2026

Das Kegeln mit dem Teufel (März)

Es war an einem Freitag, den 6., als es geschah. Aber es hätte auch der 13. sein können. 10 mittelalte Herren und ein Bausatz betraten die heiligen Hallen der Klause. Allerdings sollten sie uns nicht von Unglück verschonen.

Noch bevor die erste Kugel geworfen und noch ein den ersten Bierchen geschlubbert wurde, versuchten sich ein paar Künstler an dem hübschen neuen Tagessieger-Pokal von Temu. Das Teufelsdutzend hatte damit noch nicht genug. Es verging sich nun an Korpi, der gleich im Qualifying eine Schnapsrodungspumpe warf. Es folgte sogar der Glockenseilhattrick! Sein zweiter Platz in der Quali war teuer erkauft. Schroke wurde Dritter, Vossi sicherte sich die Pole. Letzterer verkündete plötzlich, während dem lustigen Treiben auf der Bahn, dass er am Ende der Saison die Wurstpumpen aus privaten Gründen verlassen wird. Wir sind darüber natürlich sehr traurig, weil die letzten 3½ Jahre ein netter und humorvoller Bruder in unseren Reihen war und zu uns passte wie Sack und Haare. Als Gastkegler wirst du weiterhin immer willkommen sein. 

Viel Zeit zum Trauern blieb zumindest an diesem Abend nicht. Es reihten sich halt Getränk an Getränk und sportlich Stand der Endspurt der diesjährigen Spielzeit an. Das Ligaspiel, welches am Ende ganz überraschend Schroke für sich entschied, war hauptsächlich nur noch für ihn selbst und Kerschi relevant, da beide im Pokalfinale aufeinandertrafen. Es war schnell klar, wer den Pott gewinnen würde. Bonno Tonni Napoli, der nach seinem Fehlstart einen grandiosen Auftritt hinlegte, und Korpi, der mehr Schnapsrunden ausgeben musste als Rijo am Tag mit dem Appel wackelt, landeten dahinter. Spannend wurde es nur noch im der Rodungs- und Anuswertung. Scheune reichte dabei ein Axtschlag für den Sieg. Wer an Frau Termast, unsere ehemalige Wirtin aus der Aussicht denkt, denkt nicht gerade unbedingt sofort an einen Analausgang , wahrscheinlich aber an einen verkalkten Duschkopf, wie sich herausstellte.

Dennoch kommen wir zur Auswertung. Es sah hier zunächst nach einem epischen Dreikampf zwischen Schroke, Scheune und Vossi aus. Doch plötzlich warf Pluto 2 Löcher ins Holz und sorgte für einen Vierkampf, der in die Analen einging. Schroke gleitete dabei als Erstes ins Ziel. Nach dem Liga-Spiel kamen heiße Diskussionen auf, was denn als nächstes gespielt werden soll. Kegelvater Mossi und Schnapsarchitekt Korpi sprangen sich dabei fast an die Gurgel. Als das Kriegsbeil begraben wurde, einigte man sich auf das negative Ligaspiel, bei dem Patta siegte und Bonno zahlte.

Zum Abschluss ging es für die Würste mal wieder nach Las Vegas. Mittlerweile wurde auf dem Weg dahin schon ein Tankwagen Schnaps gesoffen. Während selbst Ötte schon anfing zu würgen, planten Scheune und Vossi einen tollen Zaubertrick, den keiner bemerken sollte. Ohne in ihrer Runde eine Kugel geworfen zu haben hatte die Kreide schon eine 16 auf die Tafel geschrieben. Mogeln muss schmerzlich sein. Das Spiel verloren allerdings Mossi und Bonno, die den Teufel zu sehr herausforderten.

Oben an der Theke wurde der Abend wie immer ausgeklungen. Schroke freute sich über den Tagessieg und nahm das Puzzle mit nach Hause.

April 2026 … Kegeln … es sollte ein grandioser Abend werden, aber eins nach dem anderen. Bis auf Welle fanden sich tatsächlich alle Kegelbrüder in der Berchklause zu Oeventrop ein. KorPi stellte aber gleich klar, dass er heute nur als Fahrer fungiert und qualmte direkt wieder ab. Schade. Sogar Schroke war da, obwohl er „frisch“ aus dem OP geschoben wurde.

In den heiligen Hallen erhielten wir von unserer Herzenswirtin direkt mal wieder einen Strike wegen einer „Aktion“ beim letzten Kegelabend. Es wurde kurz andächtig still und man diskutierte über die betreffende Situation. Doch hier wich auch relativ zeitig die dunkle Stimmung und der erneut gewählte Kegelvater ergriff das Wort. Nachdem man ja neuerdings sein Geschlecht wie Unterhosen wechseln kann, stellte man direkt fest, dass er nun nicht mehr gleichzeitig die Kegelmutti ist. Das ist „Wintermuskel“ Christian „WM“ alias „Winter-Muscle“ Babilon. Ferner wurde der Ältestenrat und der Ehrenoberst besonders begrüßt. Sehr nett. Neben dem neuen 2-Ligen-System wurde auch die Schade-Wertung präsentiert. Keine Rodung, kein Boris-Becker, kein Bernhard-Langer, einfach nur schade. Die neue Saison 2026-2027 kann starten!

Das Kegeln begann und Menschenskinder, hier war was los. Schroke offenbarte ungeahnte Schwächen. Korbs Christian stellte fest: „Man sieht, der Bauchnabel ist beim Kegeln ein sehr wichtiges Organ.“

Die KI stellte in einer Kampfbewertung fest, dass einer unserer Kegelbrüder vorrangig nicht als Kämpfer in Erscheinung getreten ist. Er würde einen Kampf vermutlich verlieren – außer es ist ein Straßenkampf ohne Regeln. Dann ist alles möglich, vor allem wegen der Brutalität.

Nebenan schraubte Conrad im Kittel an einer alten. Ganz nebenbei erfahren wir, dass er auf unserer Bahn die Kegel getauscht hat. Diese sind nun leichter und fallen schneller. Und ja, das tun sie wirklich. Vor allem ohne Fremdeinwirkung. Bamsi meint, KorPi soll ihn mal aus dem Kittel hauen und fügte hinzu: „Jemand sollte ihm Quarzhandschuhe bestellen.“

Eine 9 nach der anderen wurde zur Strecke gebracht. Das wird ein teurer Abend, meine Herren. Vor allem Ötte bejubelte seinen Abräumer. Bamsi hat übrigens beim letzten Kegeln den ewigen Pumpenrekord von Mossi geknackt. Aus diesem Grund ist er mit Friedhelm Funkel ins Trainingslager nach Walenta gegangen. Die haben dort einen MMA-Käfig.

Vorschlag fürs nächste Mal: Nach jedem Bobbele-Wurf kriegt man eine Scheibe Wurst geschenkt. Pluto ist indes frustriert. Er könnte schon wieder einen Anschlag machen! Sein System ist heute die Unerfolgreichheit. Bonno tickt derweil total ab. Er kommt nach 4 Runden schon auf 64 Punkte. Ihn hatte heute tatsächlich niemand auf dem Zettel. KC fordert, dass ihm der Bauchnabel entnommen werden soll.

Pluto ist nebenan ins Gespräch mit Conrad gekommen. Die rechte Hinterdame muckt rum. Da muss er nochmal dran! Wir vermuten übrigens Bonno und Schroke haben die Bauchnäbel getauscht.

„Nabel off – Im  Bauch des Feindes“ – geiler Streifen! Den müsste man mal drehen. Schroke bleibt schlecht. Es war anscheinend kein Ausrutscher in der Anfangsphase. Scheune: „Sollen wir Demmel einen Gutschein von Hoffmanns besorgen?“

Pluto freut sich, dass er all unsere Penisse kennt. Seine Frau findet seinen allerdings nur noch, wenn er steif ist. Trotzdem darf man ihn nicht unterschätzen!

Am Ende des Ligaspiels marschiert Bonno souverän mit 102 Punkten ins Ziel. Gefolgt von Mossi und Ötte mit einem sensationellen Schlussspurt. Schumi wäre stolz auf ihn. Der Rest der Versager der Unerfolgreichheit interessiert nicht!

Schroke gibt das Geheimnis seiner Kraft preis: Er holt sich Power aus Wick-Medinight.

Bamsi hatte übrigens für sich und seine Freunde braunes Nasengold dabei. Dieses wurde mehrfach gereicht, um die bösen Geister aus der Nase zu pfeffern. Klappte so semi.

Wir spielten dann noch eine Runde „Las Vegas“ – unspektakulär, aber lustig!

Beim Fußball bekam Team Gang als Neuzugang Korbs Christian präsentiert. Er sollte nicht das Zünglein an der Waage sein. Team Wand dominierte nach Belieben!

Anschließend kam im Kneipenbereich zum allerersten Mal in der 18-jährigen Geschichte §22 zur Ausführung. Wir haben tatsächlich geschockt. Wintermuskel war sich ziemlich sicher dieses Spiel zu kennen. Wir haben ihm das aufgrund seiner sehr eigenwilligen Spielweise allerdings nicht abgekauft. Was ein herrlicher Abend! Weiter geht’s am 01. Mai. Diesen Termin sehen wir schon mit großer Vorfreude entgegen.

Alles neu macht der Mai – so auch den Kegeltermin. Weil der ursprüngliche Termin auf den 1. Mai fiel, entschieden die Wurstpumpen per Mehrheitsbeschluss eine Verlegung um eine Woche. An diesem lauschigen Freitag kamen aber trotzdem letztlich nur fünf Sportkegler und Oppa-Unken im idyllischen Biergarten der Bergklause zusammen. Dass eine kleine Teilnehmerzahl aber nicht zwangsläufig für schlechte Stimmung stehen muss, haben die Würste in der Vergangenheit oft bewiesen und sollten es nun auch wieder tun.

Mai-Kegeln

Namentlich kamen Schroke, Scheune, Bonno, WM und Mossi zusammen, um ihrem liebsten Hobby – dem Trinken – nachzugehen und nebenbei ein paar Murmeln die Bahn runter zu feuern. Apropos Bahn: Das heilige Parkett im Keller der Klause scheint ganz offenbar einen neuen Schliff oder ähnliches bekommen zu haben. Jedenfalls glitten die Kugeln plötzlich galant über die Bohlen. Wirtin Jenny wusste von nichts, aber wir sind uns sicher, dass Conrad Electronics seine Finger im Spiel hatte und sich, ähhh der Bahn, einen poliert hat.

Der sportliche Teil des Abends startete spannend. Mossi verwies im Qualifighting Scheune um stolze 39 Hundertstelsekunden auf Platz zwei – ein Kopf-an-Kopf-Rennen wie zu Schumis besten Zeiten. Schroke fiel auf, dass Scheune „ganz schön grau“ geworden ist. Der begründete es mit den Worten „Das ist die Arbeit“, was seinen Bruder Björn zu einer frechen Frage veranlasste: „Ach, hast du nen neuen Job?“

Jan kündigte direkt zu Beginn an, dass er heute „nicht viel Schnaps“ trinken kann, weil er am nächsten Tag rund ums Haus zu tun hat. Schroke meinte: „Eierlikör gibt Tinte auf’n Füller“, woraufhin Scheune entgegnete: „Ich will nicht ficken, ich will die Einfahrt pflastern.“ So viel sei vorweggenommen: Es gab tatsächlich keinen Schnaps, aber ziemlich viel Füllertinte. Schroke äußerte, dass er die Songs von Taylor Swift mag, wenn sie nicht von Taylor Swift gesungen werden. Mossi: „Ich mag Taylor Swift, wenn sie nicht singt.“

Das Ligaspiel zeichnete sich angesichts neuer Kegel und mutmaßlich verbesserter Bahn durch ein äußerst hohes Niveau aus. Schroke dominierte das Feld lange, verlor aber nach hinten raus ein bisschen Boden. In der letzten Runde wurde es nochmal sehr spannend: Mossi legte 18 Holz vor und setzte den FC Bayern des Kegelns unter Druck. Der hielt Stand und räumte mit dem zweiten Wurf ab, um im dritten dann einen absolut schwulen Sicherheitswurf auf die Bahn zu eiern. Damit hat er seinen Respekt völlig verspielt. Den dritten Platz auf dem Podest belegte Bonno. WM musste sich mit dem letzten Platz begnügen, der aber immerhin fünf Punkte für die Wertung brachte.

Weil die Uhr nach Abschluss des Ligaspiels noch nicht wirklich weit vorangeschritten war, blieb viel Zeit für weitere Spiele. Bingo, Plusminusmalgeteilt, Blackjack, hohe und tiefe Wurst – die Anwesenden bekamen einen bunten Blumenstrauß an Kegelklassikern, aber auch ordentlich was auf die Strafen-Uhr. Schlecht für sie, gut für die Kasse. Mossi stellte zum Ende fest: „Schroke hat ganz schön abgebaut.“ Scheune: „Sieht man gar nicht.“

Der muntere Abend klang bei ein paar Kaltgetränken an der Theke der Klause aus, wo die Gruppe im Übrigen auf eine Bedienung traf, die dem Klub wegen eines Vorfalls zuletzt nicht allzu wohlgesonnen war. Im Gespräch konnten die Wogen etwas geglättet werden, wobei ein hauptverantwortlicher Kegelbruder besser auch nochmal zu Kreuze kriechen sollte, um endgültig einen Haken hinter die Geschichte zu machen. Drei hungrige Mäuler trieb es zum Schluss noch in die Arnsberger Fast-Food-Szene. Nächster Termin: Schützenfest-Kegeln am 29. Mai.

Schützikegeln 2026
Na leck mich doch am Arsch, was war das denn bitte für ein Start in die Schützenfestsaison. Zunächst halten wir einmal fest, dass bis auf KC, WM und Mostrich alle Wurstbrüder zugegen waren. Zudem hat sich dann noch der allseits beliebte Pfarrer als Gastkegler gesellt. Nach der Überfahrt machten wir es uns erst einmal im behaglichen Biergarten gemütlich. Lockeres Anschwitzen vor dem großen Event. Hier beglückte uns Axel, der Ex-Coach der Rumbecker Amateure mit seiner Anwesenheit. Er wollte direkt seinen Lachs rausholen mit den Worten: „Na ihr Perverslinge!“ Er hat nun endlich sein Ziel erreicht und ist auf 50%. Mehr aber nicht, weil er nicht direkt mit ihnen gesprochen hat, sondern nur über den Anwalt. Wir meinen: Da war mehr drin! Allerdings muss er aufpassen: Doppel 1 ist direkt 15%. Dafür legt er gut und ist nur ein Mann für 2 Stunden. Dann gings endlich in den heiligen (kühlen) Keller, wo man sich die vorbestellten Portionen CPM reingeschmiert hat.
Bevor gekegelt wurde sprach der Pfarrer noch das Gebet und zitierte aus Psalm 13: „denkt dran … Weiber … hätten sie kein Loch, hätten sie keine Freunde!“
Zu schützenfestlicher Musik gab es dann den Befehl: „SETZT FISCH!“ und Ehrenoberst Scheune (das ist ja nicht mal B. Bimbo!) hält die Begrüßungsrede. Sehr ergreifend.
Im Vorfeld des Kegelns wurde im Übrigen aufgrund der tropischen Wetterlage über eine Marscherleichterung diskutiert. Lange Hose, kurze Hose? Hut, ja oder nein? Was ist eigentlich mit der Joppe? Borellis oder Trecking-Sandalen? Wurstpumpen Krawatten wären schön. All dies verunsicherte mehr, als dass es half. Molli kam übrigens nicht. Der war bei Flinkerbuschs Günter. Fagina … ist das nicht die Frau von Lars? Der war übrigens an Vattertag strunkenvoll.
Gekegelt wurde auch. Im Qualifighting konnte sich Kerschi mit einer Sekunde Vorsprung vor dem Schurken eine gute Ausgangsposition für das Ligaspiel erkämpfen. Der erste Punkt des Abends wandert somit auf sein Konto. Indes gibt es Überlegungen auch noch eine dritte Liga in der Wurstpumpen-Wertung einzuführen. Pro und Contra werden demnächst sicherlich einmal aufs Tableau kommen. Dann wird’s eigenartig: Schroke wirft eine Pumpe. KorPi: „Hast du dafür überhaupt eine Spalte?“. Pluto sinniert währenddessen, dass er auf behaarte Anen steht.
KorPi hat die Kegel zerfuckelt. Wir werden zu einer kurzen Zwangspause verdammt. Bamsi begibt sich in gefährliche Kegelsphären und entfuckelt die Kegel, der Pfarrer drückt auf den Knopf „neu stellen“. Applaus für den Pfarrer! Nun beglückt uns auch noch Conrad mit seiner Anwesenheit. Er hat offene Beine. KorPi wird schlecht.
Bamsi könnte sich die Arschhaare eines bekannten Rumbeckers auf den Kopf pflanzen oder auch die einer nicht näher benannten Dame, die sich diese kurz halten muss. Steht so im Ehevertrag.
Im Ligaspiel kommt es dann zum Herzschlagfinale: Schroke, Bamsi und Kerschi sind gleichauf, Pluto ist 3 Punkte vor. 4 Mann stehen kurz davor den ganz großen Wurf zu holen. Wer wird gewinnen? Bamsi und Kerschi punkten, aber zu wenig! Schroke räumt ab. Raunen! Pluto räumt ebenfalls ab und holt am Ende einen Punkt mehr als der FC Bayern des Kegelns. Ekstase!
Dann beginnt das Vogelschießen: Es geht chaotisch los. Bonno löscht versehentlich die ersten Würfe. Jan versucht das alte Ergebnis wieder herzustellen. Nicht mit der Kugel, sondern mit der Hand. Er schafft es nicht. KorPi regt sich wahnsinnig auf. Durch den ganzen Ärger haben wir erneut Conrad angelockt. Wir fragen was mit seinen Beinen ist und Ötte wirft sein Bier um. Ja, liebe Leser dieser Zeilen, Ötte hat Bierschande begangen! Das gab es noch nie. Wir befinden uns anscheinend in einer Parallelwelt.
Die Gespräche gehen auf einmal in eine völlig andere Richtung. Es geht um die größten Bösewichte der Geschichte. Vor allem Fisoduck oder der Liquidator sind hoch im Rennen.
Schroke bekommt 6 Kugeln gebracht. Davon haut er 5 in die Pumpe. Wir lachen.
Als das Vogelschießen sich zuspitzt, versagen die Wurstpumpen auf ganzer Linie. Statt einen Kegel in der Mitte abzuräumen, fallen nur noch Pumpen. Das nutzt Gastkegler Lukas, um dem regen Treiben ein Ende zu setzen. Unter großem Jubel wird er als neuer Schützenkönig der Wurstpumpen gefeiert! Er ist klasse.
Beim Geckschießen konnte sich letztlich Scheune durchsetzen. In der Mitte und rechts stand jeweils noch ein Kegel. Er knallte die Kugel nach rechts und haut dabei sowohl den rechten Hurensohn als auch die Mitte weg. Somit ist er quasi der Klaus S. für einen Maßeck. Nach der Siegerehrung in der Kneipe genossen wir bei Schroke noch köstliche Schnitzelbrötchen und letzte Biere. Danke dafür!
Es war ein großartiger Abend unter Freunden. Jetzt geht’s erst einmal in die Sommerpause. Im Juli geht’s weiter mit den frechdürstigen Keglern der Wurstpumpen. Horrido!

Monatschronik der Wurstpumpen – Juli 2026

„Acht Wochen ohne Holz – breitere Gläser und ein historisches Viererstechen“

Nach satten acht Wochen schützenfestbedingter Kegelabstinenz war es endlich wieder so weit: Die Wurstpumpen kehrten im Juli zurück an den Ort, an dem sportlicher Ehrgeiz, gepflegte Getränkeaufnahme und fachlich fragwürdige Gespräche traditionell Hand in Hand gehen – auf die heiligen Bahnen der altehrwürdigen Bergklause.

Nach der langen Schützenfestpause wurde damit endlich auch die seit April laufende Kegelsaison wieder aufgenommen.

Personell musste man an diesem schönen Sommerabend allerdings einige Ausfälle verkraften. Korbs Christian, Ötte, Wintermuskel und Bonno glänzten durch Abwesenheit. Und auch ein Ehemaliger war nicht dabei. Alte Gewohnheiten bei der Anwesenheitskontrolle halten sich offenbar länger als Mitgliedschaften.

Dafür wurde der Abend hochkarätig verstärkt: Als Gastkegler fanden sich der amtierende Wurstpumpen-Schützenkönig Lukas alias „Pfarrer“ sowie erstmals Daniel Struwe ein.

Bei bestem Wetter wurde zunächst auf der Terrasse der Bergklause das gemacht, was vor einem sportlichen Wettkampf zwingend notwendig ist: Flüssigkeitshaushalt regulieren, Dummzeug oppeln und Betriebstemperatur erreichen.

Nach den ersten kalten Getränken zogen wir runter in Richtung Kegelarena. Dort begrüßte der Kegelvater ordnungsgemäß sämtliche anwesenden Wurstpumpen, Ehrenleute, den Ehrenvorstand, den Ehrenoberst sowie die Gäste. Dabei stellte man fest:

Es gibt inzwischen offenbar nur noch sehr wenige Wurstpumpen ohne irgendeine Funktion oder irgendeinen Ehrentitel. Sollte diese Entwicklung anhalten, muss vermutlich spätestens 2027 ein Ehrenbeauftragter für Mitglieder ohne Ehrenamt ernannt werden.

Das Qualifying – Hundertstel? Nein. Wurstpumpen messen in Sekunden.

Sportlich begann der Abend mit einem außergewöhnlich engen Qualifying. Vier Kegler – Schroke, Korpi, Mossi und Scheune – lagen innerhalb einer einzigen Sekunde. Ein Leistungsniveau, wie man es sonst eigentlich nur aus der Formel 1 kennt – dort allerdings mit weniger Bier auf der Strecke. Schumi wäre verdammt stolz auf uns.

Auch abseits der Bahn zeigte sich früh, dass die Truppe hervorragend vorbereitet war.

Die eigentlich etablierte Drei-Getränke-Regel geriet bereits in der Anfangsphase erheblich unter Druck. Bei noch stehendem Bier wurde teilweise bereits die nächste Runde geordert – und als dann auch noch Bamsis Geburtstagsrunde dazukam, waren die ersten Würste zeitweise mit einer Getränkelogistik beschäftigt, die selbst erfahrene Gastronomen vor Herausforderungen gestellt hätte.

Die Stimmung war bereits jetzt entsprechend gut.

Das Qualifying konnte schließlich Korpi für sich entscheiden.

Korpi war es anschließend auch, der eine wichtige Neuerung der Bergklause analysierte. Die neuen Biergläser seien etwas breiter als die bisherigen Modelle und würden dadurch deutlich angenehmer in der Hand liegen. Ergänzend merkte er an: „Das breitere Format käme ihm „von unten rum irgendwie bekannt vor“.

Neunen, Pumpen und anatomische Erkenntnisse

Auch sportlich nahm der Abend anschließend Fahrt auf. Die Neunen fielen inflationär – mit erheblich positiven Auswirkungen auf die Klubkasse. Angesichts der außergewöhnlichen Neunen-Dichte wurde daher schon während des Abends über zukünftige Verwendungsmöglichkeiten des rapide anwachsenden Vereinsvermögens diskutiert. Wenn das so weitergeht, kann der Kegelklub demnächst geschlossen nach Kuba reisen. Alternativ könne man direkt dorthin auswandern. Einziger Haken: Es müssten zunächst geeignete Kegelbahnen errichtet werden.

Währenddessen bewies auch Schroke, der übermächtige FC Bayern des Kegelns, dass selbst eine klassische Doppelpumpe keinen Grund darstellt, den sportlichen Wettbewerb aufzugeben. Trotz dieses zwischenzeitlichen Rückschlags blieb er voll im Rennen.

Ein Bekannter würde sabbern, wenn es diese Leistungen seiner angehimmelten Kegel-Bayern erleben dürfte.

Auch Pluto nutzte den Abend für eine persönliche Erkenntnis von erheblicher Tragweite: Er ist zwar Linkshänder – trägt sein Gemächt allerdings rechts. Warum diese Information für den weiteren Verlauf des Kegelabends wichtig war, konnte im Rahmen der späteren Rekonstruktion nicht mehr abschließend geklärt werden. Dem Schreiber dieses Textes war das ohnehin bekannt – zumal er es noch lieber mag, wenn sein geliebter Pluto als „Freiträger“ auftritt.

Der Kampf ums Podium

Am Ende setzte sich sportlich Schroke durch und sicherte sich verdient den 1. Platz.

🥇 **Schroke**

🥈 **Korpi**

Doch der eigentliche Höhepunkt folgte im Kampf um Bronze. Hier entwickelte sich ein in der Geschichte der Wurstpumpen vermutlich historisches Viererstechen!

Scheune – Bamsi – Kerschi – Pluto

Vier Männer. Ein Podiumsplatz. Ein Wurf. Und vermutlich bereits eine relevante Menge Gerstenkaltschale im Blutkreislauf.

Am Ende behielt Scheune die Nerven und knallte eine 8 auf die Bahn.

Damit:

🥉 **Scheune**

Eine starke Leistung unter schwierigsten Rahmenbedingungen. Zudem sei an dieser Stelle auf die Korrelation zwischen dem Ergebnis des Qualifyings und dem des Ligaspiels verwiesen. Das QF scheint also doch eine entsprechende Aussagekraft zu haben.

Der weitere Abend – Erinnerungen unter Vorbehalt

Nach Abschluss des regulären Wettbewerbs wurde selbstverständlich noch weitergekegelt. Nach aktuellem Stand der historischen Forschung fanden mindestens noch ein Sechs-Tage-Rennen sowie eine Runde Las Vegas statt. Möglicherweise wurde anschließend auch noch eine Runde Fußball gespielt. Die Quellenlage hierzu ist allerdings dünn. Sollte dieses Spiel tatsächlich stattgefunden haben, spricht einiges dafür, dass die Mannen von Chemie Halle, vertreten durch mehrere anwesende Würstchen in stilechten Halle-Jerseys, den Sieg davongetragen haben. Eine abschließende Verifizierung dieser Ereignisse ist jedoch schwierig. Der Chronist hält hierzu fest: „Ich weiß sowieso nicht mehr so viel von dem Abend.“ Und vielleicht ist genau das auch der beste Beweis dafür, dass das Juli-Kegeln ein voller Erfolg war.

Monatschronik der Wurstpumpen – August 2026

„Clemens-August-Kegeln, Offroad-Kegeln und jede Menge Schnaps“

Im August stand wieder das traditionelle Clemens-August-Kegeln an. Diesmal allerdings in kleiner Runde: Korpi, KC, Kerschi, Ötte, Pluto und Scheune fehlten, Bonno weilte in den Flitterwochen und auch ein ehemaliger Kegelbruder war erwartungsgemäß nicht dabei.

Die übrigen sieben Wurstpumpen, darunter die Neuzugänge Pfarrer und Flötenheini Simon, trafen sich wegen des strömenden Regens direkt in der Bergklause vor der Theke. Nach dem ersten Kaltgetränk ging es runter auf die Bahn.

Dort begrüßte Kegelvater Mossi die Runde und insbesondere die beiden neuen Würste. Passend dazu wurden die offiziellen Aufnahmeanträge ausgefüllt. Auch Welle durfte nach fast zwei Jahren Mitgliedschaft endlich seinen Bogen nachreichen – das Prozedere war damals schlicht vergessen worden. Dabei stellte er außerdem fest, dass er an beiden Füßen unterschiedliche Schuhgrößen trägt. Man lernt sich in diesem Klub eben auch nach Jahren noch neu kennen.

Da weder Ehrenoberst noch Ältestenrat anwesend waren, konnte Schroke anschließend ungestört seinen neuen Pokal präsentieren. Nachdem er den alten bekanntlich zerstört hatte, musste Ersatz her: ein großer, prächtiger Holzkegel als neuer Siegerpokal. Zusätzlich baute er einen kleineren, schwarz lackierten Kegel, der künftig als Monatspokal für den Pumpenkönig dienen soll.

Ganz glücklich war Schroke mit dem großen Pokal aber nicht. Mehrfach betonte er, dass er eigentlich gar nicht gewinnen wolle, weil er keine Lust habe, das schwere Ding beim Tagesausflug im September mitzuschleppen. Sein Lösungsvorschlag, seine Frau könne den Pokal einfach ans Ziel fahren, wurde von der Runde allerdings klar abgelehnt. Wer gewinnt, trägt.

Sportlich legte Pfarrer direkt einen bemerkenswerten Einstand hin: Sein erster offizieller Wurf als Wurstpumpe war direkt eine Neun – gleichzeitig seine erste überhaupt. Im Qualifying landete er auf Platz zwei, während Schroke sich den Sieg und den Sonderpunkt sicherte.

Im Ligaspiel startete Bamsi überraschend stark. Offenbar hatte Coach Friedhelm Funkel ihn hervorragend eingestellt: Runde eins eine 17, Runde drei eine 16, zweimal abgeräumt und Schroke zunächst ordentlich unter Druck gesetzt. Parallel lief auch der Schnaps bestens. Schroke spendierte wegen seiner Gehaltserhöhung einen Eierlikör und verkündete, dass damit der erste Teil des zusätzlichen Gehalts bereits sinnvoll investiert sei.

Pfarrer sorgte in Runde drei für die nächste Neuerung: Die Kugel blieb offenbar zu lange an der Hand kleben, flog links von der Bahn und landete im Pumpenrückführsystem. Offroad-Kegeln war geboren. Eine Runde später gab es dann seinen offiziellen Aufnahmeschnaps.

Während Mossi und Welle einmal mehr bewiesen, dass gute Freunde auf der Bahn offenbar Kegel-Erzfeinde sein können, ließ Schroke weiter die Muskeln spielen. Selbst ihm gelang zwischendurch allerdings die seltene Kombination aus 8 und anschließender Pumpe.

Bei Bamsi zeigte sich ab Runde vier dann eindrucksvoll, dass Kegeln auch Mentalsport ist. Der erste Wurf saß plötzlich überhaupt nicht mehr, der starke Start verpuffte und am Ende blieb Bronze. Mossi fing ihn mit einem starken Finish noch ab und kam sogar Schroke gefährlich nahe. Der brachte den Sieg aber sicher ins Ziel.

🥇 Schroke

🥈 Mossi

🥉 Bamsi

Zwischendurch riss Mossi mit einer springenden Kugel noch das Seil, und auch sonst war der Abend ziemlich verschnapst. Simon gab eine Runde, Mossi gleich drei – wegen Geburtstag, gerissener Kugel und Pumpenkönig vom Vormonat.

Nach dem Ligaspiel und einer weiteren Runde von Welle wurde Wilde Blume gespielt. Bamsi verabschiedete sich dabei früh durch sportlichen Selbstmord, sodass am Ende ausgerechnet die beiden Neuen am längsten durchhielten. Simon gewann gegen Pfarrer.

Anschließend stellte Bamsi seine Idee zum Tattoo-Kegeln vor: Ein Tätowierer soll auf die Bahn kommen, und wer möchte, kann sich dort ein kleines Wurstpumpen-Tattoo stechen lassen. Das Konzept kam gut an; bei einer Probeabstimmung stimmten fünf von sieben dafür. Gleichzeitig wurde klar festgehalten: alles freiwillig. Die Idee soll nun noch einmal in der Gruppe zur Abstimmung gestellt werden.

Bei Las Vegas wurde anschließend fleißig mit „Weiter, weiter, weiter!“ angefeuert. Schroke und Bamsi hielten mehrere Runden mit konstanten Sechsen und Siebenen durch – und siehe da: Ohne Ligadruck saß bei Bamsi plötzlich auch der erste Wurf wieder. Die beiden gewannen gemeinsam vor Welle und Wintermuskel.

Danach folgte noch eine starke, gesellschaftskritische Zweierrede von Simon und Pfarrer, bevor Schrokes neues Spiel, die Trophäenwertung, ausprobiert wurde. Direkt im ersten Wurf schaffte Simon dabei die legendäre Anuswertung – etwas, das bislang eigentlich nur über mehrere Würfe möglich schien. Das Spiel selbst empfahl sich allerdings eher nicht zwingend für eine Wiederholung.

Zum Abschluss ging es wie gewohnt vor die Theke, wo die Siegerehrung stattfand und noch das ein oder andere Kaltgetränk floss. Einige Würste landeten später noch bei Schroke in der Garage auf eine dicke Sauerländer Bockwurst.

Unterm Strich also wieder ein gelungener Abend: zwei neue Mitglieder, zwei neue Pokale, Offroad-Kegeln, ein gerissenes Seil, reichlich Schnaps, eine Tattoo-Idee, eine Anuswertung und erneut ein Sieg von Schroke.

Mehr muss ein Clemens-August-Kegeln wirklich nicht leisten.

Gut Holz – und wer den großen Pokal gewinnt, trägt ihn beim Tagesausflug gefälligst auch selbst.

Kegeln im September oder auch Taxi-Fahrten ins Ungewisse

Tagesausflug der Wurstpumpen! So wie man unseren Kegelclub kennt, verspricht das zünftig zu werden. Doch zunächst die Ernüchterung: Beim Treffpunkt zur Behausung des Schrokes waren nur 5 Kegelbrüder zugegen. Das Orga-Team wurde von einer regelrechten Absagenflut erwischt. Es fehlten: WM & Simon (Königsausflug), Pluto (die Arbeit, die harte Arbeit), Bamsi (unbekannt), Scheune & Pfarrer (im Urlaub, aber nicht zusammen), Bonno (arbeiten), Ötte (werkeln), Kerschi (Fußball). Zumindest die beiden letztgenannten sollten aber noch nachkommen. Mit reichlich Proviant machte man sich zu Fuß auf den Weg nach Breitenbruch. Die Kegelbahn im Haus Schüttler hatten die Wurstpumpen bereits einmal unter die Lupe genommen und für gut befunden.

Bei der Wanderung stand vor allem Schroke im Vordergrund. Es wurde festgestellt: „Wenn es im Wald nach Maggi riecht, könnte Schroke ganz in der Nähe sein.“ Das Gespräch ging dann in eine völlig andere Richtung, nämlich die der Horizontale. Dies veranlasste einen Kegelbruder sich zu erinnern, dass er noch mit seiner besseren Hälfte sprechen muss…Um was ging es da wohl?

 Nach dem kräftezehrenden Marsch traf nun auch der Schreiberling dieser Zeilen ein und kann direkt vom Ort des Geschehens berichten. Positiv anzumerken ist auf alle Fälle, dass der von allen bekannte und geschätzte „Korbs Christian“ Christian Korb ebenfalls aus München angereist ist. Chapeau! Jedoch sah er etwas angeschlagen aus. Die letzte Nacht war lang. Sein Bruder Korbs Patrick meinte: „Da hätteste den mal heute Morgen sehen sollen. Sah aus wie von ´nem Auto überrollt.“ Dafür zierte KCs Haupt eine Kappe. Sah irgendwie ungewohnt aus. Diese trug er wohl auch schon den Abend zuvor. Er heimste dort positive Resonanz ein. Man bescheinigte ihm, dass er damit gleich 6 Jahre jünger aussieht.

Schroke musste den Weg erstmal ausschwitzen. So war er die erste Zeit oberkörperfrei (sofern man seine Behaarung nicht als Pullover bezeichnen kann) zu bestaunen. Aber auch seine Quanten waren nass. So bekam er die Socken nur schwerlich drüber!

 Achja, gekegelt wurde übrigens auch. Kegelvater Mossi eröffnete die Runde und es ging gleich hoch her: Welle holte beim Qualifighting einen überragenden ersten Platz in unter einer Minute. Da setzte er gleich ein erstes Ausrufezeichen. Kerschi musste anscheinend hinter dem Safety-Car fahren. Er brauchte über 2 Minuten. Welle dominierte zunächst weiter das Feld. KC ist erzürnt: „Mit dem Scheiß Hose-in-die-Socken sieht Welle so aus, als ob er gerade aus Jumanji kommen würde!“ Welle ließ das kalt: „Basti war ein super Typ auf der 6.“ Habe ich nicht kapiert.

 Während Villarriba gegen den BVB in der Champions-League spielt, muss Villabacho noch schrubben! KorPi kegelt übrigens mit Schuhen. Welle: „Er kommt aus Schuhmanji!“. Kerschi hat indessen die Chance in der Anus-Wertung zu punkten und versagt. KC: „Trotzdem ein Arschloch!“. Der fleißige Leser dieser Zeilen bemerkt schnell: Korbs Christian war wirklich ganz gut drauf. Am Ende konnte sich abermals der FC Bayern des Kegelns durchsetzen. Schroke auf 1, Welle auf 2, Kerschi auf 3, Mossi auf 4, KorPi auf 5, KC LETZTER (erhält aber trotzdem 4 Punkte).

Anschließend wurde das beliebte Teamspiel „Fußball“ gespielt. Wir stellten die Teams folgendermaßen zusammen: Team Christian gegen Team Unchristlich. Kerschi versaut das gesamte Teamspiel. Selbst beim Stand von 4:4 hat er noch kein einziges Holz geholt. Mossi oder KorPi (ich weiß es nicht mehr) machte dem Spiel dann den Gar aus und Team Unchristlich holte sich überraschend den Sieg. Welle zu KC: „Setz mal die Kappe ab. Dann siehst du 6 Jahre erfahrener aus.“

Dann kam es noch zu einer Überraschung. Schroke präsentierte stolz das erste Wurstpumpen-Quiz der Geschichte und erhellte damit allen weiter die Laune. Hier waren vor allem Statistik-Freaks gefragt. Für die Gewinner der Tipprunden winkten ulkige Preise. Zum Beispiel ein Fingerspiel („das kannste dir heute an den Arsch hängen“), Gummitittchen, einen Flachmann und Viagra-Pillen für KC. Kappe am besten ab.

 Von den Hallen in Breitenbruch ging es weiter mit dem Taxi an die Möhne. Hier sollten wir vorzüglich in der großartig gelegenen SeeAlm speisen. Tja, sollten wir. Ich erspare mir weitere Details und verweise auf eine Google-Bewertung von einem „Patrick K“: „Lächerlich. Eigentlich reicht das als Erklärung. Vielleicht ist das Essen gut, so weit sind wir aber nicht gekommen. 50min auf Getränke und die Karte gewartet. Sind gegangen, wir wissen nicht, wie lange es wirklich dauert. Für den Service einen Stern zu geben ist lächerlich. Ich würde es nicht annähernd Service nennen.“

Wutentbrannt suchten wir nach einer Bleibe, die uns zur Nachmittagszeit mit Köstlichkeiten versorgt. Das war in Körbecke aber nicht so leicht. KorPi holte erstmal zwei Hände voll Bier aus dem Kühlschrank des ansässigen Adventure-Golfens. Mossi schmiss die Gummitittchen im hohen Bogen in die Hecke. So! Das habt ihr jetzt davon!

Endlich konnten wir ein erneutes Taxi für uns gewinnen, welches uns an die Sperrmauer kutschierte. Hier speisten wir im „Mahl Anderz“ mal anders. Nämlich türkisch. Mit 7-stündiger Verspätung tauchte dort Kegelbruder Ötte auf. Wir wissen ja, dass er es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nimmt. Das war aber auch für ihn eine ganz neue Dimension. Nach dem Essen bemühten wir uns abermals um ein Taxi. Gar nicht so einfach. Wir konnten die nette Telefonistin von Taxi Dora für uns gewinnen, die sichtlich Freude an 7 angetrunkenen Herren, die nur Blödsinn von sich geben, fand.

Reichlich angeschickert ging es nun auf die Hüstener Kirmes. Hier gingen wir alle alkoholausschenkenden Stände ab. Ein Favorit war nicht leicht auszumachen. Erfrischt haben wir uns bei der Wildwasserbahn und geärgert beim Pferderennen.

Doch wir hatten noch lange nicht genug und so setzten wir uns ins nächste Taxi. Langsam ging es wieder Richtung Heimat, aber nicht ohne einmal im Arnsberger Städtchen aufzuschlagen. Im Cheers nahmen wir die Theke ein und schockten ein paar Ründchen (kann man ja nach dem Kegeln machen). Wenn mich nicht alles täuscht, dann verlor Schroke jede Runde. Hier verliert sich auch gleichzeitig seine Spur.

Die anderen gingen noch für einen (oder zwei) Absacker zu Achim, bis uns das letzte Taxi ins wunderschöne Rumbeck manövrierte. Gefühlt haben wir an diesem Tag mehr Geld für Taxen als fürs Trinken ausgegeben, aber es war dennoch ein lustiges Beisammensein unter Freunden. Besten Dank an die Organisatoren und bis zum nächsten Kegeln im Oktober.