wurde um die nicht anwesenden Kegelbrüder, Columbus, Jasmin, Tanja Bader und Helmut Green-Kohl. Danach sorgte Mossi als Vormonats-Pumpenkönig bereits für das erste Highlight, noch bevor die erste Murmel die Bahn runter rollte: Als lustigen Gegenstand hatte er Erbsenpistolen für alle besorgt, die schon nach wenigen Augenblicken zu wilden Schießereien genutzt wurden.

Dann konnte aber der sportliche Teil des Abends endlich beginnen. KC räumte gleich im ersten Durchgang ab und packte sich 13 Holz aufs Konto. In der nachfolgenden Runde hatte er sich das mühsam errichtete Fundament eines möglichen Erfolges aber jäh wieder eingerissen, denn er warf eine Rodung und im Anschluss zwei Pumpen. Mossi schmiss in Runde 3 stolze 15 Holz um und machte sich zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnungen auf den zweiten Podestplatz in Folge. Unterdessen zeigte sich Gastkegler Simu erkenntlich für die Einladung seiner Person und kredenzte den wackeren Recken eine köstliche Runde Wacholder. „Ich möchte, dass ich euch abschieße, wir uns gegenseitig abschießen und wir uns alle abschießen“, meinte er auch in Bezug auf die kleinen gelben Kügelchen, die immer wieder quer durch die heiligen Hallen flogen. Im vierten Durchgang zeigten die Würste (und der Gastkegler), welch Talent in ihnen schlummert, denn von den sieben Keglern räumten fünf (!!!) ab und durften ein zweites Mal in die Vollen gehen – mal mehr (Pluto holte 16 Holz), mal weniger erfolgreich (Ötte schmiss in die Pumpe). Pluto gab in der Zwischenzeit einen Schnaps, gesponsert von seinen Eltern. Vielen Dank Oli und Heike! Ötte glich seine Schmach aus der Vorrunde aber im fünften Durchgang aus und schmetterte sich 16 Holz aufs Konto. Immer wieder wurde das sportliche Geschehen allerdings von hinterhältigen Waffen-Attacken unterbrochen. Die Rede war vom „Kugelhagel in der Bergklause“. In actionfilmreifen Szenen war der meistgesprochene Satz: „Nimm die Waffe runter, Bruder!“ Runde 6 sorgte dann für die Vervollständigung des Teilnehmerfeldes, denn Korbs Patrick schlug endlich auf der Bahn auf und stieg nachträglich ins laufende Ligaspiel ein. Abseits des wie immer auf Hochglanz gebohnerten Wettkampfparketts wurde wieder munter über die Fragen des Lebens philosophiert. Ein, dem Schreiber dieser Zeilen leider nicht mehr bekannter, Kegelbruder sagte schließlich: „Harald Juhnke war ein Vorzeige-Gottschalk.“ Ungeachtet von allen eilte KC dem zweiten Blitz-K.O. entgegen, den er schließlich auch eintütete. Zweiter wurde – mit 7 Holz mehr auf dem Konto als der Monatssieger – Wixi, der damit eindrucksvoll seine bestechende Form in dieser Saison unter Beweis stellte und seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf acht Punkte ausbaute. Dritter wurde Späteinsteiger Patter. Mossi, anfangs noch mit großen Ambitionen in den Abend gestartet, landete auf dem unrühmlichen letzten Platz und kredenzte ob seiner Zornpinkels angesichts der Blitz-K.O.-Regel gemeinsam mit Simu ein neues Szenegetränk: Fernet Branca mit Eierlikör oder kurz „Feier-Eier“. Der Tropfen war allerdings gar nicht mal so gut.

Im Anschluss spielten die Würste eine Runde „Bob fahren“, bei der sich vier Kegelbrüder mit Stühlen hintereinander in eine Reihe setzen und jeweils von der eigenen Position eine Kugel auf die Bahn bringen müssen. Korbs Patrick versuchte sich dabei als Zauberer, das ging aber schief. Team Pumpe unterlag in beiden Runden (hohe und niedrige Wurst) kläglich und durfte das Gewinnerteam Wurst mit köstlichem Gesöff belohnen.

Korbs C erwies sich als wahrer Sportsmann und machte bei einem unbemerkten Glocken-Riss eine Selbstanzeige. Er servierte seinen Mitstreitern im Anschluss „einen griechischen Leckerbissen, aber keinen Tzatziki“. Ungeachtet seiner Fairness hieß es an der langen Tafel: Korbs C hat das schwächste Glied, er fliegt. Der Tagessieger entgegnete: „Ich habe ein gutes Glied.“ Nach einigen Kaltgetränken an der Bergklausen-Bar fand der Kegelabend schließlich seinen Ausklang.

 

Juli 2017

Im Juli mussten die Würste erneut auf Hülse verzichten, ebenso auf Bonno. Zudem fehlten zum Startschuss des Ligaspiels noch Bamsi, die Korb Brothers und Wixi. Letztgenannter konnte aufgrund eines Testspiels erst nach dem Ligakegeln dazustoßen.

Als Gastkegler war es eine Freude ihn wieder vor Ort zu haben, obwohl er erst absagte, dann aber gemerkt hatte, was das für ein riesen Fehler gewesen war und dann schließlich doch kam – JaP(h)iSchu! Zudem gab es noch einen Überraschungsgastkegler – Willi. Der auf die Frage „was machst du denn hier?“ nur entgegnete: „Ja, ich weiß doch wann ihr kegelt!“

Nun war es soweit und Pluto (er himself, nicht der Planet, der ja kein Planet mehr ist) begrüßte in seinem Amt als Kegelvater die bereits anwesenden Würstchen zum 4. Kegeln der Saison. Nachdem um die Fehlenden getrauert wurde, bedankte sich der Kegelvater für die „Trauungsbekundungen“. Die Anspannung stieg und das merkte man Ötte besonders an, der nach seiner Einschätzung „nervös wie Espenlaub“ war. Das lag auch vielleicht daran, dass er das Spiel eröffnen musste, da kurioserweise keiner der ersten 3 des letzten Monats zu diesem Zeitpunkt zugegen war.

Schon früh fiel ordentlich Holz, so räumte Scheune in Runde 1 bereits alles ab (12) und Kerschi in Runde 2 ebenfalls (11). In Runde 3 war es dann Andre (K)Egli, der 16 Holz erbeuten konnte. Da zu dieser Phase des Kegelns schon das ein oder andere „Tor“ erzielt wurde, schlug man vor daraus doch einen Titel zu machen – „Torschützenkönig“! Nostradamus-Pluto wusste sofort wo das hinführen wird: „In 10 Jahren hat jeder am Ende der Saison einen Titel gewonnen!“

Währenddessen offenbarte Mossi, dass er abgenommen hat und es jetzt nicht mehr so schlimm aussieht. Worauf Pluto nur entgegnete: „Und ich hab dich eingeholt!“ In Runde 4 stieß nun auch der Bamsinator hinzu, während Willi bei einem Knaller in die Pumpe ein erneutes, lautes „och, man“ entfleuchte. Nach Abschluss der 4. Runde durfte dann Bamsi die ersten 2 Runden nachwerfen, um zügig wieder auf ein Level zu kommen, zumindest erstmal rundentechnisch. In der 2. Runde, die er nachholte, warf er nach der Pumpe im Ersten eine 2 im Zweiten und musste somit einen Schnaps spendieren, was die Meute sichtlich erfreute. Doch der Bamsinator meinte es nicht gut mit seinen Mitwürstchen, denn er bestellte zu seinem Straf-Schnaps noch seinen Geburtstagsschnaps hinzu und ließ beide gleichzeitig bringen – ohne Ankündigung. Und dann auch noch 2 verschiedene Muntermacher…einen Wacholder und noch eine Ouzo! Damit erwischte er Schroke, Pluto und Kerschi auf dem falschen Fuß, erntete ab diesem Zeitpukt aber nur noch Hass aus der gesamten Runde. Bei seiner Rede ließ sich die Kegelmutti lassiv viel Zeit, was Ötte auf die Palme brachte: „Jetzt mach du Affenkopf!“ Scheune philosophierte hingegen über seinen Schnaps: „Jetzt habe ich schon die Hälfte verschüttet und der ist immer noch randvoll!“

Dann driftete man wieder in die Welt des Fußballs ab, denn der große FC Bayern hat James Rodriguez von Real Madrid verpflichtet. Ötte: „James, James, was meint ihr wie sich da jemand einen drauf geschrubbt hat. Die Nudel ist heute noch rot!“

Dann trafen auch KC und Korpi ein und brachten die Medaillen und den Siegerpokal mit; Wixi hingegen vergaß seine Silbermedaille mitzubringen und wird im August bestraft. An der Spitze schien es einen Dreikampf zwischen Kerschi, Pluto und Schroke zu geben, aber dahinter waren die Verfolger den Dreien noch dicht auf den Fersen. Im Pokal ging es für Kerschi und Schroke im direkten Duell auch schon um alles, und man kämpfte gegen das bedrohliche Pokalaus. KC meinte dann, er müsste einen stehen lassen, also 1 Holz, und dann einen Wurf zu früh rossetten…Pech! Als kleine Wiedergutmachung spendierte JaPhiSchu aber allen eine feine „Säuferfaust“.

Spannung in der letzten Runde, da das Feld eng zusammen lag. Am Ende setzte sich aber Schroke durch. Zweiter wurde auf den letzten Metern noch Scheune vor KC als Dritter. Letzter wurde Willi – Pumpenkönig wurde Ötte. Als aus der Anlage der Sound des Zwetschlers erklang, wusste der Kegelvater genau was zu tun ist, als er die erfreuten Gesichter der Würstchen sah: „Ich hole den Zwetschler im August in die Aussicht, der kann sich dann hier in die Ecke stellen und den ganzen Abend für uns spielen!“

An das Ligaspiel schloss man ein 6-Tage-Rennen an, bei dem der Kegelvater ein paar Worte an seine Schäfchen richtete. Zusammengefasst teilte er seinen Brüdern mit, dass er demnächst Kegelvater-Vater wird. Das veranlasste Willi erstmal eine Runde Sekt zu ordern, um darauf anstoßen zu können. Patta zeigte sich sichtlich gerührt von Plutoniums Nachricht: „Pluto hat einen versteckt – hat er gut gemacht!“ Das Ergebnis des 6-Tage-Rennens ist nicht mehr bekannt, dafür spielte sich zu viel am Tisch ab, u.a. die Partyeinlage von Scooters „Always Hardcore“ mit dem Kegelvater in der Rolle als „Hans-Peter“ Baxxter.

 

Event-Kegeln im August aka „It’s Zwetzschler Time“

Der August sollte das keglerische Highlight der nicht mehr ganz so jungen Wurstpumpen-Geschichte werden. Zum allerersten Mal ließ man die Musikanlage stumm, weil man sich einen Live-Act in die heiligen Hallen geholt hatte. Aus diesem Anlass wurde kurzfristig eine PK einberufen, die per Facebook Live direkt aus der Klause in die Welt hinausging. Pressewart Mossi begrüßte die zahlreichen Zuschauer vor den Geräten und gab nach kurzer Einleitung das Wort an den Kegelvater. Gerade diesem war die Emotionalität deutlich anzumerken, während er als Oberhaupt des elitären Kreises „the cat out oft the sack“ lassen konnte. Marco „Der Zwetzschler“ Zwetzschler wurde für diesen Abend eingekauft. Vorfreude pur! Doch dann gab es direkt die zweite Überraschung des Abends, von der die Würste vorab allerdings nichts wussten. Der ehemalige Coach der Amateure hatte sich an diesem Abend berufen gefühlt, die durstige Meute mit hopfenhaltigen Kaltschalengetränken zu versorgen. Was ein Auftakt!

So ging es dann aber erstmal auf die Bahn, auf welcher Pluto seine Kegelbrüder begrüßte: „Heute ist ein besonderes Kegeln. Noch ist der Platz da hinten frei, aber gleich wird er vom zwetzschigen Zwetzschler gefüllt. Als Gastkegler begrüßen wir auch Kloki, der schon fast zum Repertoire gehört. Wir trauern kurz, dann freuen wir uns wieder!“

Der Gastkegler wusste in Runde 1 direkt zu überzeugen und knipste 14 Holz das Licht aus. Mossi hingegen hatte weniger Glück und warf direkt eine Pumpe, worauf Scheune nur feststellte: „Du hast versagt, mach dich vom Acker!“ Während die ersten Runden ihren Verlauf nehmen, erreicht auch unser muskalischer Akt die Bergklause und beginnt mit dem Aufbau des umfangreichen Equipments. Leider ist unser Kellner etwas langsam und kommt mit der Getränkelieferung nicht hinterher. Dazu KC: „Der aht zwei Kühlschränke an den Füßen!“ Als dann Axel endlich Getränke bringt, philosophiert er über seinen Arbeitskollegen: „Der fährt Stapler.“ Kerschi: „Fährt der auch Langstrecke?“ Ötte gibt in der Zwischenzeit seinen lustigen Gegenstand, der zwar zu Beginn nicht lustig ist, aber im Laufe des Abends seine Wirkung noch entfalten kann, einen Wacholder: „Ich war zu schlecht, aber das ich schlecht war, wusste ich nicht. Aber euren lustigen Gegenstand kann ich auch nicht übertreffen.“ Wo wir gerade beim philosophieren sind; da darf natürlich auch der Kegelvater nicht fehlen: „Hülse ist auch irgendwie ‚ne Totgeburt.“

In Runde 4 sind Wixi, Pluto und Schroke mit 39 Holz gleichauf an der Spitze des Feldes. Scheune, der nach 2 Runden mit insgesamt überragenden 7 Holz gestartet war, kämpfte sich zurück ins Feld. Nun war es auch schon 21 Uhr und somit der Startschuss für den musikalische Leckerbissen. Bevor „Der Zwetzschler“ aber seinen ersten Song präsentieren konnte, wollte Kerschi noch wissen: „Kommt auch Calvins Lied…Clocks?“ Mossi schob noch schnell seinen Geburtstagsschnaps ein: „Es kommt nicht mehr zurück, aber es war ein schönes Jahr!“ Was dann folgte, wird allen Anwesenden sicher unvergessen bleiben, da hätte selbst der Ballermann einpacken können. 3 Stunden non-stop Musik und gute Laune, tobende und singende Würste, die Kegelbahn in ein Lichtermehr getaucht. Dies verleitete Bamsi sogar zur Aussage: „Wenn du ein Fußballverein sein solltest, würde ich mir morgen ein Trikot von dir kaufen!“

„Italienische Biersucht“, „Ich bau dir ein Schloß“, „Let me entertain you“…es war alles dabei was Rang und Namen hatte. Die Stimmung war auf dem Sidepunkt! Und dann kam Axel…mitten in der Performance hatte er eine neue Salve goldgelber Geschosse auf dem Arm, doch leider ein paar Probleme beim Abstellen, sodass er erstmal das Bier in der Klause verteilte. Dies rief sofort die Würste auf den Plan, die ganz besonnen reagierten und ihm entgegenbrüllten: „Titten Britta oder Axel Klemm, jeder Kellner muss das Tablett stemm‘!“ Der Stimmung tat dies allerdings auch keinen Abbruch!IMG-20170812-WA0013

Den Sieg des Monatskegelns sicherte sich Schroke hauchzart vor KC. Pluto konnte seinen 3. Platz noch gegen Wixi behaupten. Beim Stechen um den letzten Platz musste sich Bamsi dann dem angeschlagenen Bonno geschlagen geben, der aufgrund einer Schulterverletzung auch nur mit der schwachen Hand werfen konnte. Den Titel des Pumpenkönigs teilen sich Mossi & Bamsi. Im Anschluss folgte das 6-Tage-Rennen, dass aber zunehmend mehr in den Hintergrund geriet. Ebenso wie die Duelle hohe & tiefe Wurst der jeweiligen Tischseiten. Jetzt hieß es nur noch feiern, feiern, feiern! Und wie sollte man einen Abend am besten beenden, wenn nicht so? Denn „es geht nie vorbei-bei-bei, wir sind Kegelbrüder…“

 

An dieser Stelle noch herzlichen Dank an Marco Zwetzschler, der uns einen fantastischen Abend beschert hat!

 

 

Favoritensturz im September
Kegeln 1 nach dem Zwetzschler und nach der Kegeltour: Nach dem stimmungsgeladenen Abend im Vormonat und der ersten Auslandsreise der Vereinsgeschichte in die ungarische Hauptstadt Budapest mussten die Würste im September wieder auf die mal mehr mal weniger schönen Klänge aus der Musikanlage zurückgreifen. Dennoch sollte es geschichtsträchtig weiter gehen – wenn auch diesmal sportlich.
Aber der Reihe nach: Ohne die fehlenden Ötte, Wixi, Scheune und Hülse, dafür aber mit den Gastkeglern Calvin, Hütte und Mattze schlugen die Würste zum sechsten Spieltag der Kegel-Saison in den heiligen Hallen der Klause auf. Nach der kostspieligen Reise in den Ostblock, die ein ganz schönes Loch in die Club-Finanzen gerissen hatte, waren sich alle einig, dass die Würste „ein bisschen mehr Patta“ vertragen könnten. Kegelvater Pluto versprach in seiner Begrüßungsrede „heiße Duelle“ und spielte damit vor allem auf das erste K.O.-Duell im Pokal an. Im Viertelfinale traf Pluto höchstpersönlich auf Seriensieger Schroke. Schon in den Tagen vor dem Kegeln hatte das Wurst-Oberhaupt ganz schön große Klappe und stellte Schroke in Aussicht, dass dieser den Tränen nahe sein würde, wenn Pluto ihn aus dem Wettbewerb schmeißen würde.
Der Kegelvater ließ seinen hochmütigen Worten aber tatsächlich Taten folgen und räumte in der ersten Runde gleich mal 12 Holz ab. Das war direkt eine Ansage an den bisher einzigen, der den Kegel-Pokal gewinnen konnte. Schroke ließ sich davon auch offensichtlich beeindrucken und startete außerordentlich schlecht in den Abend. In Runde drei räumten Mossi (15 Holz), Korbs Patrick (16) und Gastkegler Calvin (16) ab und setzten sich auch in die Spitzengruppe. Die Ex-Kegelmutti schmiss dann auch den ersten Schnaps des Abends – aus einem einfachen Grund: „Weil ich Bock drauf habe!“ Pluto kegelte an der Spitze des Feldes stark weiter, während sich sein ärgster Widersacher Mossi nach und nach von der Spitze verabschiedete. In Runde sechs schmetterte der Kegelvater sich stolze 16 Holz aufs Konto – die Sensation nahm Formen an. Gastkegler Hütte zeigte sich erkenntlich und kredenzte seinen Mitkeglern eine Runde Ramazzotti, was bei einigen Kegelbrüdern aber gar nicht mal so gut ankam. Pluto stieß in Runde sieben die Tür zum Halbfinale sehr weit auf, nachdem er erneut 16 Holz wegflexte. Zwar kam Schroke im nächsten Durchgang mit 12 Holz nochmal ran, aber der Kegelvater beendete das Spiel in der neunten Runde mit einem Blitz-K.O. Das „Wunder von der Bergklause“ war perfekt: Mit dem Aus von Schroke wird es zum ersten Mal in der Geschichte der Wurstpumpen einen anderen Pokalsieger geben als den „FC Bayern des Kegelns“. Der durfte sich nach erfolgreichem Stechen gegen Mossi immerhin über den zweiten Platz freuen. Den unrühmlichen Titel des Pumpenkönigs holte sich Bonno.
Dann stieß auch endlich Bamsi dazu, der zuvor noch vor das runde Leder treten musste. Die Kegelmutti gab zum Einstand auch gleich eine Runde feinsten Korns. Er hatte große Erwartungen an den restlichen Abend: „Das wird heute wieder so ein Kegeln, bei dem du froh bist, wenn du zu Hause die Schuhe auskriegst.“ Um den Kassenstand wieder etwas aufzubessern, spielte die durstige Meute im Anschluss an das Ligaspiel eine Runde „Setzkasten“ mit erhöhten Beträgen. Dabei fiel ein interesantes Detail auf: Mattze hatte den ganzen Abend schon Jürgi Wistuba auf seinem Shirt, zuvor hatte es aber keiner entdeckt. Nach dem Setzkasten wurde noch eine Runde Sargdeckel begonnen, die aber aufgrund der körperlichen wie geistigen Verfassung vieler Kegler nicht mehr zu Ende gebracht wurde. Stattdessen ließ man den gelungenen Kegelabend an der Theke der Klause ausklingen.

 

(R)O(c)ktober-Kegeln

Zum 7. Spieltag begrüßte Kegelvater Pluto seine Schäfchen pünktlich um 20 Uhr Ortszeit: „Auch wenn Patta noch nicht da ist, starten wir, da wir Punkt 8 Uhr haben.“ Darüber hinaus trauerte Pluto noch um keinen Gastkegler, dafür aber um KC, der ein Büro-Bier trinken muss. Sonst noch um Hülse und Scheune. Dann noch um Karl-Günter. Auch Hugh Heffner. Mossi: „Ist ja auch traurig mit Hugh Heffner, aber weiß einer wann die Stelle neu vergeben wird?“ Im Pokal sollten wohl 2 Duelle anstehen, nämlich Ötte vs. Mossi und Bamsi vs. Patta. Letztgenannter, soviel sei gesagt, fand den Weg in die Klause an diesem Kegelabend nicht mehr. Was das für das Pokalduell und das Fehlen bedeutet, bleibt abzuwarten.

Schon früh zu Beginn des Abends fiel Bamsi das ungewöhnliche Verhalten von Wixi auf: „Warum bist du so ruhig?“ Wixi: „Ich bin auf den Arm gefallen!“ Ja gut, verständlich.

In Runde 1 legten Pluto (16) und Schroke (14) gleich einen starken Start hin. Man fragte sich wo Patta bleibt und so philosophierte der Ex-Kegelvater: „Korb und seine waren bei Dortmund gegen die Gladdis. 6 Tore für die Liebe, aber hinten haben sie auch einen reingekriegt.“ Nach Runde 3 hatte Vormonatssieger Plutonium bereits 40 Holz auf der hohen (Holz-)Kante stehen – was ein Brett! Bamsi machte es hingegen suboptimaler…als nur noch 2 Holz standen, traf er lediglich 1 davon, was ihn in einen Emotionssturm versetzte: „Mach sie doch weg!“ Was Mossi scherzhaft rausrutschen lies: „Das sagt KC auch immer, wenn er an die Tür seines Bruders klopft.“ Herrliche Stimmung, jetzt mal einen Schnaps! Ötte gab seine Geburtstagsrunde Wacholder und bedankte sich nochmals für den zahlreichen Besuch zu seinem Schlüpftag. Allerdings war er auch etwas geknickt, dass mit Patta sein Teammitglied der Konstrukteurswertung nicht zugegen war, mit dem man nun aber auch nicht mehr gerechnet hatte: „Leider ist mein Kollege der italienischen Biersucht nicht da. Er frönt einer anderen Sucht.“ Als Öttes Runde kam, wurde auch gleich noch ein Bierchen mitgebracht, was Schroke auf der Kegelbahn während seiner Würfe nicht mitbekam. Machte aber auch nichts, so konnte er aufgrund von 3 Getränken neben seiner noch ausstehenden Geburtstagsrunde ja noch eine Runde spendieren. Ist ja irgendwie auch eine win-win-Situation.

Für Mossi lief es nicht wie erhofft. Nach einem missglückten Wurf deutete er einen Tritt gegen den Heizungskörper an, worauf ihn Bamsi zurechtwies: „Einfach mal durchziehen!“ Dann stand Wixi im Mittelpunkt des Geschehens. Erst warf er 3 Pumpen in Folge, dann hatte er das Seil nach seinem Wurf erheblich zum Schwingen gebracht. Und dann war es ihm doch tatsächlich erneut passiert. Buckenriss…ganz üble Sache…kennt er aber schon…Kerschi auch…Ist aber alles kein Problem – kurz das Handy gezückt und eine neue Bucke geordert. Besser lief es für Ötte. Der brillierte hingegen von Runde zu Runde und mauserte sich als Geheimfavorit auf den Monatssieg. Hin und wieder erntete er dafür von seinen Kegelbrüdern die ein oder andere Hasskappe.

Im Ligaspiel stieg die Spannung in Runde 9. Ötte, mit 82 Hölzchen auf der Haben-Seite, konnte mit einer 6 das Spiel vorzeitig für sich entscheiden, wusste aber, dass er im ersten Wurf wenn nur 7 werfen kann. Und er sollte Recht behalten. Die Riesenchance vergeben – den Sieg liegengelassen! Pluto war nun der Nächste mit der Chance das Spiel vorzeitig zu beenden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kegelvater 86 Holz auf dem Konto. Die nötige 2 schien ihm die Meute nicht so recht zuzutrauen. Aber Plutonium wusste zu überraschen und holte sich die 2 fehlenden Klötzchen zum Monatssieg. Somit sicherte er sich wichtige 10 Punkte im Kampf um die Meisterschaft und den Monatssieg vor Ötte und Schroke. Letzter wurde leider der Emotionskegler. Ebenso auch Pumpenkönig. Ein wenig ruhmreiches Double.

Bamsi hatte dann noch 3 seiner Kollegen vom Zeltlager eingeladen ein Bier bei uns zu trinken und ein wenig Wurstpumpen-Atmosphäre aufzusaugen (u.a. Schledden Frank), während die Würste das neue Kegelspiel „Fußball“ ausprobierten. Ein wirklich gelungenes Teamspiel, das von seinen Wendungen und magischen Momenten lebte! Das Team „Pumpe“ musste sich jeweils mit 3:5 & 4:5 dem Team „Wurst“ geschlagen geben. Im Anschluss stiegen die Jungs noch in ein weiteres neues Spiel ein – „Hochsprung“. Auch ein interessantes Spiel, stellte aber alle zu der späteren Stunde vor große Herausforderungen. Der Grund hierfür müssen wohl die zahlreichen Schnapsrunden gewesen sein, die in kürzester Zeit inhaliert werden mussten. Da war es schon für nahezu alle nicht mehr möglich, mit 3 Würfen auf die Vollen, mehr als 14 Holz zu werfen.

Ein fantastischer Kegelabend klang dann wie üblich an der Theke aus.

 

November

Ein straffes Programm sollte an diesem Kegelabend vor den Würsten liegen, aber dazu zu gegebener Zeit mehr…erstmal begrüßte Kegelvater Pluto die anwesenden Würste, indem er sie einfach mal beklatschte. Leider fehlten zu diesem Zeitpunkt noch die Korbs Brothers und Gastkegler Tommy. Der Kegelvater teilte mit, dass er den nicht anwesenden Wixi heute schon ein Stück Richtung Nürnberg begleitet hat. Der verweilte mit seinem Stammtisch nämlich dort. Ebenfalls abwesend waren der Mozart, Bonno from the U2 und Hülse. Plutonium wünschte allen Pümpchen „Gut Holz“ und ließ die Spiele beginnen. Die fehlenden Kegelkünstler waren nun auch eingetroffen. Bei der Diskussion über die Wurstpumpen-Hits, die an diesem Abend zumindest in begrenzter Stückzahl einmal kurz präsentiert werden sollten, kam Bamsi auf eine hervorragende Idee: „Wir machen ein Album und eine Deluxe Version mit dem Song ‚Schledden Frank, die Alte blank‘ und Poster!“ Schon früh am Abend wurden 2 Schnäpse geordert, die Pattarick die Ehre der 3 Getränke bescherte. Er drohte an jedem 3 Tequila zu bestellen…tat er zum Glück aber nicht.

Im Laufe des Ligaspiels wurde Elfmeter um Elfmeter vergeben. Dennoch war das Niveau sehr ordentlich. 2 Runden vor Ende war es extrem spannend. Nahezu alles war möglich.

Dann bekamen die Würste Besuch. Die ersten Aufnahmeergebnisse der Wurstpumpen-Songs wurden präsentiert und sorgten für zahlreiche Lacher. Zur Weihnachtsfeier soll die Platte dann vollständig fertiggestellt sein und um den Kegelbrüder-Song des Zwetzschlers ergänzt werden.

Vor seiner letzten Runde stand Schroke bereits als Sieger fest, versuchte aber noch als „Lustwurf“ auf die 88 zu kommen. Er konnte nicht mehr eingeholt werden, weil er vorne lag und nach ihm nur noch die Gastkegler Calvin und Tommy dranwaren. Woran er scheiterte, machte es der Kloki besser und sicherte sich somit den Tagessieg, der ihm aber nichts bringt. So gewann Schroke vor Patta und Pluto. Letzter wurde KC. Pumpenkönig Ötte. Im Pokal setzte sich Patta gegen Bamsi durch und zieht somit ins Halbfinale ein, in dem er auf Pluto treffen wird.

Man entschied sich noch für eine flotte Runde 6-Tage-Rennen, die auf Calvins und Bamsis Deckel ging. Der Emoji-Kegler warf hier voller Frust seine Kappe quer durch den Raum…Emotion pur. Saskia unterlief dann noch ein kleiner Feaupax, als sie ein Bier verschüttete und somit Bierschande begann. Den fälligen Schnaps gab sie, trotz Hinweis auf den abschließenden Trinkspruch, mit den Worten „Auf den Fürst“ frei…wir tranken trotzdem.

Nach der Siegerehrung an der Theke sollte der zweite Programmpunkt dieses Abends anstehen. Das Stellwerk feierte seine Volljährigkeit und hatte die Würste eingeladen. Also schnurstracks aus der Klause ins Stellwerk. Hier klang dann der vorletzte Kegelabend des Jahres 2017 aus.

Im Dezember findet dann traditionell die Weihnachtsfeier statt. Dann mit den neuen Songs und dem obligatorischen Wichteln.