{"id":1564,"date":"2026-04-01T09:12:40","date_gmt":"2026-04-01T07:12:40","guid":{"rendered":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/?page_id=1564"},"modified":"2026-09-15T13:51:29","modified_gmt":"2026-09-15T11:51:29","slug":"2026-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/die-wurstpumpen.de\/?page_id=1564","title":{"rendered":"2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Kegeln mit dem Teufel&nbsp;(M\u00e4rz)<\/p>\n\n\n\n<p>Es war an einem Freitag, den 6., als es geschah. Aber es h\u00e4tte auch der 13. sein k\u00f6nnen. 10 mittelalte Herren und ein Bausatz betraten die heiligen Hallen der Klause. Allerdings sollten sie uns nicht von Ungl\u00fcck verschonen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch bevor die erste Kugel geworfen und noch ein den ersten Bierchen geschlubbert wurde, versuchten sich ein paar K\u00fcnstler an dem h\u00fcbschen neuen Tagessieger-Pokal von Temu. Das Teufelsdutzend hatte damit noch nicht genug. Es verging sich nun an Korpi, der gleich im Qualifying eine Schnapsrodungspumpe warf. Es folgte sogar der Glockenseilhattrick! Sein zweiter Platz in der Quali war teuer erkauft. Schroke wurde Dritter, Vossi sicherte sich die Pole. Letzterer verk\u00fcndete pl\u00f6tzlich, w\u00e4hrend dem lustigen Treiben auf der Bahn, dass er am Ende der Saison die Wurstpumpen aus privaten Gr\u00fcnden verlassen wird. Wir sind dar\u00fcber nat\u00fcrlich sehr traurig, weil die letzten 3\u00bd Jahre ein netter und humorvoller Bruder in unseren Reihen war und zu uns passte wie Sack und Haare. Als Gastkegler wirst du weiterhin immer willkommen sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Zeit zum Trauern blieb zumindest an diesem Abend nicht. Es reihten sich halt Getr\u00e4nk an Getr\u00e4nk und sportlich Stand der Endspurt der diesj\u00e4hrigen Spielzeit an. Das Ligaspiel, welches am Ende ganz \u00fcberraschend Schroke f\u00fcr sich entschied, war haupts\u00e4chlich nur noch f\u00fcr ihn selbst und Kerschi relevant, da beide im Pokalfinale aufeinandertrafen. Es war schnell klar, wer den Pott gewinnen w\u00fcrde. Bonno Tonni Napoli, der nach seinem Fehlstart einen grandiosen Auftritt hinlegte, und Korpi, der mehr Schnapsrunden ausgeben musste als Rijo am Tag mit dem Appel wackelt, landeten dahinter. Spannend wurde es nur noch im der Rodungs- und Anuswertung. Scheune reichte dabei ein Axtschlag f\u00fcr den Sieg. Wer an Frau Termast, unsere ehemalige Wirtin aus der Aussicht denkt, denkt nicht gerade unbedingt sofort an einen Analausgang , wahrscheinlich aber an einen verkalkten Duschkopf, wie sich herausstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch kommen wir zur Auswertung. Es sah hier zun\u00e4chst nach einem epischen Dreikampf zwischen Schroke, Scheune und Vossi aus. Doch pl\u00f6tzlich warf Pluto 2 L\u00f6cher ins Holz und sorgte f\u00fcr einen Vierkampf, der in die Analen einging. Schroke gleitete dabei als Erstes ins Ziel. Nach dem Liga-Spiel kamen hei\u00dfe Diskussionen auf, was denn als n\u00e4chstes gespielt werden soll. Kegelvater Mossi und Schnapsarchitekt Korpi sprangen sich dabei fast an die Gurgel. Als das Kriegsbeil begraben wurde, einigte man sich auf das negative Ligaspiel, bei dem Patta siegte und Bonno zahlte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss ging es f\u00fcr die W\u00fcrste mal wieder nach Las Vegas. Mittlerweile wurde auf dem Weg dahin schon ein Tankwagen Schnaps gesoffen. W\u00e4hrend selbst \u00d6tte schon anfing zu w\u00fcrgen, planten Scheune und Vossi einen tollen Zaubertrick, den keiner bemerken sollte. Ohne in ihrer Runde eine Kugel geworfen zu haben hatte die Kreide schon eine 16 auf die Tafel geschrieben. Mogeln muss schmerzlich sein. Das Spiel verloren allerdings Mossi und Bonno, die den Teufel zu sehr herausforderten.<\/p>\n\n\n\n<p>Oben an der Theke wurde der Abend wie immer ausgeklungen. Schroke freute sich \u00fcber den Tagessieg und nahm das Puzzle mit nach Hause.<br><br><\/p>\n\n\n\n<p>April 2026 \u2026 Kegeln \u2026 es sollte ein grandioser Abend werden, aber eins nach dem anderen. Bis auf Welle fanden sich tats\u00e4chlich alle Kegelbr\u00fcder in der Berchklause zu Oeventrop ein. KorPi stellte aber gleich klar, dass er heute nur als Fahrer fungiert und qualmte direkt wieder ab. Schade. Sogar Schroke war da, obwohl er \u201efrisch\u201c aus dem OP geschoben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>In den heiligen Hallen erhielten wir von unserer Herzenswirtin direkt mal wieder einen Strike wegen einer \u201eAktion\u201c beim letzten Kegelabend. Es wurde kurz and\u00e4chtig still und man diskutierte \u00fcber die betreffende Situation. Doch hier wich auch relativ zeitig die dunkle Stimmung und der erneut gew\u00e4hlte Kegelvater ergriff das Wort. Nachdem man ja neuerdings sein Geschlecht wie Unterhosen wechseln kann, stellte man direkt fest, dass er nun nicht mehr gleichzeitig die Kegelmutti ist. Das ist \u201eWintermuskel\u201c Christian \u201eWM\u201c alias \u201eWinter-Muscle\u201c Babilon. Ferner wurde der \u00c4ltestenrat und der Ehrenoberst besonders begr\u00fc\u00dft. Sehr nett. Neben dem neuen 2-Ligen-System wurde auch die Schade-Wertung pr\u00e4sentiert. Keine Rodung, kein Boris-Becker, kein Bernhard-Langer, einfach nur schade. Die neue Saison 2026-2027 kann starten!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kegeln begann und Menschenskinder, hier war was los. Schroke offenbarte ungeahnte Schw\u00e4chen. Korbs Christian stellte fest: \u201eMan sieht, der Bauchnabel ist beim Kegeln ein sehr wichtiges Organ.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die KI stellte in einer Kampfbewertung fest, dass einer unserer Kegelbr\u00fcder vorrangig nicht als K\u00e4mpfer in Erscheinung getreten ist. Er w\u00fcrde einen Kampf vermutlich verlieren \u2013 au\u00dfer es ist ein Stra\u00dfenkampf ohne Regeln. Dann ist alles m\u00f6glich, vor allem wegen der Brutalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Nebenan schraubte Conrad im Kittel an einer alten. Ganz nebenbei erfahren wir, dass er auf unserer Bahn die Kegel getauscht hat. Diese sind nun leichter und fallen schneller. Und ja, das tun sie wirklich. Vor allem ohne Fremdeinwirkung. Bamsi meint, KorPi soll ihn mal aus dem Kittel hauen und f\u00fcgte hinzu: \u201eJemand sollte ihm Quarzhandschuhe bestellen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine 9 nach der anderen wurde zur Strecke gebracht. Das wird ein teurer Abend, meine Herren. Vor allem \u00d6tte bejubelte seinen Abr\u00e4umer. Bamsi hat \u00fcbrigens beim letzten Kegeln den ewigen Pumpenrekord von Mossi geknackt. Aus diesem Grund ist er mit Friedhelm Funkel ins Trainingslager nach Walenta gegangen. Die haben dort einen MMA-K\u00e4fig.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorschlag f\u00fcrs n\u00e4chste Mal: Nach jedem Bobbele-Wurf kriegt man eine Scheibe Wurst geschenkt. Pluto ist indes frustriert. Er k\u00f6nnte schon wieder einen Anschlag machen! Sein System ist heute die Unerfolgreichheit. Bonno tickt derweil total ab. Er kommt nach 4 Runden schon auf 64 Punkte. Ihn hatte heute tats\u00e4chlich niemand auf dem Zettel. KC fordert, dass ihm der Bauchnabel entnommen werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Pluto ist nebenan ins Gespr\u00e4ch mit Conrad gekommen. Die rechte Hinterdame muckt rum. Da muss er nochmal dran! Wir vermuten \u00fcbrigens Bonno und Schroke haben die Bauchn\u00e4bel getauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNabel off \u2013 Im&nbsp; Bauch des Feindes\u201c \u2013 geiler Streifen! Den m\u00fcsste man mal drehen. Schroke bleibt schlecht. Es war anscheinend kein Ausrutscher in der Anfangsphase. Scheune: \u201eSollen wir Demmel einen Gutschein von Hoffmanns besorgen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Pluto freut sich, dass er all unsere Penisse kennt. Seine Frau findet seinen allerdings nur noch, wenn er steif ist. Trotzdem darf man ihn nicht untersch\u00e4tzen!<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Ligaspiels marschiert Bonno souver\u00e4n mit 102 Punkten ins Ziel. Gefolgt von Mossi und \u00d6tte mit einem sensationellen Schlussspurt. Schumi w\u00e4re stolz auf ihn. Der Rest der Versager der Unerfolgreichheit interessiert nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Schroke gibt das Geheimnis seiner Kraft preis: Er holt sich Power aus Wick-Medinight.<\/p>\n\n\n\n<p>Bamsi hatte \u00fcbrigens f\u00fcr sich und seine Freunde braunes Nasengold dabei. Dieses wurde mehrfach gereicht, um die b\u00f6sen Geister aus der Nase zu pfeffern. Klappte so semi.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir spielten dann noch eine Runde \u201eLas Vegas\u201c \u2013 unspektakul\u00e4r, aber lustig!<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Fu\u00dfball bekam Team Gang als Neuzugang Korbs Christian pr\u00e4sentiert. Er sollte nicht das Z\u00fcnglein an der Waage sein. Team Wand dominierte nach Belieben!<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend kam im Kneipenbereich zum allerersten Mal in der 18-j\u00e4hrigen Geschichte \u00a722 zur Ausf\u00fchrung. Wir haben tats\u00e4chlich geschockt. Wintermuskel war sich ziemlich sicher dieses Spiel zu kennen. Wir haben ihm das aufgrund seiner sehr eigenwilligen Spielweise allerdings nicht abgekauft. Was ein herrlicher Abend! Weiter geht\u2019s am 01. Mai. Diesen Termin sehen wir schon mit gro\u00dfer Vorfreude entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles neu macht der Mai \u2013 so auch den Kegeltermin. Weil der urspr\u00fcngliche Termin auf den 1. Mai fiel, entschieden die Wurstpumpen per Mehrheitsbeschluss eine Verlegung um eine Woche. An diesem lauschigen Freitag kamen aber trotzdem letztlich nur f\u00fcnf Sportkegler und Oppa-Unken im idyllischen Biergarten der Bergklause zusammen. Dass eine kleine Teilnehmerzahl aber nicht zwangsl\u00e4ufig f\u00fcr schlechte Stimmung stehen muss, haben die W\u00fcrste in der Vergangenheit oft bewiesen und sollten es nun auch wieder tun.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mai-Kegeln<\/p>\n\n\n\n<p>Namentlich kamen Schroke, Scheune, Bonno, WM und Mossi zusammen, um ihrem liebsten Hobby \u2013 dem Trinken \u2013 nachzugehen und nebenbei ein paar Murmeln die Bahn runter zu feuern. Apropos Bahn: Das heilige Parkett im Keller der Klause scheint ganz offenbar einen neuen Schliff oder \u00e4hnliches bekommen zu haben. Jedenfalls glitten die Kugeln pl\u00f6tzlich galant \u00fcber die Bohlen. Wirtin Jenny wusste von nichts, aber wir sind uns sicher, dass Conrad Electronics seine Finger im Spiel hatte und sich, \u00e4hhh der Bahn, einen poliert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der sportliche Teil des Abends startete spannend. Mossi verwies im Qualifighting Scheune um stolze 39 Hundertstelsekunden auf Platz zwei \u2013 ein Kopf-an-Kopf-Rennen wie zu Schumis besten Zeiten. Schroke fiel auf, dass Scheune \u201eganz sch\u00f6n grau\u201c geworden ist. Der begr\u00fcndete es mit den Worten \u201eDas ist die Arbeit\u201c, was seinen Bruder Bj\u00f6rn zu einer frechen Frage veranlasste: \u201eAch, hast du nen neuen Job?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Jan k\u00fcndigte direkt zu Beginn an, dass er heute \u201enicht viel Schnaps\u201c trinken kann, weil er am n\u00e4chsten Tag rund ums Haus zu tun hat. Schroke meinte: \u201eEierlik\u00f6r gibt Tinte auf\u2019n F\u00fcller\u201c, woraufhin Scheune entgegnete: \u201eIch will nicht ficken, ich will die Einfahrt pflastern.\u201c So viel sei vorweggenommen: Es gab tats\u00e4chlich keinen Schnaps, aber ziemlich viel F\u00fcllertinte. Schroke \u00e4u\u00dferte, dass er die Songs von Taylor Swift mag, wenn sie nicht von Taylor Swift gesungen werden. Mossi: \u201eIch mag Taylor Swift, wenn sie nicht singt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ligaspiel zeichnete sich angesichts neuer Kegel und mutma\u00dflich verbesserter Bahn durch ein \u00e4u\u00dferst hohes Niveau aus. Schroke dominierte das Feld lange, verlor aber nach hinten raus ein bisschen Boden. In der letzten Runde wurde es nochmal sehr spannend: Mossi legte 18 Holz vor und setzte den FC Bayern des Kegelns unter Druck. Der hielt Stand und r\u00e4umte mit dem zweiten Wurf ab, um im dritten dann einen absolut schwulen Sicherheitswurf auf die Bahn zu eiern. Damit hat er seinen Respekt v\u00f6llig verspielt. Den dritten Platz auf dem Podest belegte Bonno. WM musste sich mit dem letzten Platz begn\u00fcgen, der aber immerhin f\u00fcnf Punkte f\u00fcr die Wertung brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil die Uhr nach Abschluss des Ligaspiels noch nicht wirklich weit vorangeschritten war, blieb viel Zeit f\u00fcr weitere Spiele. Bingo, Plusminusmalgeteilt, Blackjack, hohe und tiefe Wurst \u2013 die Anwesenden bekamen einen bunten Blumenstrau\u00df an Kegelklassikern, aber auch ordentlich was auf die Strafen-Uhr. Schlecht f\u00fcr sie, gut f\u00fcr die Kasse. Mossi stellte zum Ende fest: \u201eSchroke hat ganz sch\u00f6n abgebaut.\u201c Scheune: \u201eSieht man gar nicht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Der muntere Abend klang bei ein paar Kaltgetr\u00e4nken an der Theke der Klause aus, wo die Gruppe im \u00dcbrigen auf eine Bedienung traf, die dem Klub wegen eines Vorfalls zuletzt nicht allzu wohlgesonnen war. Im Gespr\u00e4ch konnten die Wogen etwas gegl\u00e4ttet werden, wobei ein hauptverantwortlicher Kegelbruder besser auch nochmal zu Kreuze kriechen sollte, um endg\u00fcltig einen Haken hinter die Geschichte zu machen. Drei hungrige M\u00e4uler trieb es zum Schluss noch in die Arnsberger Fast-Food-Szene. N\u00e4chster Termin: Sch\u00fctzenfest-Kegeln am 29. Mai.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctzikegeln 2026<br>Na leck mich doch am Arsch, was war das denn bitte f\u00fcr ein Start in die Sch\u00fctzenfestsaison. Zun\u00e4chst halten wir einmal fest, dass bis auf KC, WM und Mostrich alle Wurstbr\u00fcder zugegen waren. Zudem hat sich dann noch der allseits beliebte Pfarrer als Gastkegler gesellt. Nach der \u00dcberfahrt machten wir es uns erst einmal im behaglichen Biergarten gem\u00fctlich. Lockeres Anschwitzen vor dem gro\u00dfen Event. Hier begl\u00fcckte uns Axel, der Ex-Coach der Rumbecker Amateure mit seiner Anwesenheit. Er wollte direkt seinen Lachs rausholen mit den Worten: \u201eNa ihr Perverslinge!\u201c Er hat nun endlich sein Ziel erreicht und ist auf 50%. Mehr aber nicht, weil er nicht direkt mit ihnen gesprochen hat, sondern nur \u00fcber den Anwalt. Wir meinen: Da war mehr drin! Allerdings muss er aufpassen: Doppel 1 ist direkt 15%. Daf\u00fcr legt er gut und ist nur ein Mann f\u00fcr 2 Stunden. Dann gings endlich in den heiligen (k\u00fchlen) Keller, wo man sich die vorbestellten Portionen CPM reingeschmiert hat.<br>Bevor gekegelt wurde sprach der Pfarrer noch das Gebet und zitierte aus Psalm 13: \u201edenkt dran \u2026 Weiber \u2026 h\u00e4tten sie kein Loch, h\u00e4tten sie keine Freunde!\u201c<br>Zu sch\u00fctzenfestlicher Musik gab es dann den Befehl: \u201eSETZT FISCH!\u201c und Ehrenoberst Scheune (das ist ja nicht mal B. Bimbo!) h\u00e4lt die Begr\u00fc\u00dfungsrede. Sehr ergreifend.<br>Im Vorfeld des Kegelns wurde im \u00dcbrigen aufgrund der tropischen Wetterlage \u00fcber eine Marscherleichterung diskutiert. Lange Hose, kurze Hose? Hut, ja oder nein? Was ist eigentlich mit der Joppe? Borellis oder Trecking-Sandalen? Wurstpumpen Krawatten w\u00e4ren sch\u00f6n. All dies verunsicherte mehr, als dass es half. Molli kam \u00fcbrigens nicht. Der war bei Flinkerbuschs G\u00fcnter. Fagina \u2026 ist das nicht die Frau von Lars? Der war \u00fcbrigens an Vattertag strunkenvoll.<br>Gekegelt wurde auch. Im Qualifighting konnte sich Kerschi mit einer Sekunde Vorsprung vor dem Schurken eine gute Ausgangsposition f\u00fcr das Ligaspiel erk\u00e4mpfen. Der erste Punkt des Abends wandert somit auf sein Konto. Indes gibt es \u00dcberlegungen auch noch eine dritte Liga in der Wurstpumpen-Wertung einzuf\u00fchren. Pro und Contra werden demn\u00e4chst sicherlich einmal aufs Tableau kommen. Dann wird\u2019s eigenartig: Schroke wirft eine Pumpe. KorPi: \u201eHast du daf\u00fcr \u00fcberhaupt eine Spalte?\u201c. Pluto sinniert w\u00e4hrenddessen, dass er auf behaarte Anen steht. <br>KorPi hat die Kegel zerfuckelt. Wir werden zu einer kurzen Zwangspause verdammt. Bamsi begibt sich in gef\u00e4hrliche Kegelsph\u00e4ren und entfuckelt die Kegel, der Pfarrer dr\u00fcckt auf den Knopf \u201eneu stellen\u201c. Applaus f\u00fcr den Pfarrer! Nun begl\u00fcckt uns auch noch Conrad mit seiner Anwesenheit. Er hat offene Beine. KorPi wird schlecht. <br>Bamsi k\u00f6nnte sich die Arschhaare eines bekannten Rumbeckers auf den Kopf pflanzen oder auch die einer nicht n\u00e4her benannten Dame, die sich diese kurz halten muss. Steht so im Ehevertrag.<br>Im Ligaspiel kommt es dann zum Herzschlagfinale: Schroke, Bamsi und Kerschi sind gleichauf, Pluto ist 3 Punkte vor. 4 Mann stehen kurz davor den ganz gro\u00dfen Wurf zu holen. Wer wird gewinnen? Bamsi und Kerschi punkten, aber zu wenig! Schroke r\u00e4umt ab. Raunen! Pluto r\u00e4umt ebenfalls ab und holt am Ende einen Punkt mehr als der FC Bayern des Kegelns. Ekstase!<br>Dann beginnt das Vogelschie\u00dfen: Es geht chaotisch los. Bonno l\u00f6scht versehentlich die ersten W\u00fcrfe. Jan versucht das alte Ergebnis wieder herzustellen. Nicht mit der Kugel, sondern mit der Hand. Er schafft es nicht. KorPi regt sich wahnsinnig auf. Durch den ganzen \u00c4rger haben wir erneut Conrad angelockt. Wir fragen was mit seinen Beinen ist und \u00d6tte wirft sein Bier um. Ja, liebe Leser dieser Zeilen, \u00d6tte hat Bierschande begangen! Das gab es noch nie. Wir befinden uns anscheinend in einer Parallelwelt. <br>Die Gespr\u00e4che gehen auf einmal in eine v\u00f6llig andere Richtung. Es geht um die gr\u00f6\u00dften B\u00f6sewichte der Geschichte. Vor allem Fisoduck oder der Liquidator sind hoch im Rennen.<br>Schroke bekommt 6 Kugeln gebracht. Davon haut er 5 in die Pumpe. Wir lachen. <br>Als das Vogelschie\u00dfen sich zuspitzt, versagen die Wurstpumpen auf ganzer Linie. Statt einen Kegel in der Mitte abzur\u00e4umen, fallen nur noch Pumpen. Das nutzt Gastkegler Lukas, um dem regen Treiben ein Ende zu setzen. Unter gro\u00dfem Jubel wird er als neuer Sch\u00fctzenk\u00f6nig der Wurstpumpen gefeiert! Er ist klasse.<br>Beim Geckschie\u00dfen konnte sich letztlich Scheune durchsetzen. In der Mitte und rechts stand jeweils noch ein Kegel. Er knallte die Kugel nach rechts und haut dabei sowohl den rechten Hurensohn als auch die Mitte weg. Somit ist er quasi der Klaus S. f\u00fcr einen Ma\u00dfeck. Nach der Siegerehrung in der Kneipe genossen wir bei Schroke noch k\u00f6stliche Schnitzelbr\u00f6tchen und letzte Biere. Danke daf\u00fcr!<br>Es war ein gro\u00dfartiger Abend unter Freunden. Jetzt geht\u2019s erst einmal in die Sommerpause. Im Juli geht\u2019s weiter mit den frechd\u00fcrstigen Keglern der Wurstpumpen. Horrido!<br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Monatschronik der Wurstpumpen \u2013 Juli 2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAcht Wochen ohne Holz \u2013 breitere Gl\u00e4ser und ein historisches Viererstechen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach satten acht Wochen sch\u00fctzenfestbedingter Kegelabstinenz war es endlich wieder so weit: Die Wurstpumpen kehrten im Juli zur\u00fcck an den Ort, an dem sportlicher Ehrgeiz, gepflegte Getr\u00e4nkeaufnahme und fachlich fragw\u00fcrdige Gespr\u00e4che traditionell Hand in Hand gehen \u2013 auf die heiligen Bahnen der altehrw\u00fcrdigen Bergklause.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der langen Sch\u00fctzenfestpause wurde damit endlich auch die seit April laufende Kegelsaison wieder aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Personell musste man an diesem sch\u00f6nen Sommerabend allerdings einige Ausf\u00e4lle verkraften. Korbs Christian, \u00d6tte, Wintermuskel und Bonno gl\u00e4nzten durch Abwesenheit. Und auch ein Ehemaliger war nicht dabei. Alte Gewohnheiten bei der Anwesenheitskontrolle halten sich offenbar l\u00e4nger als Mitgliedschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr wurde der Abend hochkar\u00e4tig verst\u00e4rkt: Als Gastkegler fanden sich der amtierende Wurstpumpen-Sch\u00fctzenk\u00f6nig Lukas alias \u201ePfarrer\u201c sowie erstmals Daniel Struwe ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei bestem Wetter wurde zun\u00e4chst auf der Terrasse der Bergklause das gemacht, was vor einem sportlichen Wettkampf zwingend notwendig ist: Fl\u00fcssigkeitshaushalt regulieren, Dummzeug oppeln und Betriebstemperatur erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den ersten kalten Getr\u00e4nken zogen wir runter in Richtung Kegelarena. Dort begr\u00fc\u00dfte der Kegelvater ordnungsgem\u00e4\u00df s\u00e4mtliche anwesenden Wurstpumpen, Ehrenleute, den Ehrenvorstand, den Ehrenoberst sowie die G\u00e4ste. Dabei stellte man fest:<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt inzwischen offenbar nur noch sehr wenige Wurstpumpen ohne irgendeine Funktion oder irgendeinen Ehrentitel. Sollte diese Entwicklung anhalten, muss vermutlich sp\u00e4testens 2027 ein Ehrenbeauftragter f\u00fcr Mitglieder ohne Ehrenamt ernannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Qualifying \u2013 Hundertstel? Nein. Wurstpumpen messen in Sekunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sportlich begann der Abend mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlich engen Qualifying. Vier Kegler \u2013 Schroke, Korpi, Mossi und Scheune \u2013 lagen innerhalb einer einzigen Sekunde. Ein Leistungsniveau, wie man es sonst eigentlich nur aus der Formel 1 kennt \u2013 dort allerdings mit weniger Bier auf der Strecke. Schumi w\u00e4re verdammt stolz auf uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch abseits der Bahn zeigte sich fr\u00fch, dass die Truppe hervorragend vorbereitet war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die eigentlich etablierte Drei-Getr\u00e4nke-Regel geriet bereits in der Anfangsphase erheblich unter Druck. Bei noch stehendem Bier wurde teilweise bereits die n\u00e4chste Runde geordert \u2013 und als dann auch noch Bamsis Geburtstagsrunde dazukam, waren die ersten W\u00fcrste zeitweise mit einer Getr\u00e4nkelogistik besch\u00e4ftigt, die selbst erfahrene Gastronomen vor Herausforderungen gestellt h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stimmung war bereits jetzt entsprechend gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Qualifying konnte schlie\u00dflich Korpi f\u00fcr sich entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Korpi war es anschlie\u00dfend auch, der eine wichtige Neuerung der Bergklause analysierte. Die neuen Biergl\u00e4ser seien etwas breiter als die bisherigen Modelle und w\u00fcrden dadurch deutlich angenehmer in der Hand liegen. Erg\u00e4nzend merkte er an: \u201eDas breitere Format k\u00e4me ihm \u201evon unten rum irgendwie bekannt vor\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Neunen, Pumpen und anatomische Erkenntnisse<\/p>\n\n\n\n<p>Auch sportlich nahm der Abend anschlie\u00dfend Fahrt auf. Die Neunen fielen inflation\u00e4r \u2013 mit erheblich positiven Auswirkungen auf die Klubkasse. Angesichts der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Neunen-Dichte wurde daher schon w\u00e4hrend des Abends \u00fcber zuk\u00fcnftige Verwendungsm\u00f6glichkeiten des rapide anwachsenden Vereinsverm\u00f6gens diskutiert. Wenn das so weitergeht, kann der Kegelklub demn\u00e4chst geschlossen nach Kuba reisen. Alternativ k\u00f6nne man direkt dorthin auswandern. Einziger Haken: Es m\u00fcssten zun\u00e4chst geeignete Kegelbahnen errichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrenddessen bewies auch Schroke, der \u00fcberm\u00e4chtige FC Bayern des Kegelns, dass selbst eine klassische Doppelpumpe keinen Grund darstellt, den sportlichen Wettbewerb aufzugeben. Trotz dieses zwischenzeitlichen R\u00fcckschlags blieb er voll im Rennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Bekannter w\u00fcrde sabbern, wenn es diese Leistungen seiner angehimmelten Kegel-Bayern erleben d\u00fcrfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Pluto nutzte den Abend f\u00fcr eine pers\u00f6nliche Erkenntnis von erheblicher Tragweite: Er ist zwar Linksh\u00e4nder \u2013 tr\u00e4gt sein Gem\u00e4cht allerdings rechts. Warum diese Information f\u00fcr den weiteren Verlauf des Kegelabends wichtig war, konnte im Rahmen der sp\u00e4teren Rekonstruktion nicht mehr abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt werden. Dem Schreiber dieses Textes war das ohnehin bekannt \u2013 zumal er es noch lieber mag, wenn sein geliebter Pluto als \u201eFreitr\u00e4ger\u201c auftritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kampf ums Podium<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende setzte sich sportlich Schroke durch und sicherte sich verdient den 1. Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83e\udd47 **Schroke**<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83e\udd48 **Korpi**<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der eigentliche H\u00f6hepunkt folgte im Kampf um Bronze. Hier entwickelte sich ein in der Geschichte der Wurstpumpen vermutlich historisches Viererstechen!<\/p>\n\n\n\n<p>Scheune \u2013 Bamsi \u2013 Kerschi \u2013 Pluto<\/p>\n\n\n\n<p>Vier M\u00e4nner. Ein Podiumsplatz. Ein Wurf. Und vermutlich bereits eine relevante Menge Gerstenkaltschale im Blutkreislauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende behielt Scheune die Nerven und knallte eine 8 auf die Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit:<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83e\udd49 **Scheune**<\/p>\n\n\n\n<p>Eine starke Leistung unter schwierigsten Rahmenbedingungen. Zudem sei an dieser Stelle auf die Korrelation zwischen dem Ergebnis des Qualifyings und dem des Ligaspiels verwiesen. Das QF scheint also doch eine entsprechende Aussagekraft zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der weitere Abend \u2013 Erinnerungen unter Vorbehalt<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Abschluss des regul\u00e4ren Wettbewerbs wurde selbstverst\u00e4ndlich noch weitergekegelt. Nach aktuellem Stand der historischen Forschung fanden mindestens noch ein Sechs-Tage-Rennen sowie eine Runde Las Vegas statt. M\u00f6glicherweise wurde anschlie\u00dfend auch noch eine Runde Fu\u00dfball gespielt. Die Quellenlage hierzu ist allerdings d\u00fcnn. Sollte dieses Spiel tats\u00e4chlich stattgefunden haben, spricht einiges daf\u00fcr, dass die Mannen von Chemie Halle, vertreten durch mehrere anwesende W\u00fcrstchen in stilechten Halle-Jerseys, den Sieg davongetragen haben. Eine abschlie\u00dfende Verifizierung dieser Ereignisse ist jedoch schwierig. Der Chronist h\u00e4lt hierzu fest: \u201eIch wei\u00df sowieso nicht mehr so viel von dem Abend.\u201c Und vielleicht ist genau das auch der beste Beweis daf\u00fcr, dass das Juli-Kegeln ein voller Erfolg war.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Monatschronik der Wurstpumpen \u2013 August 2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eClemens-August-Kegeln, Offroad-Kegeln und jede Menge Schnaps\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im August stand wieder das traditionelle Clemens-August-Kegeln an. Diesmal allerdings in kleiner Runde: Korpi, KC, Kerschi, \u00d6tte, Pluto und Scheune fehlten, Bonno weilte in den Flitterwochen und auch ein ehemaliger Kegelbruder war erwartungsgem\u00e4\u00df nicht dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcbrigen sieben Wurstpumpen, darunter die Neuzug\u00e4nge Pfarrer und Fl\u00f6tenheini Simon, trafen sich wegen des str\u00f6menden Regens direkt in der Bergklause vor der Theke. Nach dem ersten Kaltgetr\u00e4nk ging es runter auf die Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort begr\u00fc\u00dfte Kegelvater Mossi die Runde und insbesondere die beiden neuen W\u00fcrste. Passend dazu wurden die offiziellen Aufnahmeantr\u00e4ge ausgef\u00fcllt. Auch Welle durfte nach fast zwei Jahren Mitgliedschaft endlich seinen Bogen nachreichen \u2013 das Prozedere war damals schlicht vergessen worden. Dabei stellte er au\u00dferdem fest, dass er an beiden F\u00fc\u00dfen unterschiedliche Schuhgr\u00f6\u00dfen tr\u00e4gt. Man lernt sich in diesem Klub eben auch nach Jahren noch neu kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da weder Ehrenoberst noch \u00c4ltestenrat anwesend waren, konnte Schroke anschlie\u00dfend ungest\u00f6rt seinen neuen Pokal pr\u00e4sentieren. Nachdem er den alten bekanntlich zerst\u00f6rt hatte, musste Ersatz her: ein gro\u00dfer, pr\u00e4chtiger Holzkegel als neuer Siegerpokal. Zus\u00e4tzlich baute er einen kleineren, schwarz lackierten Kegel, der k\u00fcnftig als Monatspokal f\u00fcr den Pumpenk\u00f6nig dienen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz gl\u00fccklich war Schroke mit dem gro\u00dfen Pokal aber nicht. Mehrfach betonte er, dass er eigentlich gar nicht gewinnen wolle, weil er keine Lust habe, das schwere Ding beim Tagesausflug im September mitzuschleppen. Sein L\u00f6sungsvorschlag, seine Frau k\u00f6nne den Pokal einfach ans Ziel fahren, wurde von der Runde allerdings klar abgelehnt. Wer gewinnt, tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sportlich legte Pfarrer direkt einen bemerkenswerten Einstand hin: Sein erster offizieller Wurf als Wurstpumpe war direkt eine Neun \u2013 gleichzeitig seine erste \u00fcberhaupt. Im Qualifying landete er auf Platz zwei, w\u00e4hrend Schroke sich den Sieg und den Sonderpunkt sicherte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Ligaspiel startete Bamsi \u00fcberraschend stark. Offenbar hatte Coach Friedhelm Funkel ihn hervorragend eingestellt: Runde eins eine 17, Runde drei eine 16, zweimal abger\u00e4umt und Schroke zun\u00e4chst ordentlich unter Druck gesetzt. Parallel lief auch der Schnaps bestens. Schroke spendierte wegen seiner Gehaltserh\u00f6hung einen Eierlik\u00f6r und verk\u00fcndete, dass damit der erste Teil des zus\u00e4tzlichen Gehalts bereits sinnvoll investiert sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Pfarrer sorgte in Runde drei f\u00fcr die n\u00e4chste Neuerung: Die Kugel blieb offenbar zu lange an der Hand kleben, flog links von der Bahn und landete im Pumpenr\u00fcckf\u00fchrsystem. Offroad-Kegeln war geboren. Eine Runde sp\u00e4ter gab es dann seinen offiziellen Aufnahmeschnaps.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Mossi und Welle einmal mehr bewiesen, dass gute Freunde auf der Bahn offenbar Kegel-Erzfeinde sein k\u00f6nnen, lie\u00df Schroke weiter die Muskeln spielen. Selbst ihm gelang zwischendurch allerdings die seltene Kombination aus 8 und anschlie\u00dfender Pumpe.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bamsi zeigte sich ab Runde vier dann eindrucksvoll, dass Kegeln auch Mentalsport ist. Der erste Wurf sa\u00df pl\u00f6tzlich \u00fcberhaupt nicht mehr, der starke Start verpuffte und am Ende blieb Bronze. Mossi fing ihn mit einem starken Finish noch ab und kam sogar Schroke gef\u00e4hrlich nahe. Der brachte den Sieg aber sicher ins Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83e\udd47 Schroke<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83e\udd48 Mossi<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83e\udd49 Bamsi<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischendurch riss Mossi mit einer springenden Kugel noch das Seil, und auch sonst war der Abend ziemlich verschnapst. Simon gab eine Runde, Mossi gleich drei \u2013 wegen Geburtstag, gerissener Kugel und Pumpenk\u00f6nig vom Vormonat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ligaspiel und einer weiteren Runde von Welle wurde Wilde Blume gespielt. Bamsi verabschiedete sich dabei fr\u00fch durch sportlichen Selbstmord, sodass am Ende ausgerechnet die beiden Neuen am l\u00e4ngsten durchhielten. Simon gewann gegen Pfarrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend stellte Bamsi seine Idee zum Tattoo-Kegeln vor: Ein T\u00e4towierer soll auf die Bahn kommen, und wer m\u00f6chte, kann sich dort ein kleines Wurstpumpen-Tattoo stechen lassen. Das Konzept kam gut an; bei einer Probeabstimmung stimmten f\u00fcnf von sieben daf\u00fcr. Gleichzeitig wurde klar festgehalten: alles freiwillig. Die Idee soll nun noch einmal in der Gruppe zur Abstimmung gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Las Vegas wurde anschlie\u00dfend flei\u00dfig mit \u201eWeiter, weiter, weiter!\u201c angefeuert. Schroke und Bamsi hielten mehrere Runden mit konstanten Sechsen und Siebenen durch \u2013 und siehe da: Ohne Ligadruck sa\u00df bei Bamsi pl\u00f6tzlich auch der erste Wurf wieder. Die beiden gewannen gemeinsam vor Welle und Wintermuskel.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach folgte noch eine starke, gesellschaftskritische Zweierrede von Simon und Pfarrer, bevor Schrokes neues Spiel, die Troph\u00e4enwertung, ausprobiert wurde. Direkt im ersten Wurf schaffte Simon dabei die legend\u00e4re Anuswertung \u2013 etwas, das bislang eigentlich nur \u00fcber mehrere W\u00fcrfe m\u00f6glich schien. Das Spiel selbst empfahl sich allerdings eher nicht zwingend f\u00fcr eine Wiederholung.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss ging es wie gewohnt vor die Theke, wo die Siegerehrung stattfand und noch das ein oder andere Kaltgetr\u00e4nk floss. Einige W\u00fcrste landeten sp\u00e4ter noch bei Schroke in der Garage auf eine dicke Sauerl\u00e4nder Bockwurst.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterm Strich also wieder ein gelungener Abend: zwei neue Mitglieder, zwei neue Pokale, Offroad-Kegeln, ein gerissenes Seil, reichlich Schnaps, eine Tattoo-Idee, eine Anuswertung und erneut ein Sieg von Schroke.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr muss ein Clemens-August-Kegeln wirklich nicht leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut Holz \u2013 und wer den gro\u00dfen Pokal gewinnt, tr\u00e4gt ihn beim Tagesausflug gef\u00e4lligst auch selbst.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Kegeln im September oder auch Taxi-Fahrten ins Ungewisse<\/p>\n\n\n\n<p>Tagesausflug der Wurstpumpen! So wie man unseren Kegelclub kennt, verspricht das z\u00fcnftig zu werden. Doch zun\u00e4chst die Ern\u00fcchterung: Beim Treffpunkt zur Behausung des Schrokes waren nur 5 Kegelbr\u00fcder zugegen. Das Orga-Team wurde von einer regelrechten Absagenflut erwischt. Es fehlten: WM &amp; Simon (K\u00f6nigsausflug), Pluto (die Arbeit, die harte Arbeit), Bamsi (unbekannt), Scheune &amp; Pfarrer (im Urlaub, aber nicht zusammen), Bonno (arbeiten), \u00d6tte (werkeln), Kerschi (Fu\u00dfball). Zumindest die beiden letztgenannten sollten aber noch nachkommen. Mit reichlich Proviant machte man sich zu Fu\u00df auf den Weg nach Breitenbruch. Die Kegelbahn im Haus Sch\u00fcttler hatten die Wurstpumpen bereits einmal unter die Lupe genommen und f\u00fcr gut befunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Wanderung stand vor allem Schroke im Vordergrund. Es wurde festgestellt: &#8222;Wenn es im Wald nach Maggi riecht, k\u00f6nnte Schroke ganz in der N\u00e4he sein.&#8220; Das Gespr\u00e4ch ging dann in eine v\u00f6llig andere Richtung, n\u00e4mlich die der Horizontale. Dies veranlasste einen Kegelbruder sich zu erinnern, dass er noch mit seiner besseren H\u00e4lfte sprechen muss\u2026Um was ging es da wohl?<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Nach dem kr\u00e4ftezehrenden Marsch traf nun auch der Schreiberling dieser Zeilen ein und kann direkt vom Ort des Geschehens berichten. Positiv anzumerken ist auf alle F\u00e4lle, dass der von allen bekannte und gesch\u00e4tzte &#8222;Korbs Christian&#8220; Christian Korb ebenfalls aus M\u00fcnchen angereist ist. Chapeau! Jedoch sah er etwas angeschlagen aus. Die letzte Nacht war lang. Sein Bruder Korbs Patrick meinte: &#8222;Da h\u00e4tteste den mal heute Morgen sehen sollen. Sah aus wie von \u00b4nem Auto \u00fcberrollt.&#8220; Daf\u00fcr zierte KCs Haupt eine Kappe. Sah irgendwie ungewohnt aus. Diese trug er wohl auch schon den Abend zuvor. Er heimste dort positive Resonanz ein. Man bescheinigte ihm, dass er damit gleich 6 Jahre j\u00fcnger aussieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schroke musste den Weg erstmal ausschwitzen. So war er die erste Zeit oberk\u00f6rperfrei (sofern man seine Behaarung nicht als Pullover bezeichnen kann) zu bestaunen. Aber auch seine Quanten waren nass. So bekam er die Socken nur schwerlich dr\u00fcber!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Achja, gekegelt wurde \u00fcbrigens auch. Kegelvater Mossi er\u00f6ffnete die Runde und es ging gleich hoch her: Welle holte beim Qualifighting einen \u00fcberragenden ersten Platz in unter einer Minute. Da setzte er gleich ein erstes Ausrufezeichen. Kerschi musste anscheinend hinter dem Safety-Car fahren. Er brauchte \u00fcber 2 Minuten. Welle dominierte zun\u00e4chst weiter das Feld. KC ist erz\u00fcrnt: &#8222;Mit dem Schei\u00df Hose-in-die-Socken sieht Welle so aus, als ob er gerade aus Jumanji kommen w\u00fcrde!&#8220; Welle lie\u00df das kalt: &#8222;Basti war ein super Typ auf der 6.&#8220; Habe ich nicht kapiert.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;W\u00e4hrend Villarriba gegen den BVB in der Champions-League spielt, muss Villabacho noch schrubben! KorPi kegelt \u00fcbrigens mit Schuhen. Welle: &#8222;Er kommt aus Schuhmanji!&#8220;. Kerschi hat indessen die Chance in der Anus-Wertung zu punkten und versagt. KC: &#8222;Trotzdem ein Arschloch!&#8220;. Der flei\u00dfige Leser dieser Zeilen bemerkt schnell: Korbs Christian war wirklich ganz gut drauf. Am Ende konnte sich abermals der FC Bayern des Kegelns durchsetzen. Schroke auf 1, Welle auf 2, Kerschi auf 3, Mossi auf 4, KorPi auf 5, KC LETZTER (erh\u00e4lt aber trotzdem 4 Punkte).<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend wurde das beliebte Teamspiel &#8222;Fu\u00dfball&#8220; gespielt. Wir stellten die Teams folgenderma\u00dfen zusammen: Team Christian gegen Team Unchristlich. Kerschi versaut das gesamte Teamspiel. Selbst beim Stand von 4:4 hat er noch kein einziges Holz geholt. Mossi oder KorPi (ich wei\u00df es nicht mehr) machte dem Spiel dann den Gar aus und Team Unchristlich holte sich \u00fcberraschend den Sieg. Welle zu KC: &#8222;Setz mal die Kappe ab. Dann siehst du 6 Jahre erfahrener aus.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kam es noch zu einer \u00dcberraschung. Schroke pr\u00e4sentierte stolz das erste Wurstpumpen-Quiz der Geschichte und erhellte damit allen weiter die Laune. Hier waren vor allem Statistik-Freaks gefragt. F\u00fcr die Gewinner der Tipprunden winkten ulkige Preise. Zum Beispiel ein Fingerspiel (&#8222;das kannste dir heute an den Arsch h\u00e4ngen&#8220;), Gummitittchen, einen Flachmann und Viagra-Pillen f\u00fcr KC. Kappe am besten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Von den Hallen in Breitenbruch ging es weiter mit dem Taxi an die M\u00f6hne. Hier sollten wir vorz\u00fcglich in der gro\u00dfartig gelegenen SeeAlm speisen. Tja, sollten wir. Ich erspare mir weitere Details und verweise auf eine Google-Bewertung von einem &#8222;Patrick K&#8220;: &#8222;L\u00e4cherlich. Eigentlich reicht das als Erkl\u00e4rung. Vielleicht ist das Essen gut, so weit sind wir aber nicht gekommen. 50min auf Getr\u00e4nke und die Karte gewartet. Sind gegangen, wir wissen nicht, wie lange es wirklich dauert. F\u00fcr den Service einen Stern zu geben ist l\u00e4cherlich. Ich w\u00fcrde es nicht ann\u00e4hernd Service nennen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Wutentbrannt suchten wir nach einer Bleibe, die uns zur Nachmittagszeit mit K\u00f6stlichkeiten versorgt. Das war in K\u00f6rbecke aber nicht so leicht. KorPi holte erstmal zwei H\u00e4nde voll Bier aus dem K\u00fchlschrank des ans\u00e4ssigen Adventure-Golfens. Mossi schmiss die Gummitittchen im hohen Bogen in die Hecke. So! Das habt ihr jetzt davon!<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich konnten wir ein erneutes Taxi f\u00fcr uns gewinnen, welches uns an die Sperrmauer kutschierte. Hier speisten wir im \u201eMahl Anderz\u201c mal anders. N\u00e4mlich t\u00fcrkisch. Mit 7-st\u00fcndiger Versp\u00e4tung tauchte dort Kegelbruder \u00d6tte auf. Wir wissen ja, dass er es mit der P\u00fcnktlichkeit nicht so genau nimmt. Das war aber auch f\u00fcr ihn eine ganz neue Dimension. Nach dem Essen bem\u00fchten wir uns abermals um ein Taxi. Gar nicht so einfach. Wir konnten die nette Telefonistin von Taxi Dora f\u00fcr uns gewinnen, die sichtlich Freude an 7 angetrunkenen Herren, die nur Bl\u00f6dsinn von sich geben, fand.<\/p>\n\n\n\n<p>Reichlich angeschickert ging es nun auf die H\u00fcstener Kirmes. Hier gingen wir alle alkoholausschenkenden St\u00e4nde ab. Ein Favorit war nicht leicht auszumachen. Erfrischt haben wir uns bei der Wildwasserbahn und ge\u00e4rgert beim Pferderennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wir hatten noch lange nicht genug und so setzten wir uns ins n\u00e4chste Taxi. Langsam ging es wieder Richtung Heimat, aber nicht ohne einmal im Arnsberger St\u00e4dtchen aufzuschlagen. Im Cheers nahmen wir die Theke ein und schockten ein paar R\u00fcndchen (kann man ja nach dem Kegeln machen). Wenn mich nicht alles t\u00e4uscht, dann verlor Schroke jede Runde. Hier verliert sich auch gleichzeitig seine Spur.<\/p>\n\n\n\n<p>Die anderen gingen noch f\u00fcr einen (oder zwei) Absacker zu Achim, bis uns das letzte Taxi ins wundersch\u00f6ne Rumbeck man\u00f6vrierte. Gef\u00fchlt haben wir an diesem Tag mehr Geld f\u00fcr Taxen als f\u00fcrs Trinken ausgegeben, aber es war dennoch ein lustiges Beisammensein unter Freunden. Besten Dank an die Organisatoren und bis zum n\u00e4chsten Kegeln im Oktober.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kegeln mit dem Teufel&nbsp;(M\u00e4rz) Es war an einem Freitag, den 6., als es geschah. 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