{"id":925,"date":"2021-09-29T09:56:40","date_gmt":"2021-09-29T07:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/?page_id=925"},"modified":"2021-09-29T10:39:07","modified_gmt":"2021-09-29T08:39:07","slug":"2021-freiburg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/?page_id=925","title":{"rendered":"2021 &#8211; Freiburg"},"content":{"rendered":"\n<p>Neben Corona(irssinn), der gef\u00fchlt 100sten Meisterschaft des FC Bayern in Serie, Unwetterkatastrophen, Afghanistankrise und anderen traurigen Dingen die in der Welt stattfinden sollte das Jahr 2021 aber nicht nur Schlechtes mit sich bringen. Im Gegenteil, es sollte neben dem Kegelcomeback nach knapp elf monatiger Abstinenz ebenso erm\u00f6glichen das der Wurstpumpentross im September 2021 tats\u00e4chlich auf seine traditionell im Zweijahresrhythmus stattfindende Kegeltour aufbricht. Nach Budapest 2017 und Goldstrand 2019 sollte es in diesem Jahr mal wieder in Deutschland bleiben, dass Ziel aber m\u00f6glichst lange geheim gehalten werden. Nach monatelangem Blicken auf Inzidenzentwicklung und daran angepassten Auflagen von Vater Staat (Danke Merkel!) war im Sommer eigentlich klar das man, auch weil sich zumindest hinreichend Menschen haben Impfen lassen, fahren kann. Als das Coronagespenst dann endlich abgequalmt war meinte aber noch ein Mitb\u00fcrger aus Sachsen, seineszeichens verantwortlich f\u00fcr eine Menge Lokf\u00fchrer der Deutschen Bahn, seinen ekeligen Schnubbes mehr oder weniger oft in die Kamera zu halten und mittels Streik seiner Schergen zu erzwingen das die seinen mehr Kohle bekommen. Soll auch alles OK sein, immerhin hat sein Egotrip ja auch Erfolg gebracht und seine durchaus vorhandenen Eier nun auch Ber\u00fchmtheit erlangt, allerdings doch nicht wenn wir mal per Bahn reisen wollen. Nun denn, statt einer vierten Streikrunde konnte man sich einigen und so trafen sich letzten Ende acht muntere und durstige W\u00fcrste am Morgen des 17. September am Oeventroper Bahnhof um die Tour anzutreten \u2013 standesgem\u00e4\u00df nat\u00fcrlich ALLE IN TRIKOT. Mitorganisator und Kegelmutti Bamsi versuchte zwar noch mit einem Trikot der Frankfurter Eintracht, durch dessen Hood die Bahnreise ebenso verlaufen sollte, eine falsche F\u00e4hrte zu legen, den meisten W\u00fcrstchen war allerdings sp\u00e4testens seit der Geburtstagsfeier von Kegelbruder Scheune in der Vorwoche klar dass der Weg in den Breisgau nach Freiburg f\u00fchren w\u00fcrde. Die Bahnfahrt verlief locker weg, der gro\u00dfe Maskerade entfiel und so konnte man, wie aus Vorcorona Zeiten gewohnt, in aller Ruhe s\u00fcppeln und das ein oder andere ebenso auf Tour befindliche Cl\u00fcbchen kennenlernen. Leider ist unbekannt oder der kleine dicke Gnom mit seinen Jungs tats\u00e4chlich in N\u00fcrnberg angekommen ist oder er wirklich das Wochenende im Lustetablissement verbracht hat. Nach einigen Stunden Fahrt war es letztlich auch keine gro\u00dfe \u00dcberraschung mehr, dass man den Dampfer gegen 16 Uhr schlie\u00dflich tats\u00e4chlich in der sonnenreichsten Stadt Deutschlands verlie\u00df und sich, in getrennten Gruppen, auf den Weg zum Hotel machte. Die einen besuchten zun\u00e4chst mal eine dem Bahnhof nahegelegene Sonnenterasse, ein anderer Trupp fuhr mit dem Taxi direkt zum Hotel um die urigen Schwarzwaldzimmer zu beziehen und dann die ersten Ganter Pils im Biergarten des Hotels zu naschen. Lecker, und das Hotel, zumindest von der Lage, ideal. Gegen 18 Uhr waren alle vereint und so konnte die Tour beim gemeinsamen Abendessen auch offiziell er\u00f6ffnet werden. Deftige Kost wie Sch\u00e4ufele oder andere s\u00fcddeutsche Spezialit\u00e4ten schafften auf jeden Fall eine gute Grundlage f\u00fcr den weiteren Abend. Nach dem Essen machten wir uns dann auf dem Weg in die Stadt. Ich kann hier noch dar\u00fcber berichten dass wir in irgendeiner Bar gelandet sind und dort der ein oder andere Liter Bier und eine Menge an Mexikanern vernichtet worden sind \u2013 die haben zumindest mein Ged\u00e4chtnis einige L\u00fccken gerissen so dass ich \u00fcber den ersten Tourabend an dieser Stelle nicht mehr vieles zu berichten weiss. Ah ja, Korbs Christian, beruflich mittlerweile in M\u00fcnchen ans\u00e4ssig, stie\u00df um 2230 noch zur Gruppe dazu so dass wir mit 9 Mann nun auch tourkomplett waren. Leider mussten wir auf der diesj\u00e4hrigen Tour auf Mossi und Pluto verzichten. Nun denn. Der Abend verlief, sagen wir es mal, individuell aber irgendwie haben wir es geschafft uns am n\u00e4chsten Morgen p\u00fcnktlich zum Fr\u00fchst\u00fcck im Hotel zu versammeln. Dem ein oder anderen war die durchzechte Nacht und der wenige Schlaf anzusehen, aber egal, nach kurzer St\u00e4rkung sollte es ja dann um kurz vor 10 Uhr Richtung Marktplatz gehen wo man f\u00fcr ein St\u00fcndchen ein Tisch zum Fr\u00fchshoppen gebuchtet hatte. Von dort aus war eine kleine Biertour um Freiburg herum geplant. Man mag es kaum glauben, die dicken halben Ganter Pils oder Urtyp schmeckten schon vom Feinsten und so h\u00e4tte man auch gut direkt hier versacken k\u00f6nnen. Das Orgateam hatte aber anderes vor und so f\u00fchrte uns der Weg durch bewohntes Gebiet zum n\u00e4chsten Biergarten \u201eZum Stahl\u201c. Dieser sah online vorab wirklich gut aus, in der gelebten und getrunkenen Praxis war hier aber leider wenig los und so einigten wir uns darauf 2 Hastige zu naschen und von dort aus noch 2 Kannen auf die Hand zu nehmen und weiterzuziehen zum n\u00e4chsten Ziel. Nun erwartete uns der sch\u00f6nere aber auch antrengendere Teil der Wanderroute. Wir verlie\u00dfen das bewohnte Gebiet und durften zun\u00e4chst ein paar Meter entlang der Dreisam, mit Blick auf das traditionsreiche Dreisamstadion, flanieren ehe es galt den steilen Anstieg durch den Schwarzwald Richtung des Gasthauses St. Ottilien anzutreten. F\u00fcr unge\u00fcbte Wanderer war dies, bei richtig sommerlichem Wetter, sicher eine Herausforderung, nach und nach schafften es aber alle oben anzukommen und das was wir dort vorfanden war tats\u00e4chlich sehr lohnenswert. Ein supersch\u00f6nes Biergarten mit Blick ins Tal. Da hatten wir uns doch erstmal ein paar Halbe und eine deftige St\u00e4rkung verdient. H\u00fclse nutzte die Chance und g\u00f6nnte sich ein St\u00fcndchen Augenpflege an einer nahegelegenen Wanderh\u00fctte. Nach guten zwei Stunden Aufenthalt machten wir uns so langsam auf den Weg zur\u00fcck ins Tal, etwas auseinander gezogen ging es nun zur\u00fcck Richtung Innenstadt. An einem deutlich sch\u00f6neren Weg entlang der Dreisam spazierten wir ganz entspannt zur\u00fcck Richtung Hotel. Einige einheimische nutzen die Sonnenstrahlen um leicht oder auch gar nicht bekleidet an der Dreisam zu verweilen was nat\u00fcrlich den ein oder anderen unserer Blick auf sich zog. Nach kurzer Pause und frisch machen im Hotel ging es zun\u00e4chst im gegen\u00fcber des Hotel gelegenen Biergarten Feierling. Die tr\u00fcbe Suppe schmeckte aber keinem so recht und so gingen wir von hier weiter Richtung Ausgangspunkt auf dem Marktplatz um uns dort ein sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen zu suchen welches wir auch fanden. Abermals wurde gespeist und Bier zu sich genommen. Hier verlie\u00dfen und dann zwei Kegelbr\u00fcder um, eigentlich geplant f\u00fcr ein St\u00fcndchen, Powernapping im Hotel zu machen. Leider schafften sie es aber nicht mehr sich f\u00fcr den Abend nochmal aufzuraffen \u2013 nun denn, es ist wie es ist. Der Rest der Truppe zog weiter durch die Stadt und fand schlie\u00dflich einen sch\u00f6nen Platz am Tresen der Bar \u201eLegere\u201c. So legere war das Personal zwar nicht, juckte uns allerdings recht wenig und so verbrachten wir einen sch\u00f6nen Abend bei den Kl\u00e4ngen von Technotrance. Leider war es dem Personal zeitlich nicht m\u00f6glich mal kurz die Musik zu \u00e4ndern und das von der Masse gew\u00fcnschte \u201eWort zum Sonntag\u201c von den Toten Hosen zu spielen. Affentheater \u2013 die Ollen waren aber eh inkompetent und h\u00e4sslich. Zur \u00dcberraschung aller haben sie es aber immerhin mit den Getr\u00e4nken hinbekommen und uns einige Kannen Bier, Cocktails, Schnapps und ab einem gewissen Zeitpunkt auch leckeren Gerstensaft aus Pitchern kredenzt. Das war super\u2026 Nach abermals teils kurzen Stunden Schlaf war die Beteiligung am Fr\u00fchst\u00fcck des dritten Tages etwas \u00fcberschaubarer, aber unterm Strich egal. Gefuttert, gepackt, Hotel bezahlt, K\u00f6terfoto versucht zu entwenden und dann nochmals ab auf die Marktplatte um ein bi\u00dfchen Fr\u00fchshoppen zu betreiben ehe es wieder Richtung Bahnhof gehen sollte. Leider war es uns nicht verg\u00f6nnt auf den ber\u00fchmten und in Freiburg beheimateten Herrn L\u00f6w zu treffen, er kommt zwar wohl hin und wieder auf einen Tee oder Espresso rum, allerdings ist er scheinbar keiner der sich gern mit uns einen reingantern m\u00f6chte. Schade, daf\u00fcr konnten wir zumindest seine Mudda, all in black und mit flottem Ausgehhut bekleidet, beobachten wie sie von Kneipe zu Kneipe eierte und die Kellner zuschwadronierte. Taffe Muddi Jogi, muss man schon sagen. Das muntere Fr\u00fchshoppen bei dem einige wirklich lustige Anekdoten eines in Rumbeck beheimateten Schweinchens zum Besten gegeben wurden endete leider zu fr\u00fch und es ging zum Bahnhof. Hier deckten wir uns noch mit ausreichend (?) fl\u00fcssigem Reisproviant ein \u2013 kalte Kannen Heineken und eine Kiste Rothaus dachten wir w\u00fcrden bis Kassel reichen dachten wir. Da der Zug aber dann aufgrund von Personensch\u00e4den im Gleis warten musste und wir den Anschluss in Kassel zu verpassen drohten kauften wir lieber nochmal die Bierbest\u00e4nde des freundlichen Herren des Bord Bistros leer \u2013 zu 3,30 f\u00fcr 0,33 Liter Bitburger. Aber was solls, man g\u00f6nnt sich ja sonst nichts und so hatten wir immerhin genug Pils f\u00fcr die Stunde Zwangswarten am Kasseler Bahnhof und die Weiterfahrt mit der Bimmelbahn in die Heimat. Diese verlief ruhig und so kamen wir um 19 Uhr, alle heile, wieder in der Heimat an. Eine, so finde ich, sehr gelungene Tour die Lust macht auf weitere Fahrten in den kommenden Jahren.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben Corona(irssinn), der gef\u00fchlt 100sten Meisterschaft des FC Bayern in Serie, Unwetterkatastrophen, Afghanistankrise und anderen traurigen Dingen die in der Welt stattfinden sollte das Jahr 2021 aber nicht nur Schlechtes <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/?page_id=925\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":19,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/925"}],"collection":[{"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=925"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/925\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":928,"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/925\/revisions\/928"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}